KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

Konzept der Landeshauptstadt Kiel zur Vorbeugung und Bekämpfung von Korruption

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Mit einigen Mühen konnte ich eine Kopie des Konzepts der Landeshauptstadt Kiel zur Vorbeugung und Bekämpfung von Korruption erlangen. Habe mich natürlich gleich gefragt, warum es so schwer ist daran zu kommen und warum es nicht öffentlich ist. Verwundert las ich:

Außerhalb der Stadtverwaltung wird das
Konzept bzw. werden Auszüge daraus
auf der Homepage der Landeshauptstadt
Kiel im Internet zur Verfügung gestellt.
Auf Wunsch erfolgt die Versendung des
vollständigen Konzepts durch das Perso-
nal- und Organisationsamt.
Ferner ist durch Öffentlichkeitsarbeit das
Konzept zur Vorbeugung und Bekämp-
fung von Korruption der Bevölkerung be-
kannt zu machen, zu erläutern und dabei
um Verständnis für die Haltung von Mit-
arbeiterinnen und Mitarbeitern und für
Verfahrensabläufe in der Verwaltung zu
werben.
Verantwortlich für die Durchführung: Referat für Pres-
se- und Öffentlichkeitsarbeit, Personal- und Organisa-
tionsamt

Da die Stadt Kiel das in den letzten 10 Jahren (seit 23. Mai 2000) nicht geschafft hat dieses Konzept zu veröffentlichen, tue ich ihr hiermit den Gefallen:

Die Frage bleibt offen, warum dieses Konzept so geheimgehalten wurde?

Hinweis: Das Konzept ist ohne die nicht-enthaltenen Anlagen leider unvollständig. Sobald ich diese auch erhalte, werde ich diese hier beifügen. /!\

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Written by tlow

6. April 2011 um 11:20

Veröffentlicht in Korruption, Rathaus, Transparenz

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2 Antworten

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  1. Das Bauamt/ entwässerung der Stadt Kiel ist in meinem Fall, in dem Mitarbeiter des Amtes einer ihnen nahestehenden Person „versehentlich“ einen hausanschluss abgenommen haben, der weder beantragt, noch je genehmigt wurde, für einen Volkswirtschaftlichen schaden in Höhe von ca 100000 Euro verantwortlich.

    Wäre im bauamt korrekt gearbeitet worden, wäre dieser schaden nie entstanden.

    Auch nach bekanntwerden des „Versehens“ hat das Amt keinerlei anstalten getroffen, der „befreundeten Person“ den Hausanschluss nachträglich zu verweigern.

    Ich gehe deshalb von einer durch und durch korrupten Verwaltung in kiel aus.

    Und deshalb fällt es mir nicht schwer zu verstehen, warum niemand von denen etwas gegen korrupton unternehmen will.

    die Leben offenbar alle gut davon.

    max

    4. Juni 2013 at 22:45

    • Ich kenne den Fall nicht. Allerdings könnten Sie in dem Fall den Korruptionsbeauftragten der Landesregierung informieren, der solche Fälle prüft. Wenn es denn belegbar ist. Ich glaube ein großes Problem in Deutschland ist, dass vieles vollkommen legal ist, auch wenn es ganz klar korrupt ist. So wie sich jeder Ratsherr von Unternehmen wie BMW oder Microsoft auf der Kieler Woche zu allem möglichen einladen lassen darf. Je mehr Ratsleute davon profitieren,desto weniger gilt es als Korruption. Da stehen mir die Haar zu Berge. Interessanter weise ist da die Gesetzgebung in anderen Ländern wie Italien viel härter. Wenn man nicht gerade Berlusconi heißt.

      tlow

      4. Juni 2013 at 22:53


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