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“Möbel Kraft – ein grünes Projekt für Kiel”

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Planierraupe

In Kiel macht GRÜN macht Grün kaputt

28.5.12 “Möbel Kraft – ein grünes Projekt für Kiel”

Am 25.5.12 hat die Stadt eine Pressererklärung mit dem Titel: “Möbel Kraft – ein grünes Projekt für Kiel” herausgegeben. Zynischer geht es nicht mehr: Weil Kurt Krieger erklärt, dass Möbel Kraft sein Einrichtungshaus mit Pellets oder Geothermie beheizen will, wird daraus eine “grünes Projekt”; die Vernichtung des Kleingartengeländes auf  mehr als 17 ha wird totgeschwiegen; der Discounter Sconto, für den vermutlich die strengen Energiesparvorschriften der Stadt erheblich gelockert wurden (s.u.), wird nicht erwähnt. Erneut wird “Das waren wirklich gute Gespräche auf Augenhöhe” betont – muss man davon ausgehen, dass dies bei dem Verkauf städtischen Eigentums etwas Besonderes ist? „So schnell wie möglich und in Übereinstimmung mit allen Anliegern“ wird Kurt Krieger zitiert – die Anwohner der gegenübeliegenden Geländes (Virchowstraße) sind noch nicht einmal im Beirat Möbel Kraft vertreten und suchten wiederholt vergebens Kontakt zur Stadtverwaltung… Die Anzahl der Arbeitsplätze “Möbel Kraft wird mehr als 200 Arbeitsplätze schaffen” ist im Vergleich zu den zum Ratsbeschluss vom 29.9.12 genannten Zahlen von 250-300 deutlich geschrumpft.

Zudem kommt in dieser offiziellen Verlautbarung der Stadt nicht zur Sprache, dass das Bauleitverfahren noch gar nicht begonnen hat, bisher also unverändert keine rechtskräftige Bebauung erfolgen kann. Hier der Gesamttext.

Quelle: Blog Möbelkraft und Sconto in Kiel

Written by tlow

28. Mai 2012 at 15:05

Projekt Stadtregionalbahn gerät immer mehr in Bedrängnis

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Nach dem Wirtschaftsausschuss des plöner Kreistages und der Landesregierung hat nun auch Eckernförde einen Rückzug aus dem Projekt beschlossen.

Man hofft jetzt vermutlich auf einen politischen Wechsel in der Landesregierung 2012 und später auch im Bund. (mehr dazu in der SHZ)

Interessant auch die Aussagen von Peter Todeskino laut Probsteier Herold:

Auch Peter Todeskino erwies sich als glühender Verfechter einer SRB. Eine rentabel arbeitende Regionalbahn gebe es ohnehin in der ganzen Republik nicht, meinte er. Aber darum gehe es eigentlich auch gar nicht. Sondern um viel mehr: “Wir müssen uns unsere Zukunftsfähigkeit und unsere Zukunftsmobilität erkaufen”, rief er den zahlreich erschienenen Besuchern zu. Zwar sei ein Defizit zu erwarten, “aber nicht alles lässt sich geldlich ausdrücken”, beschwor Todeskino weiter das Publikum, womit er die zuvor gutachterlich dargestellten günstigen Auswirkungen der SRB auf die Region insgesamt meinte.

Interessant dabei finde ich, wie die verkehrlichen Argumente bei diesem Mammutprojekt immer mehr zur Nebensache werden. Ich persönlich finde ja den Schienenverkehr durchaus begrüßenswert, glaube aber nicht an die Umsetzung der SRB in der Form. Zu teuer, zu groß, zu komplex. 530 Millionen Euro wird es vermutlich kosten, wenn sich die Preissteigerung im zu erwartenden Rahmen bewegen wird.

Wie wäre es denn mit einer kleineren Variante nur für Kiel? Bisher laufen alle Überlegungen auf eine große Lösung hinaus – und dabei wird die Zeit verschenkt etwas realistischeres anzupeilen, dass dann auch besser verkehrlich begründet wäre.

Written by tlow

16. April 2011 at 09:52

Noch ‘ne Baustelle: Feldstraße

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Peter Todesgrün, Ortsvorsteher in Kiel

Peter Todesgrün, Ortsvorsteher in Kiel

Zur Zeit weht Bürgermeister Todesgrün in ganz Kiel der Wind ins Gesicht. Neben handwerklichen Fehlern macht sich das Paradepferdchen der GRÜNEN gerade dadurch unbeliebt, dass der vielerorts eher für den Tod des Grüns steht, als für das klassische Bild des umweltschonenden- und liebenden GRÜNEN-Politikers. Der er wohl auch nie war. Aber dennoch gilt in vielen Köpfen die Gleichung GRÜN= umweltbewusst noch heute. Aber zu unrecht.

Neueste Baustelle ist nun die Feldstraße. Dort will man plötzlich die Straße verbreitern: Siehe Bericht KN-Online.

In früheren Generalverkehrsplänen hat man noch über den Rückbau der großen Straßen nachgedacht, wie des Westrings und der Eckernförder Straße. Wie die Pläne damals Anfang der 90er bei der Feldstraße waren erinnere ich mich leider nicht. Habe mich aber damals schon intensiv mit der Verkehrsplanung der Stadt Kiel beschäftigt.

Damals hat man ja auch die Busspuren erdacht. Eine andere Idee hat man daraus auch nicht umgesetzt: Fahrgäste sollten Busse per Handzeichen anhalten können um zusteigen zu dürfen.

Die 90er, das waren auch die Zeiten der ersten Tempo-30-Zonen- und der Experimente – z.B. in der Goethestraße – die früher Abkürzung war für Schnellfahrer zwischen Knooper Weg und Westring. Da hat man dann von Verkehrsinseln bis zu Aufpflasterungen alles mögliche durchprobiert. Schon damals hatte die Stadt Kiel eine Broschüre über Verkehrsberuhigung herausgebracht, in dem auf all die Fehler möglichen hingewiesen wurde, die die Stadt dann trotzdem machte. Das z.B. Verkehrsinseln erfahrungsgemäß Verkehre nicht wirklich beruhigen. Offenbar waren damals schon manche Köpfe von Planern im Rathaus schlauer als die Bürgermeister und Stadtbauräte. So sind sie:

Bla bla bla….

Written by tlow

15. April 2011 at 23:46

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