KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

Flughafendebatte geht weiter

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Nachdem die geschätzten Aufwertungs- und Sanierungskosten in Lübeck in schwindelerregende Höhe steigen und selbst Flughafenbefürworter darüber empört sind wie unzuverlässig die Zahlen zuvor waren, ist man in Kiel noch weiter uneins. Teile der Kieler Wirtschaft und der DGB haben nun  gemeinsames darauf hingewiesen, dass die Schließungskosten von Holtenau bei mindestens 10 Millionen liegen würden. Und, Zitat: „bislang nicht dargestellt seien die Kosten eines möglichen Ankaufes des Bundes-Geländes durch die Stadt, die Sanierung der Altlasten und die Erschließung für eine (noch offene) Nachnutzung.“

Wie auch immer man dazu stehen mag: Man kann meines Erachtens eigentlich nur pro und kontra Holtenau entscheiden, wenn man auch klare Alternativen auf dem Tisch hat und Kosten, Lärm, Nutzung vergleichen kann. Gefragt sind daher interessante Alternativkonzepte, die über die Schaffung eines weiteren Gewerbegebietes hinaus gehen. Da hört man allerdings wenig. Lediglich für das MFG5 gibt es bereits 12 Varianten einer möglichen Nachnutzung. Eigentlich brauchte es etwas ähnliches auch fürs jetzige Flughafengelände: Eine Kosten/Nutzen-Rechnung und eine Risikenanalyse für die Zukunft. Natürlich soll das Gelände optimal genutzt werden.

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Written by tlow

17. März 2010 um 17:05

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