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Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

SPD Kiel: Zentralbad verhindert Preissteigerungen

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Aus dem neuen Entwurf des Kommunalwahlprogramms der SPD Kiel. Ich zitiere:

Wir wollen ein zentral gelegenes, für die Menschen vom West- und vom Ostufer gut erreichbares Sport- und Freizeitbad an der Hörn bauen. Denn die Schwimmhallen in Gaarden und am Lessingplatz sind zu klein und zu marode. Zu wenig Kieler Kinder können in ihnen schwimmen lernen. Selbst wenn die Hallen für viel Geld saniert würden, stiegen anschließend die Eintrittspreise, sodass ein Badbesuch für viele Menschen zu teuer würde. Darum soll stattdessen ein modernes, großes Bad gebaut werden, damit die Eintrittspreise auch in Zukunft für alle bezahlbar bleiben.

Es wird also behauptet, dass durch das Zentralbad keine Preiserhöhung zustande kommen würden. Dies ist bewiesener maßen (mein Artikel vom 4.3.2010) aber nicht so. Gerade durch das neue Zentralbad entstehen höhere Kosten, nicht zuletzt auch durch eine Verkürzung der Geltungsdauer pro Eintrittskarte.

Schon heute steht fest, dass die Preise WEGEN des Zentralbads steigen werden. Wie hoch wissen wir heute noch gar nicht. Vielleicht auch noch deutlich höher als auf dem Papier. Denn die fixe  Zuschußgrenzen läßt Kiel gar keine Wahl.

Wenn es mit dem Zentralbad so läuft, wie bei statistisch den meisten Investitionsprojekten, sollte es am Ende knapp unter 40 Millionen gekostet haben. Wir werden ja sehen. Ob das Zentralbad wie geplant in 5 Jahren steht ist auch noch offen.

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Written by tlow

22. August 2012 um 22:28

Veröffentlicht in Allgemein

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2 Antworten

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  1. Wahnsinn! Aller Verkehr in die Stadt!! Umweltverpestung, Benzinverbrauch im Stadtverkehr, Parkplätze, Parkgebühren …
    Wir brauchen kein zentrales Spaßbad!! Schafft Bade-Seen in den Stadteilen !!!
    Ina

    Ina Kaya

    23. August 2012 at 11:42

  2. Und wo sollen die Bürgerinnen und Bürger von Oktober bis April baden? – in Badeseen? Ich bin für das Zentralbad! Wir sind ja nicht in Florida. Im Sommer kann man in Kiel auch mal in der Ostsee baden.

    Kiel ist wohl die einzige Landeshauptstadt, die seinen Bewohnern bislang kein vernünftiges Badevergnügen bietet. Klar kostet das Geld, bringt aber Wohlstand für alle, – für Komfort sind die meisten auch bereit die Preise zu bezahlen.
    Mittlerweile macht ja schon das Stadtwaldbad Neumünster Werbung in Kiel. Städte wie Neumünster oder Rendsburg, die viel weniger Besucher haben, als es in Kiel möglich wäre. Wenn die Innenstadt dadurch noch mehr besucht wird, umso besser, schließlich würde das auch Besucher nach Kiel locken. Der Verkehr lässt sich durch die gute Infrastruktur gut regeln.
    Martin

    Martin

    26. September 2012 at 20:56


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