KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

Kommunalwahl Kiel 2013: Wahlprogramme #kwkiel

with 9 comments

„Schwerttänzerin“ im Rathaus Kiel

„Schwerttänzerin“ im Rathaus Kiel (Photo credit: Witz und Verstand)

Hier zum schnelleren finden die Wahlprogramme, die ich bis zum, 4. April gefunden habe:

Advertisements

Written by tlow

4. April 2013 um 09:53

9 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. Hallo!

    Ich habe vor kurzem erfahren, daß zur Kommunalwahl auch eine Wählergemeinschaft antritt.
    Sie fehlt in der Liste. Zum ergänzen:

    „Wir in Kiel“ (scheinbar ehemals „Direkte Demokratie“) tritt auch an.

    Quelle: http://www.wirinkiel.net/2013/04/1433/

    H.B.

    7. April 2013 at 19:51

    • Ja, ich habe auch gehört, dass die antreten. Danke für den Hinweis. Aber das ist noch nicht sicher. Am 8.4. ist Abgabeschluss für Kandidat*innenlisten, aber bisher haben sie keine veröffentlicht – und so etwas wie ein Wahlprogramm zu Verlinken gibt es auch nicht. Ich werde die hinzufügen, sobald sie zumindest eine Liste veröffentlichen. Die müsste ja längst fertig sein. Da WIR in Kiel es nicht eilig zu haben scheint mit dem Veröffentlichen, will ich nichts vorgreifen. So etwas wie ein Wahlprogramm oder Ziele wäre dann auich nicht schlecht, damit ich was zum Verlinken habe. Die Wähler*innen müssen sich ja entscheiden.

      tlow

      7. April 2013 at 20:39

  2. Also werter Blogbetreiber, diese Argumentation ist ja wohl die Höhe! Der SSW hat meines Wissens nach auch noch keine Liste veröffentlicht. WIK ist inzwischen eine große, mit mehreren Initiantiven fest verwachsene Organisation. Die haben schon frühzeitig im März via Twitter verlauten lassen, daß sie zur Wahl antreten werden. Und wem wir man in unserer schönen Stadt noch glauben dürfen wenn nicht einer Wählerinitiative. Das ist schließlich KEINE Partei. Ich habe heute mit einem Listenmitglied gesprochen. Die treten an! Verlassen sie sich darauf!

    Sfraggel

    8. April 2013 at 19:33

    • Lieber WIK-Fan: Hier gehts um Wahlprogramme. Wenn Du mir eins bzw. etwas ähnliches von der WIR zeigen kannst verlinke ich das gerne. Ich habe selber mal deren Blogsuchmaschine bemüht zum Stichwort „Katzheide“. Dazu gibts zwar viele Artikel, aber keine einzige eigene Position. Was wählt man, wenn man WIR wählt? Welche Versprechen geben sie? Irgendeine kurze Twitter-Nachricht ist nicht genug Substanz um darauf zu bauen. Der SSW existiert tritt in SH seit 1955 an. Man kann den nicht mit einer relativ jungen Wählerinitiative gleichsetzen. Ehrlich gesagt finde ich es fast tragisch wie unprofessionell und geheimniskrämerisch da agiert wird. Gewählte Kandidaten als Geheimsache? Wahlprogramm als Geheimsache? Auf Nachfragen wird ausschließlich zickig und ausweichend geantwortet. Transparenz sieht anders aus. Wer mein Blog kennt, weiß, dass ich teilweise inhaltlich sehr mit Positionen der WIR übereinstimme. Bei Katzheide z.B. wird wohl keine Partei konsequent für dessen Erhalt stimmen. Aber man muss Parteien und Kandidat*innen an ihren bestimmten Maßstäben messen. Wenn die WIR aus entscheidenden Fakten für das Antreten bei der Kommunalwahl eine Geheimsache machen will, ist das ihre Entscheidung. Aber es ist legitim nachzuhaken und ich kann hier nichts verlinken, was nicht existiert. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was so kompliziert an solche Veröffentlichungen ist, wenn „natürlich“ alles vorliegt. Auch zum Vorstand findet man auf deren Seiten nicht viel mehr als die Namen. Wie wärs mal mit nem freundlichen Foto – ein wenig Hintergrund – Geschichte, wie man zur Gründung gekommen ist?

      Die Chancen der WIR schätze ich nach dem bisherigen Auftreten sehr schlecht ein. Warum versteckt man sich so? Wovor hat man Angst? Wieso geht man so unsouverän mit berechtigter Kritik um? Warum wird alles als Verschwörung und Verfassungsbruch bezeichnet? Will man überhaupt gewählt werden? Eine Wählerinitiative, die angetreten ist die größte Fraktion in Kiel zu werden, sollte Sympathieträger sein und transparenter sein, als andere Fraktionen. Anderen Parteien beweisen, wie es besser geht. Und nicht intransparenter sein als alle anderen Fraktionen. Wieso z.B. wird zum Mitmachen auf http://www.wirinkiel.net aufgerufen, aber selbst Kommentare sind nicht möglich? „WIR sind die Guten“ klingt genau so glaubwürdig, wie Googles Motto „Don’t be evil“ – nicht an den Worten, sollst Du sie messen, sondern an den Taten!

      Ich bin auf den weiteren Wahlkampf gespannt und wann WIR damit anfängt?

      tlow

      8. April 2013 at 20:05

  3. Wie mir heute mitgeteilt wurde hat die bisherige Nichtveröffentlichung der Liste wahltaktische Gründe. Mir wurde gesagt, daß in den nächsten Tagen eine ausführliche Stellungnahme dazu folgen wird.

    Inhaltlich Positionen konnte ich schon auf der Startseite von Wir in Kiel finden:

    http://www.wirinkiel.net/2011/01/wir-in-kiel/

    Jan 12th, 2011 | By JB | Category: Allgemein, Wir über uns

    Die Wählerinitiative WIR in Kiel setzt neue Akzente in der öffentlichen Diskussion, stellt unbequeme Fragen und macht Positionen hörbar, die sonst kein Gehör finden.
    WIR in Kiel sind Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Bereichen der Stadt, aus unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen. […] (Anm. Mod.: gekürzt)

    H.B.

    8. April 2013 at 21:03

    • Das ist leider nur blabla. Das ist nur ein: „Wir sind irgendwie besser, wir sind transparenter, wir sind für das Gemeinwohl, Solidarische Gesellschaft, Soziale Stadt,,…“

      Das könnte so oder anders jede Partei schreiben. Es gibt sogar ein „Büro Soziale Stadt“ in Gaarden. SInd das dann auch die Guten? Wahltaktik … soso. Da bin ich aber echt mal gespannt. Vielleicht trauen sich irgendwann ja auch mal die richtigen Vertreter der Initiative hier zu kommentieren und nicht nur immer die, mit denen sie reden. 😉

      tlow

      8. April 2013 at 21:17

  4. Also ich kann mich den Einschätzungen von tlow nur anschließen. Inhalte sucht mensch bei WIR vergeblich. Es ist im Grunde sehr tragisch, wie sich dieses „Projekt“ entwickelt hat. Statt einer echten, wählbaren Alternative verkommt es zur Lachnummer. Besonders amüsant finde ich, daß WIR immer betont mit so sehr vielen Initiativen „verwachsen“ zu sein. Meiner Einschätzung nach gibt es sicherlich den ein oder anderen Kontakt, es wurden hier und da aber auch Initiativen klassisch unterwandert, was eine zunehmende Inaktivität der einzelnen Initiativen zur Folge hatte. „Geworben“ wird mit diesen Initiativen aber trotzdem noch. Das scheint sich nun zu rächen. Ich persönlich glaube nicht, daß WIR zur Wahl antreten werden. Wenn doch wird es ein Desaster.

    T.

    9. April 2013 at 08:23

  5. Ein bisschen undurchsichtig, wie es die WIK bis vor kurzem gemacht hat. So weit ich weiß, hat sich die Direkte Demokratie selbst aufgelöst und die meisten Mitglieder, sind dann zur Wir in Kiel Wählergemeinschaft (?) gegangen. Ich würde eher Gruppierung sagen.
    Bis jetzt treten an: Die bekannten, ach so tollen Parteien wie SPD, CDU, Grüne, SSW und wohl auch die Linkspartei. Dazu die Piratenpartei.
    Bislang habe ich nur einige wenige Programme gelesen. Aber auch nicht komplett durch. Die FDP hat kürzlich Kommunalwahlprogramm beschlossen. Die CDU hat ihres mittlerweile wohl auch veröffentlicht. zumindest beschlossen.
    Leider ist die Qualität der politischen Amtsträger in Kiel unterdurchschnittlich.
    Der Schuldenberg wächst seit OB Gansel kontinuierlich in die Höhe.
    Eine Verkehrsart wird gegen die andere ausgespielt. Je nach dem welche Partei im Rat die Mehrheit stellt. Straßendecken, wie zb B76 Richtung ehe. Raisdorf wird schlechter und schlechter. Ich weiß, ist eine Bundesstraße aber der Bund kann nicht immer wissen, wo man neue Straßendecken machen müßte. Dazu sind wieder die Städte zuständig die dem Bund/ Land das sagen müssen.
    Von den Volksparteien heißt es dazu: Schulen sind uns wichtiger als die Verkehrssicherheit. Aber auch Busse der KVG nutzen Straßen. Wenn ein Reifen platzt dank eines Schlagloches könnte es passieren, das ein Bus halb vollbesetzt mit Schulkindern unkontrolliert irgend wo hin rutscht….
    Die Arbeitslosenquote war unter MP Simonis in Kiel meistens über 10%. Heute ist sie leicht gesunken.
    Man muss ein „mix“ schaffen. Schulen sind natürlich wichtig. Aber nicht jedes Schulkind fährt oder hat ein Fahrrad zu Hause.
    Dies begreifen die bisherigen Kommunalpolitiker leider nicht. Straßen sind genau so wichtig wie Schulen. Denn Unternehmen siedeln sich nicht in Kiel an, wenn die Straßen aus ruckeligen Sandpisten bestehen.
    Es ist schwer heraus zu finden, wen man wählen will.
    Bei allen Parteien, die auch jetzt schon im Rat sitzen, sehe ich keinen ernsthaften Willen, den Schuldenberg zu reduzieren. Dazu ist es wichtig, noch mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Durch attraktive Gewerbegebiete/ Mischgebiete. Durch ein attraktiven ÖPNV. Ein attraktives Verkehrsnetz. Und TOP ausgestattete Schulen.

    Kieler78

    12. April 2013 at 13:43

  6. […] scheint es bei der Kommunalwahl in Kiel, wenn man auf die Wahlprogramme schaut, meist nur um eine Vielzahl an Einzelentscheidungen zu […]


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: