KielKontrovers

Politblog aus Kiel

Artikel getaggt mit ‘Kieler Nachrichten

Neues Spiel neues Glück?

mit 2 Kommentaren

Wahlergebnisse zur LTW 2012 liegen vor. Viel neues bringt es nicht. Die Kieler Nachrichten versucht ganz offensichtlich eine Große Koalition zu verhindern.

Aus Seite 3 titeln sie: “Genossen einig: Nein zur CDU”. Das ist schnell, dafür dass die Wahl gerade einmal abgeschlossen ist – und im Kontrast zu tagesschau.de wo wir lesen:  Das Ergebnis steht fest, der Sieger nicht. Die KN verlässt damit wieder einmal den Boden des Journalismus und stürzt sich in die Rolle der Königsmacherin.

Im Kommentar auf Seite 2 gelingt es Klaus Kramer nicht ein realistisches Bild zu malen. Angeblich hatten wir selten eine Wahl zwischen 2 so kompetenten Kandidaten. Damit meint er Albig, der mit seiner Sparpolitik in Kiel gescheitert ist und Jost de Jager, der mit seiner Bildungspolitik im Land gescheitert und auf massiven Widerstand insbesondere von Studierenden gestoßen war. Zwei Heimchen traten gegeneinander an, die bei großen Teilen der Bevölkerung unbeliebt sind. Albig versprach im Land das Gleiche wie in Kiel. In Kiel sorgte er oft für Mehrausgaben wie mit dem jetzt unbesetzten Wirtschaftsdezernat.

Ansonsten in dem Kommentar von Kramer viel mir wieder eines der Statements auf, die einfach nur grottenfalsch sind: Auch wenn ich selber gegen Piraten bin – sie würden nach Lesart Kramers nur dürftige Antworten auf die Fragen unserer Zeit liefern und reduziert sie zur Ein-Themen-Partei für “Computer und Internet”. Haben wir 2006 oder was? Das Problem mit den Piraten ist ja gerade, dass sie inzwischen zu jedem Scheiß etwas zu sagen haben. Das mit der Ein-Themen-Partei ist schon viele Jahre her. Außerdem sind sie, was das Internet betrifft, nie wirklich kompetenter gewesen als andere Parteien.

Dann gibt er den Piraten noch die Schuld an der schwierigen Regierungsbildung. Als ob eine starke LINKE das ganze einfacher gemacht hätte…

Der Kommentar zeigt auch an dieser Punkt, dass Herr Kramer sich kaum mit Kandidaten und Parteien beschäftigt hat. Dann aber vielleicht einfach nicht die Hauptkommentar nach einer Landtagswahl schreiben?

Wer mehr Einschätzungen zur LTW lesen will kann  das parteiengeprägte Landesblog lesen. Die haben auch eine Liste der neuen Abgeordneten.

Zu Patrick Breyer (Piraten) noch ein persönlicher Kommentar: Wir hatten 2009 als AK Vorrat Kiel anläßlich des Grundrechtsfest eine Demo durch Kiel organisiert  – damals immerhin mit ca. 120 TeilnehmerInnen (aber kein Vergleich mit dem, was heute Leute zu Anti-ACTA-Demos treibt). Damals auch Patrick Breyer ebenfalls als AK Vorrat und als Redner dabei. Damals stießen mir aber seine Vorschläge in seiner Rede für den AK Vorrat für mehr Polizei statt mehr Überwachung ziemlich sauer auf. So hatte ich mir das als Mitorganisator nicht gedacht. Damals wußte ich nicht, dass er in der Piratenpartei aktiv ist. Im übrigen waren wir damals sogar mehr Leute vom AK Vorrat als Teilnehmer der Piratenpartei – und sonst noch eine ziemlich große Gruppe der Bundisgrünen und Konstantin von Notz. eigentlich wollten wir uns damals von Parteien fern/unabhängig halten.

Das Schicksal des AK Vorrat bundesweit ist, dass er über einen gewissen Einfluß nicht hinauskam. Ich konstatiere nun, dass dies wohl am Eigeninteresse vieler Aktiver lag. Die entweder in bestehenden Vereinen/Organisationen aktiv waren oder eben in oder für Parteien. Das dann aber offenbar nicht immer ganz transparent. Jedenfalls wollte im AK Vorrat niemand eine starke Basisorganisation haben.  Wahrscheinlich auch, weil diese Organisation ansonsten mehr Kompetenz und eine Konkurrenz für Parteien wie die Piratenpartei dargestellt hätten?

Das aber nur als Randgeschichte die mich beschäftigt.

Ansonsten ist mit der neuen Landesregierung keine Änderung der Politik zu erwarten, egal in welcher Zusammensetzung.

Snowers PR-Stunt geglückt

mit 13 Kommentaren

Bevor Occupy Kiel Camp (OKC) das verabredete Treffen mit Herrn Snower vom IfW (Institut für Weltwirtschaft) hatte, witzelte ich in meinem Bekanntenkreis, in dem ich aus dem  KN-Artikel, der noch nicht geschrieben war zitierte. Sinngemäß “man begegnete sich auf Augenhöhe”. Und dass das Ende natürlich versöhnlich sein würde, ganz im üblichen KN-Stil.

OKC hat getan, worauf sich andere Kieler KapitalismuskritikerInnen nicht einlassen wollten: Eine Photo Op für das IfW und ihren Chef zu bieten. Wer die KN kennt, weiß, wie sie ausgerichtet sind. Kein Wunder, denn als Teil des Madsack-Konzerns haben sie spätestens bei der Massenentlassung der Tabel-Beschäftigten bewiesen, dass sie ganz klar auf Seite der Arbeitgeber sind. OKC hat sie jetzt als neutrale Moderatoren akzeptiert und wurde von Kopf bis Fuß eingeseift. Und der Artikel ist inhaltlich genau das, was ich vorausgesehen hatte – was übrigens keine große Kunst ist für jeden mit ein wenig Resthirn:

  • Überschrift “Rededuell auf Augenhöhe” und
  • Subtitel “Dennis Snower trifft Occupy”

Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte, als ich das las. Wie bereits bei der Begegnung mit Albig vergisst OKC etwas ganz wesentliches: Wenn man sich als 99% bezeichnet, dann gibt es keine Instanzen an die man sich wendet. Schon gar nicht darf man den Fehler begegnen sich als PR-Gag missbrauchen zu lassen. D.h. Begegnungen mit Persönlichkeiten, die eigentlich auf der Gegenseite stehen nur auf der Ebene der Begegnung auf ECHTER Augenhöhe, dass heißt kein roter Teppich, keine Journalisten und Fotografen und keine Pressemitteilungen im Anschluß! Und da hätte Herr Snower ja wie jede Normalbürgerin ohne besonderen Empfang und großen Bahnhof jeden Tag vorbeikommen können. Aber OKC  hat akzeptiert, dass ein Herr Snower ja was Besonderes ist und haben sogar Journalisten als Moderatorin zugelassen.

Damit verkauft Occupy Kiel Camp ein weiteres mal die ursprünglich Occupy-Idee, die etwas mit Straßenbesetzungen und Systemumstürzen in Nordafrika zutun hat. Schlimmer als ein geräumtes Camp aber ist, wenn eine Bewegung Teil des Systems ist, dass sie kritisiert. Das Ergebnis sind dann Parteien wie der “Arbeiterpartei” SPD.

OKC zeigt auch ein weiteres mal seine totale Orientierungslosigkeit, die so weit geht bei verschiedenen Gelegenheiten gegen die Ziele von Occupy vorzugehen. Wobei sie immer stets darauf bedacht sind ihren Alleinvertretungsanspruch der Occupy-Ideen für Kiel zu bewahren.

Wahr ist, dass es in Kiel ein breites Spektrum an Gruppen gibt, die kapitalismuskritisch sind und das OKC da nur einen kleinen Ausschnitt darstellt, der nicht mehr KielerInnen auf die Straße mobilisieren kann als andere Gruppen. Keine der Gruppen in Kiel kann dabei einen allgemeinen Anspruch der Vertretung für sich in Anspruch nehmen. Aus meiner Sicht versucht Occupy Kiel Camp als Gruppe von Individuen lediglich die eigene Meinung stärker in den Vordergrund zu drängen, als andere Gruppen das tun. Dabei passierte das, was in vielen kleinen Gruppen passiert: Nur bestimmte Menschen akzeptieren das Camp und kommen regelmäßig. Es bildet sich eine Wohlfühlgruppe, die sich gegenseitig in der Richtigkeit bestätigt. Ja es gibt sicher auch Meinungsverschiedenheiten und Streits – aber alles andere als eine breite Diskussion oder Abstimmungen von vielen KielerInnen. Und die wären ja nötig, um überhaupt eine kritische Masse zu haben, um irgendeinen Anspruch abzuleiten.

Interessant dabei, dass OKC offenbar weniger Probleme mit den VertreterInnen des Systems hat, als mit KritikerInnen oder Unterprivilegierten TortenwerferInnen.

Nun ist das Treffen mit Snower wie voraussehbar PR-mäßig total nach hinten losgegangen. Dennis konnte sich als legerer, toleranter Typ inszenieren, der sogar mit den Spinnern vom Camp redet. Und das Camp gab die Statisten und baute die Kulisse auf, ganz unentgeltlich.

Ja eine Bewegung ist prozesshaft. Leider geht der Prozess bei OKC in die falsche Richtung, Richtung Anpassung und systemstützend. So jedenfalls meine Meinung.

Wie seht ihr das? Bitte um zahlreiche Kommentare (werde alle freischalten!)

Geschrieben von tlow

April 2, 2012 um 09:52

Absurde KN-Meldung

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Das ist ein echtes Schmankerl. Unsere KN von heute:

Geschrieben von tlow

November 4, 2011 um 15:56

Veröffentlicht in Humor

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NOB: Streik tut weh!

mit einem Kommentar

Die Kieler Nachrichten titelt heute (18.7.11): “Bahnstreiks. Der Frust im Norden wird immer größer” ,im Kommentar schreibt Ulrich Metschies, dass die GDL “auf dem besten Wege sei Deutschlands unbeliebteste Gewerkschaft zu werden”. Die SHZ kommentierte gestern: “Die Streikgrenze ist erreicht“. Hier wie auch in der KN wird vom Würgegriff der GDL in der sich Sylt befände gesprochen. Den Bahnreisenden wird in den Mund gelegt, dass ihre Geduld erschöpft sei.

Da muss ich mich doch sehr über die hier gezeigte Perspektive und das völlige Fehlen einer neutralen Perspektive der Kollegen Berufsjournalisten wundern. Und ich möchte da als Blogger meine andere Perspektive entgegensetzen, die natürlich auch nicht neutral ist. Aber ich erhebe auch nicht ihren professionellen Anspruch.

Grundsätzlich sind Streiks Arbeitskampfmaßnahmen, die einen Verhandlungspartner an einen Tisch holen sollen, bzw. ihm Zugeständnisse abringen. Ein Streik ohne Nebenwirkungen ist kein Streik. Sich also über die negativen Auswirkungen zu beschweren ist unsinnig. Denn nur mit Wirkungen die weh tun kann ein Streik überhaupt eine Wirkung und somit Erfolg haben. Will man das nicht, so würde das ein Verbot JEDES Streiks bedeuten. Oder Streiks würden lediglich eine Art Folklore darstellen, die zwar durchgeführt werden, die Chefs aber lächeln nur, weil es ja keine Auswirkungen hat und würden lediglich das Ende abwarten.

Der Verhandlungspartner der GDL hier oben im Norden ist der Großkonzern Veolia. Veolia ist einer von drei Konzernen, die als einzige meinen, dass ihre Lokomotivführer nicht die gleichen Leistungen erhalten sollen, wie fast alle anderen LokführerInnen (95%) in Deutschland. Sie versuchen die kleine NOB GmbH vorzuschicken als Verhandlungspartner. Mehr zu den Hintergründen findet man auf der Seite der GDL.

Warum ist es wichtig, dass die LokführerInnen überall gleich viel verdienen? Weil jede Verkehrsgesellschaft die jetzt ausgenommen würde einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Bahn und anderen Verkehrsgesellschaften hätte. Natürlich würde sich Veolia dann im nächsten Bieterwettbewerb gegen konkurrierende Bahnen mit höheren Standardlöhnen durchsetzen.

Die GDL will keine Sonderregelung für Veolia/NOB. Im Gegenteil: Die GDL will, dass Veolia genau so viel zahlt wie alle anderen Verkehrskonzerne!

Die Artikel und Kommentare in der KN und der SHZ sind skandalös und dumm, weil sie es vermissen über diese Grundlagen zu informieren. Sie machen es sich leicht und schreibe das, was vielleicht einige Pendler und Touristen morgens lesen wollen.

Wenn ich sowas in der SHZ lese:

Wer derzeit pünktlich zur Arbeit nach Sylt kommen will, muss oft schon zwei Stunden früher auf die Insel fahren.

frage ich mich doch, welch falsche Vorstellungen viele Beschäftigte inzwischen von Arbeit haben? Es ist doch nicht an euch einen Zeitausgleich herzustellen und zwei Stunden eurer Lebenszeit zu opfern, damit ihr rechtzeitig am Arbeitsplatz ankommt, wenn etwas passiert, dass nicht in eurer Macht steht! Dann kommt ihr halt zwei Stunden später oder ihr könnt gar nicht kommen. Davon geht doch die Welt nicht unter! Dieser vorauseilende Gehorsam von LohnempfängerInnen, so er denn nicht nur von den Zeitungen diktiert wird, ist bedenklich, da sie sich hier zu sehr mit den Interessen ihrer ChefInnen gemein machen.

An den Auswirkungen, die wir beobachten ist einzig und alleine Veolia schuld. Würden die sich darauf einlassen das zu akzeptieren, was alle außer drei Verkehrsgesellschaften akzeptiert haben, wäre das Thema längst beendet. Die GDL kann an dieser Stelle nicht nachgeben. Wie soll sie denn den verbliebenen Kollegen klar machen, dass sie als 5% die Hunde beißen und als einzige leer ausgehen. Alle Kollegen der GDL haben gemeinsam für die gleichen Ziele gestreikt. Es gibt keinen Grund dafür auf den Strecken der NOB eine Ausnahme zu machen.

Bezeichnender weise nennt keiner der Artikel ein Argument dafür, warum NOB-LokführerInnen schlechter behandelt werden müssen. Leisten sie schlechtere Arbeit? Müssen sie weniger leisten? Argumentiert wird nur, dass Sylt mit einer Insellage besonders empfindlich betroffen ist. Ja, das Thema hätte längst vom Tisch sein können. Warum reagiert Veolia dann also nicht?

Ich jedenfalls wünsche der GDL auch hier im Norden einen erfolgreichen Abschluss. Das Verhalten von Veolias ist unverantwortlich!

Geschrieben von tlow

Juli 18, 2011 um 10:17

Kundgebung „Gegen schlechte Scherze in Kiel-Friedrichsort – für einen konsequenten Antifaschismus!“ am 18. Juni

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(Beitrag größtenteils übernommen von Indymedia, Lizenz ist Creative Commons)

Kundgebung in Kiel-Friedrichsort

Am Samstag den 18. Juni 2011 beteiligten sich rund 75 Antifaschist_innen zur Mittagszeit an einer einstündigen Kundgebung unter dem Motto “Gegen schlechte Scherze in Kiel-Friedrichsort – für einen konsequenten Antifaschismus!” am Braunen Berg in Friedrichsort zu der die Autonome Antifa-Koordination Kiel aufgerufen hatte. Hintergrund waren die seit längerem in Friedrichsort festzustellenden und bereits mehrfach thematisierten Aktivitäten von Neonazis im Kieler Stadtteil nördlich des Kanals. Zudem stand die örtliche Polizei in der Kritik, deren stellvertretender Leiter Rohwer im März gegenüber der lokalen Presse (KN-Artikel “Kriminalitätsstatistik für Friedrichsort”, 11.3.2011) behauptet hatte, dass mit dem Wegzug eines einzelnen aktiven Neonazis das Problem einer im Stadtteil verankerten rechten Jugendkultur, die massive Verbreitung neonazistischer Propagaganda und Bedrohungen nicht-rechter und migrantischer Friedrichsorter_innen nun nicht mehr existiere.
Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von tlow

Juni 21, 2011 um 19:34

Wenn die KN bloggen läßt….

mit 4 Kommentaren

Als die KN ankündigte, dass ab sofort Blogger für die KN bloggen würden, war ich gespannt, da ich nur weniger als eine handvoll “Kiel”-Blogger kannte – und dachte: Mal sehen, wen es noch gibt, den ich noch nicht kenne. Und habe kurz darüber berichtet.

Ich habe jetzt einen Monat gewartet um zu sehen, was kommt. Und was kam bisher:

  1. Björn Högsdal – in erster Linie wohl ein Poetry Slammer, Blog habe ich gar nicht gefunden. Nur seine Myspace-Seite. Inhaltlicher Beitrag: belanglos
  2. MC Winkel ist ein echter Blogger, wobei er nicht wirklich ein Kiel-Blogger ist. Nehmen wir mal die letzten 10 Posts – kein einziger über Kiel. Inhaltlicher Beitrag: Auch irgendwie belanglos, bezog sich auch auf “Wonne”(Monat Mai) – so kreativ.
  3. Torsten Wolff - sowas, noch ein Poetry Slammer. Bloggt auch nicht, hat nur so eine Seite mit seinen Tourdaten etc. Inhaltlicher Beitrag: Bezieht sich ebenfalls auf den Monat Mai “Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.” und den “Wonnemonat”. Langsam wirds schräg.
  4. André Vatter - wieder mal ein echter Blogger. Wie siehts bei ihm im Blog aus? Die Schlagwortwolke verrät, dass Apple,Google, Facebook und Twitter seine Haupttthemen sind. “kiel” als Schlagwort ergibt einen 404er – not found. Inhaltlicher Beitrag: Er erzählt von seinem Ankommen in Kiel. Ganz nett geschrieben.
  5. Moritz Neumaier – oh wieder Poetry Slammer und kein Blogger. Inhaltlicher Beitrag: Seine Sicht auf Kiel, auch eher belanglos.

Also machen wir mal eine kleine Statistik:

Wir haben 5 Beiträge, davon sind 2 von echten Bloggern, also rund 40%. Keiner der beiden Blogger ist ein “Kiel-Blogger”.

Schauen wir noch mal ins About des Blog:

Jeden Monat ein anderes Thema, jede Woche ein anderer Blogger. Immer wieder sonntags teilen Schleswig-Holsteins Künstler ihre Gedanken mit den Lesern von KN-online

Die große Frage ist, was da noch kommen kann um das Blog zu retten. Mit “MC Winkel” haben sie ja bereits am Anfang einen der Top-Blogger gewonnen. Müssen alle dann mehrfach ran? Jedenfalls denke ich, dass die Sphäre der Kiel-Blogger tatsächlich so dünn ist, wie ich sie wahrnehme. Ich freue mich auf jeden Kollegen mit den man sich auch mal via Internet und Trackbacks einen Schlagabtausch über Kieler Themen liefern kann. Bisher sehe ich da aber außer mir nur auf der SH-Ebene das Landesblog.

Schade, aber wundern tuts mich nicht. Die Kieler Blog-Landschaft (also nicht einfach Kieler, die über alles bloggen, sondern Kieler die über Kiel bloggen) ist total leergespült. Wie soll man da dann jede Woche ein Blog mit Kieler Bloggern füllen? Jedenfalls konnte das Blog den Ansprüchen, die es geweckt hat nicht gerecht werden.

Für Hinweise auf weitere Kieler Blogs bin ich sehr dankbar. Einfach als Comment unten rein, oder wenn ihr es selber betreibt nen Artikel mit einem Trackback auf diesen Artikel z.B..

PS: No offense gegen die o.g. Leute – ihr macht halt euer Ding! ;-)

Geschrieben von tlow

Juni 6, 2011 um 07:51

Streiks im Druckbereich Norddeutschlands

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Zur Zeit streiken die Drucker im Norden:

Mit Aktionen unter dem Motto „Wir streiten für eine gute Zeitung!“ wandten sich Beschäftigte direkt an die Leser. Betroffen waren vor allem die Zeitungsverlage Kieler Nachrichten, Lübecker Nachrichten, Ostsee-Zeitung Rostock, Bergedorfer Zeitung und Hamburger Morgenpost sowie Druckbetriebe mehrerer Konzerne wie Axel Springer und Prinovis in Ahrensburg und Itzehoe.

Schade, dass ver.di genau so wie der Madsack Gesamtbetriebsrat zuvor die Massenentlassung bei der KN und Tabel 2010 eher halherzig oder gar nicht versucht haben zu verhindern. Sie haben damit das Signal gesetzt, dass sie wenig Gegenwehr gegen weitere Maßnahmen zeugen werden.

Wie funktioniert Solidarität?

“In großer Zahl hätten sich Leiharbeiter mit den Streikenden solidarisiert, Redakteure und Drucker hätten zusammen mit Verlagsangestellten gestreikt und demonstriert.”

Offenbar sind Leiharbeiter solidarischer als die Kernbelegschaften mancher großer Tageszeitungen.

Weitere Berichte bei ver.di Bereich Medien, Hamburg

Geschrieben von tlow

Mai 16, 2011 um 11:24

KN & Künstler Bloggen

mit 2 Kommentaren

Via KN Online fand ich den Hinweis auf bloggende Künstler bei KN. Wobei mir nicht ganz klar ist, ob jetzt die Künstler für die KN bloggen:
Bald bloggen die Künstler « Auf einen Blog.

Dort heisst es zumindest:

“Am 8. Mai startet hier unser wöchentlich aktualisiertes Blog – mit Gastbeiträgen von der Créme de la Créme der schreibenden Kreativen Schleswig-Holsteins. Das heißt: Jeden Monat ein anderes Thema, jede Woche ein anderer Blogger, immer wieder sonntags neu. Klicken Sie sich rein! *Es grüßt das KN-online-Team”

s.a. auf KN-Online

Na ich lass mich mal überraschen, was da kommt “Créme de la Créme der schreibenden Kreativen Schleswig-Holsteins” hört sich aber etwas arrogant und übertrieben an. Wonach gemessen?

Geschrieben von tlow

Mai 8, 2011 um 16:53

D115 in der KN vom 8.2.11

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Genau so habe ichs mir vorgestellt. Ein lachender Albig und nicht viel Kritik:

s.a. Kiel und Hamburg kooperieren bei der Einheitlichen Behördennummer 115

Geschrieben von tlow

Februar 8, 2011 um 21:08

Informationen zweiter Klasse

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In einem Bericht von Kiel Aktuell und einem vorherigen Beitrag in diesem Blog habe ich mich schon dazu geäußert, wie viele Informationen ich nicht bekomme und auch keine Fragen beantwortet bekomme.

Gerade heute erhielt ich wieder einen Hinweis darauf, welche Informationen mir verweigert werden. Einige ausgewählte Medien dürfen heute dem Oberbürgermeister Fragen zu D115 zu stellen (ich berichtete darüber).

Obwohl ich sämtliche Pressemitteilungen abonniert habe, blieb mir diese Einladung und Pressemitteilung verborgen. So gibt die Kommune Kiel Informationen ausschließlich und gezielt den gewogenen Journalisten.

Nun wird dieser Fakt selbst zu einer Meldung. Denn damit ist klar, das bei D115 etwas ganz krumm läuft und etwas versteckt werden soll. Die Steuergelder der Kieler werden ausgegeben. Die Hintergründe bleiben im Dunkeln. In den nächsten Tagen werden wir dann vermutlich einen Jubelbericht in der KN lesen, weil das natürlich alles nur ganz toll ist. Darüber werde ich dann wieder berichten, um die Machenschaften zwischen Rathaus und KN weiter zu dokumentieren.

Geschrieben von tlow

Februar 7, 2011 um 13:12

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