KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

SPD stellt Ihre Kandidatin vor

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Susanne Gaschke

Susanne Gaschke

Die SPD hat heute entschieden, die Zeit-Journalistin Susanne Gaschke als Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin aufzustellen.

Auffällig ist u.a., dass sie mit dem in Kiel überaus unbeliebten SPD-Bundestagsabgeordneten (Betonkopf) Hans-Peter Bartels verheiratet ist. Da denke ich natürlich gleich an Familien-Seilschaft und Korruption.

Die SPD hatte vier KandidatInnen im Rennen – einer davon ein parteiloser Marineoffizier Kaack, den man offenbar nur aufstellte, damit er Werbung für die Marine machen konnte.

Hier ihre Bewerbungsrede:

In Gaarden (offenbar die gleiche Rede wie heute) hatte sie, hör- und sehbar via Offenen Kanal, es als falsch bezeichnet ein „Kleinod“ wie das Freibad Katzheide aufzugeben. Gleichzeitig sprach sie sich fürs Zentralbad aus. Wie das beides zusammengehen soll, könnte sie mal näher erläutern. Interessanterweise hat sie den Satz zu Katzheide im Westen weggelassen. Ein Hinweis darauf, dass sie in Gaarden den Leuten etwas nach dem Mund geredet hatte?

Übrigens wei sie meinte sie können Kommunikation: Sie hat bisher weder Facebook noch Twitter-Account, so weit ich das sehen konnte. Bei Facebook denke ich ja auch: Muss nicht sein, zwiespältige Sache – aber mindestens Twitter sollte man nutzen, wenn man meint man könne Kommunikation im Jahre 2012.

Hier übrigens einer ihrer letzten Artikel in der ZEIT „Adieu, Kapitalismus„, vom 2.8.2012.

Die Gegenseite (CDU) wird Gert Meyer ins Rennen schicken. Das könnte doch ein interessanter Wahlkampf werden – oder besser gesagt – vielsagend.

Die GRÜNEN schicken Andreas Tietze (MDL) ins Rennen. Also doch kein Todesgrün.

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Written by tlow

12. August 2012 um 14:32

Eine Antwort

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  1. Geschickte Rede, rhetorisch gekonnt, aalglatt sich in die sozialdemokratische Seele einschmeichelnd, etwa mit dem nur noch albernen Versuch einer Abgrenzung zum ehemals politischen Gegner CDU, von dem sich die SPD inhaltlich tatsächlich gar nicht mehr unterscheidet. Natürlich wird nicht vergessen, den Ministerpräsidenten „Torsten“ zu nennen, werden keine konkreten Aussagen zu zentralen Kieler Themen gemacht oder auch nur eine eigene politische Idee benannt (dafür betet Frau Gaschke einige Themen ihres Mannes nach, z.B. Bundeswehr in Kiel). Ja, Frau Gaschke kann „Politiker“. Außerhalb des Mikrokosmosses der SPD, bei der Bevölkerung, kommt dieser Politikertypus wohl eher nicht mehr an. Hätte Frau Gaschke Stil und politisches Gespür gehabt, sie hätte die Politik ihrem Mann überlassen. Aber der offenbar erreichbare Job des OB ist wohl einfach (finanziell) zu attraktiv gewesen. Die Wahlbeteiligung bei der letzten OB-Wahl lag bei 36,5 %. Sie dürfte bei der nächsten Wahlwohl nochmals unterboten werden.

    Helge Hildebrandt

    18. August 2012 at 10:02


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