KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

„Können“ – das neue Modewort

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Irgendwann hat sich diese Begrifflichkeit etabliert. Im OB-Wahlkampf 2009 sagte Raju Sharma:

  • „Verwaltung? Kann ich“

auch im OB-Wahlampf 2012 habe ich dieses „Kann ich“ schon öfters gehört.

Nun  heute in der KN der OB-Kandidat der GRÜNEN:

  • „Wir Grüne können Stadt“

Oh ja, der Gipfel der Kreativität ist es, wenn jede/r Politiker/in die gleichen Worte benutzt.

Wer hat denn bitte diesen Trend in Deutschland eingeläutet? In den USA sind ja auch solche Selbstbefragungen üblich. Dann aber eher als vollständige Sätze wie „Sind wir zufrieden? Nein sind wir nicht! – Können wir etwas verbessern? Ja, das können wir“ – und nicht diese verkürzte Kindersprache.

„Kiel kann mehr“ wurde als Losung der GRÜNEN ausgegeben. Dazu kann ich nur sagen: Ist das alles was ihr könnt? Wenn ja, dann ist das sprachlich schon mal unterstes Niveau.

Davon mal abgesehen scheint  mir die „Balance von Ökonomie und Ökologie“ bei den GRÜNEN immer so auszusehen, dass das Stadtgrün den kürzeren zieht. Wer 17 Hektar wertvolle Kleingartenfläche einfach so plattmacht, hat jegliches Recht verloren das Wort Ökologie in den Mund zu nehmen. Da müssen wir gar nicht erst über Kompetenz reden.

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Written by tlow

20. August 2012 um 08:32

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