KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

Twitter und Kommunalwahl Kiel 2013

with 3 comments

Ich sammle hier ab sofort Accounts von Parteien und Kandidat*innen zur Kommunalwahl 2013 in Kiel. Ich fange mit Twitter an, weil Logo Wahlendas das am breitesten aufgestellte Medium ist. Facebook lasse ich weg, weil ich das als Medium für zu gefährlich halte. Das kann gerne jemand anderes beitragen und mir einen Link schicken. Im ersten Anlauf gehe ich auch nur die Top 10 durch und wenn es da keine Kandidaten gibt, suche ich erst einmal nicht weiter. Auch hier gerne auch per Kommentar Links schicken. Wo weder Partei noch Kandidaten zu finden sind, gibt es Null Punkte. Ist unter den Top 10 oder bei der Partei ein Account vorhanden gibt es immerhin einen Punkt, bei beidem gibts 2 Punkte – mehr gibt erst mal nicht 😉

Parteien und Wählerinitiativen mit Kandidat*innen nach diesem Muster:

  • Partei – Kandidatenlisten(Quelle) – Twitteraccounts der Partei/Fraktion – Listenlänge/Twitter-Accounts – PUNKTE (update 31.3.13:)

GRÜNE

LINKE

PIRATEN

SPD

Fazit

Nach einer erste Recherche besetzten die PIRATEN den ersten Platz bei Twitter, weil bei ihr als einzige Partei jeder Listen- Kandidat einen Twitter-Acount hat. Da vergebe ich einfach mal 100 Punkte weil alles erfüllt! Den zweiten Platz teilen sich die GRÜNEN, die LINKE. Für mich sehr fraglich, warum es Parteien gibt, die nicht einmal einen Twitter-Account haben oder nicht einmal den Spitzenkandidaten einen gönnen. Jeder auf der Liste erwarte ich ja gar nicht. Die FDP macht also den zweiten Platz, weil sie immerhin einen Twitter-Account hat – und CDU und SSW sind leider noch im letzten Jahrhundert stehengeblieben. Komisch, das Ergebnis überrascht mich gar nicht. Mit der Liste ist gar nix inhaltlich ausgesagt. Bei den Piraten fällt natürlich auf, dass es keine einzige Frau bei den Listenkandiaten(1 bei den Direktkandidat*innen?) gibt. Aber auch das überrascht ja nicht. Bei den Piraten habe ich im Moment statt Direktkandidaten die Listenkandidaten genommen.

Korrekturen und Ergänzungen wie gesagt gerne gesehen -auch via Twitter.

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Written by tlow

23. März 2013 um 14:48

3 Antworten

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  1. https://twitter.com/benniraschke Benjamin Raschke, SPD

    Ich halte Twitter im Kommunalwahlkampf generell für optional. 1,6 Mio Deutsche – pro Kommune sind das wenig Menschen. Die Kandidat_innen machen das alles in ihrer Freizeit. Wenn die es schaffen sich um eine Homepage und dazu um Facebook zu kümmern, finde ich das schon recht gut. Twitter wirst Du nur bei Leuten finden, die das auch sonst nutzen, weil sie einfach Spaß an dem Medium haben. Selbst ein Gemeinschaftsaccount muss ja von jemandem gepflegt werden – es sei denn, es reicht dir, wenn da einfach der RSS-Feed von der Homepage reinläuft.

    Für Facebook kann ihr dir übrigens ein wenig helfen: https://www.facebook.com/lists/10150788746998148 (Kein Anspruch auf Vollständigkeit)

    kaffeeringe (@kaffeeringe)

    23. März 2013 at 21:18

    • Ich beurteile Twitter ganz anders. Ich sehe darin den bisher einzigen, universellen Kurznachrichtendienst. Es geht dabei gar nicht darum, dass jeder Deutsche mit einem Twitter-Account kommunizieren kann, Es reicht dabei schon, wenn irgendwer das Konto mitverfolgt, z.B, auch Journalist*innen oder Blogger*innen. Genau so wenig erwarte ich, dass immer jedes Twitter-Konto „authentisch“ von einem Kandidaten gepflegt wird. Twitters Reis ist gerade die Kürze. In den amerikanischen Medien ist daher Twitter trotz Facebook inner noch DER Standard, weil es auch zitierfähig ist und jedeR, der/die wichtig ist über ein Twitter-Konto verfügt. Facebook sehe ich so, dass da 90% Konten keine echten Konten sind und ne Menge heisse Luft produziert wird Da sind zwar ellenlange Diskussionen möglich, aber wer will wirklich diese ganzen Ergüsse alle lesen? 140 Zeichen maximum – das geht.
      Zu Deinem Facebook Link übrigens kriege ich nur ein „Du musst dich anmelden, um diese Seite sehen zu können.“ – habe mein Facebook-Konto vor einigen Monaten ganz deaktiviert, nach dem entschieden wurde, dass man Facebook nicht mehr anonym nutzen darf. Ich mag keine Dienste nutzen, deren Datenschutz derart niedrig ist. Facebook ist in meinen Augen nur was für Leute, die nicht so genau wissen, was sie mit dem Internet anfangen sollen. Die schiere Masse löste einen tierischen Sog aus, die Qualität bleibt auf der Strecke. Ideal für Rentner und Teenies. Da mag mitmachen wer will, ich bin nicht bereit das zu nutzen und Politiker*innen, die nur darüber bereit sind mit mir zu kommunizieren (oder auch ÖR-Rundfunkanstalten!?) sind mir dubios. Das ist meine ganz persönliche Meinung. Subjektiv habe ich in Facebook immer en starkes Unsicherheitsgefühl gehabt, dass nie verschwunden ist: Kann ich jetzt diesen Knopf drücken? Aber dann können ja alle … im Endeffekt dann eben für mich als unbenutzbar eingeschätzt. Natürlich schränkt das zum Teil die Recherchemöglichkeiten ein. Aber ich denke auch immer es tut mal einen richtigen großen Knall irgendwann bei Facebook und der Dienst sackt in sich zusammen. 😉

      Danke für Deinen Link Vielleicht kann man den Inhalt irgendwie anders auslesen?

      tlow

      24. März 2013 at 04:11

    • nun danke für die Einschätzung sie deckt sich mit meinen Erfahrungen mit der SPD, ein lebensnahes schnelles Medium das sich schwer tut mit Sprechblasen – Inhalt – das ist nichts für die SPD – danke für die Klarstellung. Das man da eher auf facebook setzt wo die Ergebnisse nach langen Abstimmungsrunden in Präsidien und externen Werbepartnern rundgespült wurden.

      A.Eichhoz

      31. März 2013 at 09:38


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