KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

Plattwalzen, yeah!

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Peter, machts Spaß!?

„Heute walz ich, morgen schlaf ich,
übermorgen hol ich mir die Kleingärten am Westring;
ach, wie gut dass niemand weiß,
dass ich Rumpelstilzchen heiß!“ (Hörensagen, Peter Todeskino)

Kiel besitzt aber den Schatz eines sehr hohen Anteils an Kleingärten. Das Kleingärtnerwesen befindet sich bereits seit Jahren im Umbruch, vermehrt weg vom primären Nutzen der Nahrungsmittelerzeugung, hin zum Kleinod für in der Stadt lebende Menschen, die an ihrem Wohnort keinen eigenen Garten haben, wobei hier der Schwerpunkt auf der individuellen Erholung liegt.

(Zitat aus Gemeinschaftsgärten: Die Wiederentdeckung des Miteinander GRÜNE Kiel)

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Written by tlow

5. September 2012 um 16:47

10 Antworten

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  1. Ist ja nicht wirklich neu, aber dieses Interview zeigt mal wieder recht deutlich, welch Geistes Kind da völlig zurecht vertrieben wurde: http://jungle-world.com/artikel/2012/37/46241.html

    mettskillz

    15. September 2012 at 17:29

    • „Zurecht“ vertrieben kann ich nicht zustimmen. Denn das bedeutet man ja, dass man der Polizei ihr Handeln rechtfertigt. Das der Occupier sich hier selbst als armer Taliban darstellt ist natürlich witzig. Der Umzug offenbart auch tatsächlich, das deren Ziele doch eher beliebig sind. War es zuvor unumgänglich vor der HSH Nordbank zu kampieren, so ist es jetzt scheinbar egal. Und politisch sein will man gerade auch nicht und übrnachten auch egal – was vorher KO Kriterium war für das Angebot von Todeskino. Das scheint mir alles nachwievor nicht annähernd ausgereift zu sein. Damit meine ich im Zustand bevor man was zu protestieren hätte. Hier übrigens ein paar Fotos: http://www.flickr.com/photos/occupykiel/

      tlow

      16. September 2012 at 07:10

  2. Wer von „Yuppies“ faselt und sich selber mit den Taliban vergleicht ist nicht mehr ganz dicht. Solche Gruppen sollten keine Öffentlichkeit bekommen.

    mettskillz

    17. September 2012 at 12:35

  3. Wenn alle, die nicht ganz dicht sind, fortan keine Öffentlichkeit mehr bekommen, so wird es im Internet recht still werden. Herr Mettskillz, auch Ihr Zynismus wirkt ein wenig pathologisch…

    anne

    17. September 2012 at 16:15

  4. Unfug. Jeder der es möchte bekommt auch seine Öffentlichkeit – Sie, Frau Anne, sprechen ja durchaus das Internet an. Aber es leuchtet partout nicht ein, wieso eine Gruppierung, die gegen sogenannte „Yuppies“ hetzt und sich selber mit Steinzeit-Terrorristen vergleicht, die Möglichkeit bekommen sollte, im Stadtpark zu zelten. Sollen die Verrückten doch im Internet ihrem Wahnsinn fröhnen…

    mettskillz

    18. September 2012 at 10:33

    • Wenn Ihnen die FDGO nicht passt, dann können Sie sich ja ein Land suchen, in dem der Umgang mit der Meinungsfreiheit und dem Demonstationsrecht Ihren Wünschen mehr entspricht.

      anne

      18. September 2012 at 12:08

      • Na super, Du findest es also die Extremismusklausel cool? http://de.wikipedia.org/wiki/Extremismusklausel Ist das die neue Variante von „Geht doch in den Osten“? Wieso protestierst Du überhaupt, wenn Du die herrschende Ordnung so wunderbar findest. Das Grundgesetz beinhaltet z.B. auch die Bundeswehr und somit die Grundlage für Deutschlands Aggressionskriege. Da kann ich nur sagen: Bleib doch zuhause! Denn dafür das alles so bleibt, wie es ist muss man nicht auf die Straße und schon gar nicht campen.

        tlow

        18. September 2012 at 13:19

      • Was für ein hanebüchener Unfug. Wenn Ihnen die Taliban so gut gefallen und Sie der Hass auf Yuppies zerfrisst, dann gehen Sie doch nach Afghanistan – Sie sehen: ein ziemlicher Unfugskommentar. Ihrerseits.

        Ich habe weder das Demonstrationsrecht noch das Recht auf Meinungsfreiheit in meinen Kommentaren eingeschränkt. Vielmehr habe ich mich für Meinungsfreiheit ausgesprochen. Allerdings bedeutet Meinungsfreiheit nicht, dass jeder für seine Hasstiraden Platz eingeräumt bekommen muss – und meiner Meinung nach sollten Menschen die mit Verbrechern sympathisieren, Nazisympathisanten bei sich auftreten lassen, Hass auf sogenannte „Yuppies“ schüren und sich positiv auf die Taliban beziehen kein öffentlicher Platz eingeräumt werden. Demnach halte ich die Räumung für richtig und längst überfällig.

        mettskillz

        19. September 2012 at 08:56

  5. Pff, hab den jungle- artikel gelesen. sorry, aber der pawlowsche reflex von „mettskillz“ ist hier ja wohl mal oberpeinlich. „leider haben uns betrunkene yuppies das zelt abgefackelt“ – so what?! jemand sagt „yuppies“ und bei dir geht gleich nen film ab als würde es hier ums autoabfackeln in kreuzberg gehen und du müsstest jetzt unbedingt den dummen autonomen erklären sie seien verkappte faschisten. sorry, aber du sitzt leider in der provinz und von entsprechender qualität ist deine kritik. außerdem waren anscheinend hier mal die „yuppies“ die aggressoren. wenn besoffenes unpolitisches studentenpartyjungvolk so ne scheiße baut kann man die als betroffener auch – wichser/arschlöcher/deppen – oder eben „yuppies nennen. Ey und echt, der spruch mit den taliban is kein positiver bezug sondern soll wohl eher satirisch auf den charakter der großangelegte aktion des ordnungsamtes hinweisen. ganz schön erbärmlich wie du nach jedem dahingeworfenen brocken schnüffelst um dein selbstbild eines einsamen kämpfers für den bürgerlichen humanismus wider der überall lauernden regressiven zerstörungswut linker fortschrittsfeinde zu konstruieren.
    meiner meinung nach hat sich Ok in der zeit vor der räumung ganz gut weiter entwickelt und hat versucht konstruktiv mit der harschen kritik – gerade von linken kapitalismuskritikerInnen -umzugehen. sie sind jetzt halt sonen jugendlicher wurmfortsatz von attac; und da hab ichs sicherlich nicht nötig selbst im angesichts der räumung ihnen mit „bla bla verkürzte kapitalismuskritik“ zu kommen. dass du die räumung auch noch begrüßt zeigt was fürn möchtegern elitärer, aber in wirklichkeit neurotischer sesselfurzer du doch bist. denn wer einen zeitungsartikel nicht jenseits von schlüsselwörtern seines intra-diskurses mit sich selbst lesen kann erscheint mir nicht sonderlich helle im kopf sondern noch dogmatischer und ideologisierter als die mlpd.
    und entsprechend kann es wohl auch nicht weit her sein mit deinem verständnis von gesellschaft.

    nosferatomonos

    27. September 2012 at 14:46

  6. 😀 made my day

    mettskillz

    28. September 2012 at 14:52


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