KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

Kiel FAILING City: Alles auf Marketing gesetzt und doch verloren!

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Da waren sie traurig und wollten es nicht wahrhaben, als die FH Westküste ihre Studie vorstellte. Dies wird aus einem Artikel vom 15.07. der Kieler Nachrichten mit dem Titel „Kiel muss sich besser verkaufen“ deutlich.

Nun hat man seit Jahren alles auf „KIEL.SAILING CITY“ gesetzt. Den Kielern und Gästen wurden die Segel ständig um die Ohren gehauen. Wir sind maritim, wir sind maritim, wir sind maritim.  Und am Ende dieser grandiosen Werbekampagne kommt heraus, dass das alles nun doch nix genützt hat. Wir haben uns nicht genug angestrengt: Die Bundes-Rentner haben uns nicht lieb. Oh weih, gerade die finanzstarken Kaffeefahrer wollen nicht nach Kiel kommen. Brauchen wir Rentnersegeln? Mehr Seniorenbespaßung auch zur Kieler Woche?

Kiel muss sich einfach noch MEHR  (aus) verkaufen/prostituieren. Das Defizit wird zwar immer größer und die Ausgaben steigen – aber irgendwann werden wir schon belohnt, von Rentnern und Wirtschaft. Man muss nur feste dran glauben. Es lebe die Gentrifizierung!?

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2 Antworten

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  1. […] 19, 2010 11:40 Mit der neuesten Pressemitteilung, die Herr Stadelmann als Kommentar  zur Veröffentlichung der Studie zum touristischen Kiel verfasst hat, wird deutlich worum es bei der Entscheidung den Kieler Politikerinnen wirklich ging, […]

  2. Ich finde die Werbelinie sehr gelungen – weil sie immerhin eine Aussage hat und sich festlegt. Die meisten Stadt-Werbelinien sind so allgemein, dass sie auf jede andere Stadt auch passen würden. Sicher gibt es auch noch anderen Städte in Deutschland, in denen man segeln kann. Die Kieler Bucht ist aber ein einmaliges Segelrevier und wenn eine Stadt die Segelstadt ist in Deutschland, dann ist es Kiel.

    Meiner Meinung nach wirkt dieser Slogan bisher auch vor allem nach innen und die Kieler verbinden ihre Stadt immer weniger mit dem hässlichen Image von vor 10 Jahren. Damals war Kiel wesentlich hässlicher. Inzwischen ist es in vielen Stadtteilen viel schöner geworden – die Kieler scheinen aber die letzten zu sein, die das merken. Sie erobern sich erst nach und nach die Förde als Ort zum Feiern und zum Leben. Nach vor wenigen Jahren konnte man nur an der Kiellinie an die Förde. Und dort war tote Hose. Heute gibt es Cafes von der Hörn bis nach Falckenstein. Und die Menschen heiraten an der Förde und sie feiern ihre Geburtstage dort. Es gibt Lesungen und Theaterstücke an der Förde. Und jeder der von Außerhalb kommt, ist begeistert. Nur die Kieler nörgeln immer noch über ihre langweilige, hässliche Stadt.

    Outsider

    16. August 2010 at 15:35


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