KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

Flughafen Kiel vs. Lübeck

with 2 comments

Durch die vielen Unterschriften für den Erhalt des Flughafen Lübeck Blankensee ist die Zukunft des Lübecker Flughafens wieder etwas offener geworden. Nahc dem erfolgreichen Bürgerbergehren soll dort am 25. April ein Bürgerbegehren stattfinden.

Im Artikel des NDR wird auch auf Landesmittel spekuliert. Vielleicht kommt es nun zu einer  Entscheidung des Erhaltes eines der beiden Flughäfen bis auf Weiteres. Also Lübeck ODER Kiel. Denn alle Pläne der Landesregierung spekulieren ja auf einen Bau von Kaltenkirchen oder Jagel. Bis das soweit ist, kann es noch dauern – bzw. ist es nicht unwahrscheinlich, dass es nicht dazu kommt. Ein Bau von Kaltenkirchen wird viele alte Gegner aufwecken und neue gewinnen.

Ich denke nicht, dass man entweder beide Standorte behalten oder beide aufgeben wird. Vermutlich wird es da jetzt ein Gerangel hinter den Kulissen geben.

Advertisements

Written by tlow

22. Januar 2010 um 16:44

2 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. Auch der gößte Teil der Kieler wäre für den Erhalt des Flughafens. Hier geht es nicht um einen Massenbetrieb von Urlaubfliegrn, sondern um den Erhalt von Arbeitsplätzen. ( Saisonbedingte Flüge von Kreuzfahrern, Lebensrettende Flüge für Transplantationen, Flüge im Rahmen von Rettungsmaßnahmen in der Ostsee, Privatflüge für Industrie und Handel, diese Liste ließe sich fortsetzen. Von politischer Seite her sieht man nur die Kosten. Wenn die andere finanzielle Seite betrachtet wird, indem die Einahmen, Gebühren und andere Abgaben gegengerechtet werden, sieht es etwas anders aus. Dass ein Flughafen, der stillgelegt und entwidmet wurde, wird nie wieder existieren. Da niemand weis, ob Holtenau irgendwann in der Zukunft gebraucht werden würde, ist es mehr als fahrlässig, diesen wahrhafti kleinen aber leistungsfähigen Flughafen von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Leider ist es nicht letztlich die Politik sondern eine Klientel, die Angst hat um ihre Ruhe und möglicherweise um den Wertverlust ihrer Häuser. Wer die in der Vergangenheit veröffentlichten Berichte und Kommentare der sogenannten Flughafengegner gelesen hat, wird sehr schnell von diesen Beweggründen überzeugt sein.

    Gerd Pries

    28. Januar 2010 at 09:35

    • An sich stimme ich überwiegend zu. Aber ich kann auch verstehen, dass jemand, der in unmitelbarer Nähe wohnt beim Ausbau um seine Ruhe gefürchtet hat. Das würden wir wohl alle tun. Was ich nicht weiss ist, wie stark die Anwohner die jetzige Belastung empfinden. Zum Teil muss man wohl auch damit leben. Was Lärm angeht, so könnte man sicher auch den Ostring-Anwohnern einen großen Gefallen tun, wenn man den Verkehr dort stark eindämmt. Lärm ist tatsächlich heute ein Fluch unseres modernen Lebens. Aber ich gehe im Moment davon aus, dass die Belastung durch Holtenau derzeit eher gering ist. Und wer weiss was da für Industrien angesiedelt sind. Ich wohne unweit von HDW und höre das als Hintergrundgeräusche draussen Tag und Nacht. Manchmal sogar in der Wohnung.

      vinci

      28. Januar 2010 at 10:52


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: