KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

SPD-Ratsfraktion Kiel bläst zur Attacke auf Lübeck

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Man kann da wirklich nur noch den Kopf schütteln, was da alles in Sachen Bildungspolitik in Schleswig-Holstein läuft. Keiner der Lokalpolitiker hat sich da mit Ruhm bekleckert. Die SPD-Ratsfraktion in Kiel schaltet jetzt eine Stufe höher in der Eskalationsspirale und stellt sich hinter Fouqet (Präsident der Uni Kiel).  Und mit ihr die ganze Kieler Kooperation. Wenn man Lübecker Nachrichten und Kieler Nachrichten online mitverfolgt kann man klar die Syampathien ablesenn: „Natürlich“ stehen beide Zeitungen voll hinter IHRER Stadt und hinter IHRER Uni.

Das Ganze ist äußerst dumm, überflüssig und unnötig. Wer hier Öl ins Feuer gie0ßt wird vor allem eines erreichen: Das beide Uni-Standorte Schaden nehmen werden! Hier wird auch die regionale Feindschaften beider Städte vertieft. Das ist genau so dämlich wie nationale Fahnen zu schwenken. Von dem gezeter und Gezerre wird kein müder Euro mehr eingenommen oder eingespart.

„Die Zusammenarbeit zwischen der Landeshauptstadt Kiel und der CAU hat sich in den vergangenen Jahr deutlich verbessert, zunehmend wird die CAU als wichtiger Teil der Stadtgesellschaft wahrgenommen. Mit dem geplanten Samuel Reyher Haus wird mitten in der Stadt ein Haus der Begegnung von Wissenschaft und den BewohnerInnen Kiels entstehen. Wir stehen an der Seite der CAU und werden alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen, die CAU in Kiel zu stärken.“

Bla bla bla…. Was für ein Müll! DA wird Geld zum Fenster rausgeworfen. Werbung statt Bildung scheint da das Programm zu sein. Kommunikation wird allzu gerne als Trendwort im Munde geführt. An die eigene Nase fassen wäre mal was. Das was die Politiker und Uni-Professoren da verzapfen ist das Allerletzte!

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Written by tlow

15. Juli 2010 um 23:59

Veröffentlicht in Bildung, Universität

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Eine Antwort

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  1. Ich bin auch kein großer fan des Vertreter-Journalismus den beide Zeitungen machen (zu Offenlegung, ich arbeite bei „Lübeck kämpft für seine Uni“) aber man muss festhalten, dass die LN verdammt guten investigativen Journalismus hinlegt. Zwar im Dienste „der Sache“ aber es beeindruckt mich dennoch. Die KN hingegen üben sich am ehesten im Todschweigen, was mich bei einem so renommierten Blatt entsetzt. Ich wäre zwar sehr sehr glücklich wenn es stimmen würde, dass es in Lübeck keinerlei geheime Dokumente oder andere Geheimnisse gibt, wenn hier wirklich mit offenen Karten gespielt wird, aber irgendetwas müssten sicher auch die KN finden können, was ihnen in ihrem Feldzug hilft, bisher ist da aber nichts los.

    TVLuke

    16. Juli 2010 at 09:08


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