KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

Alternative zu Occupy tut sich auf

with one comment

Seit einigen Wochen formiert sich aus einem anderen Spektrum als der Gruppen, die bisher Occupy getragen haben ein neues, europaweites Bündnis mit einem anderen Ansatz. Eher libertär und anachistisch. D.h. weg von der Staatsgläubigkeit von Attac, weg von Verschwörungstheorien oder totalitären Ideen.

  • In der Jungle World fand man dazu am 19.1. einen Artikel:
 Viele radikale Linke in Deutschland standen der »Occupy«-Bewegung ohnehin skeptisch gegenüber. Nun mobilisieren sie jenseits von Occupy zu einem eigenen Protesttermin am 31. März, »M31« heißt die Kampagne. Für diesen Tag rufen linke Gruppen und Basisgewerkschaften in verschiedenen Ländern zu einem europaweiten Aktionstag »gegen den Kapitalismus« auf. An dem europaweiten Bündnis sind Gruppen aus Griechenland, Belgien, Österreich, Italien, Frankreich und Polen beteiligt.
M31 Website findet man auf http://march31.net/de/
Advertisements

Written by tlow

20. Januar 2012 um 00:17

Eine Antwort

Subscribe to comments with RSS.

  1. jo das wird bestimmt ein riesen ding.

    das thema der voraussichtlich alles revolutionierenden bewegung m31:

    „Der international koordinierte Protest richtet sich auch gegen die nationalistische Stimmungsmache gegenüber den Lohnabhängigen in den südeuropäischen Ländern und die militärische Abschottung der EU-Außengrenzen. Die OrganisatorInnen des M31 setzen dagegen die Perspektive einer grenzübergreifenden Selbstorganisation der von Sparpolitik und kapitalistischer Ausbeutung betroffenen Menschen. Deshalb werden in ganz Europa am 31. März 2012 zeitgleich verschiedene Aktionen stattfinden. In Deutschland soll als zentrale Aktion die Baustelle der EZB im – dank dieser baulichen »Aufwertung« – von massiver Gentrifizierung betroffenen Frankfurter Ostend »besucht« werden.“
    (http://march31.net/de/2012/news-de/de-artikel-in-ak-zeitung-f%C3%BCr-linke-analyse-und-praxis/)

    Alles was das revolutionär-antiautoritär-undogmatisch linke herz begehrt: gegen Nationalismus, Militarismus, Abschottung der EU-Außengrenzen, Sparpolitik und last but not liest gentrification. aber wofür eigentlich?

    da hat mans den occupyern dann so richtig gezeigt: „so“ geht richtig demonstrieren, nämlich mit den richtigen forderungen auf den fahnen. ein bisschen von allem muss halt dabei sein. anstatt gar keine oder nur geringe ansprüche an die protestierenden zu stellen, schafft es das bündnis m31 garantiert, schon durch ihre forderung 99% auszuschließen.

    wie gesagt: das wird bestimmt ein riesen ding

    momo

    23. Januar 2012 at 21:56


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: