KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel & Schleswig-Holstein seit 2009

Archive for Juni 8th, 2010

15.6. BILDUNGSKRISE – Rückschau und Perspektiven der Kämpfe an Schulen, Unis und Kitas

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Das Kieler Krisentreffen lädt ein:
Dienstag, 15. Juni 2010
Gruppenraum 2, Pumpe (Haßstraße 22)
Beginn: 19 Uhr

In den vergangenen Jahren hat es einige Kämpfe gegen die Zustände in Bildungseinrichtungen gegeben. Da wären die SchülerInnen, die ihren Unmut mit Streiks und Demonstrationen gegen zunehmenden Lernstress und eine verkürzte Gymnasialzeit kund taten. An der Universität haben Studierende nach einer Demonstration die Alte Mensa besetzt. Hunderte tauschten sich darüber aus, wie sie langfristig Widerstand gegen die Bildungspolitik organisieren können. Aber auch in den Kindertagesstätten rumorte es. ErzieherInnen und Sozialpädagogische AssistentInnen bestreikten 2009 tagelang die meisten Einrichtungen in Kiel und forderten bessere Arbeitsbedingungen. Gegen ein von der Stadt Kiel
gerichtlich verfügtes Streikverbot gingen sie lautstark auf die Straße.
Wir wollen an dem Abend eine gemeinsame Diskussion über diese Bewegungen führen. Was lief gut, was waren die Probleme? Dabei interessiert uns neben einer kritischen Rückschau auch, ob und wie man sich zusammentun kann um gemeinsam mehr zu erreichen.
Dazu laden wir alle Interessierten ein.

Streik!

Uniärzte Heidelberg streiken - Schriftzug 'Streik' aus Menschen

Written by tlow

8. Juni 2010 at 12:42

GRÜNES Flughafen-Märchen

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Im Artikel „Schließungskosten viel zu hoch angesetzt“ berichtet die KN was die Position der GRÜNEN zu dem Grundstück am Flughafen ist.

Zitat:

Kaufe die Stadt aber das eine Million Quadratmeter große Areal von der Bundesanstalt, könne sie allein entscheiden, was sie abreiße oder weiter nutze.

Aber zuvor:

Ein Fass ohne Boden sei das, rügte der Fraktionschef der Grünen, Lutz Oschmann, und warb erneut für die Entwicklung eines neues Stadtviertels mit Wohnen, Gewerbe und Tourismus nach der Schließung des Flugplatzes zum 31. Dezember 2012.

Was stimmt daran nicht? Zunächst einmal ist das Flughafengelände derzeit kein Grundstück mit Gewerbe und Wohnfläche. Jede Baumaßnahme würde Erschließungskosten bedeuten. Dazu kommen natürlich nötige Rückbaumaßnahmen. Denn man wird ja wohl Kaum Gebäude auf der Startbahn bauen wollen! D.h. die Kosten, die sie da rausrechnen sind die Kosten, die nicht anfallen wurden, wenn der Plan wäre eine Brache stehen zu lassen. Jede Veränderung kostet Geld. Und ob es im Interesse der Kieler ist entweder ein weitere Gewerbegebiet zu finanzieren oder ein Stadtviertel fürs Schöner Wohnen ist fraglich. Ein neues Stadtviertel würde bedeuten, das Geld umverteilt werden müsste. Es würde bedeuten, dass Geld in anderen Stadtviertel abgezogen würde. Es würde bedeuten Investoren mit Geld zu locken. Von nix kommt da nix. Da sollen sie erst mal einen Plan vorlegen, was da gebaut werden soll – und dann will ich mal sehen, was das kostet – und wie das finanziert werden soll.

Hier wird mal wieder versucht der Bevölkerung Sand in die Augen zu streuen. ich bin weder ein großer Fan von Flughäfen noch von Flugverkehr – aber ich wende mich noch stärker gegen Zahlentricksereien und neuen Mega-Investitionsprojekten.

Übrigens: Die KN behandelt ihre Mitarbeiter schlecht!

Written by tlow

8. Juni 2010 at 12:29

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