KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

#Gaschke – nu wirds lustig – Förde-Roulette

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Also jetzt will die SPD wieder heile Welt spielen. Nach dem sich eine kleine Runde der SPD ohne Beteiligung Gaschkes sich mit Gaschke geeinigt hat (das geht wohl so am besten?), will man dann in nichtöffentlicher Sitzung für Transparenz sorgen.

Wheel of fortune. Shot wide open using 50mm/f1...

Wohin fällt die Kugel?  (Photo credit: Wikipedia)

Was kommt als Nächstes? Im Viereck im Kreis laufen oder mit hoher Stimme Bässe singen? Die SPD ist die Partei der unüberwindbaren Widersprüche. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen, was jetzt passieren wird:

  • Gaschke ist bis zum Dienstag, 22.Oktober krank geschrieben. Das das überhaupt geht als OB finde ich schon mal erstaunlich.
  • Am Donnerstag, 31. Oktober ist Ratsversammlung mit dem Abwahlverfahren. Ohne die SPD-Fraktion würde es scheitern.
  • Sollten z.B. die GRÜNEN zu ihrer Aussage stehen, dass sie die Abwahl von Gaschke unterstützen wollen, käme es zu einem fundamentalen Kooperationsbruch. Die SPD müsste sich dann entscheiden zwischen der Unterstützung ihrer OB-Kandidatin oder dem Erhalt der Kooperation.
  • Sollte eine Mehrheit, wenngleich nicht 2/3 Frau Gaschke nicht mehr das Vertrauen aussprechen, so ist doch das Verhältnis so massiv gestört, dass niemand mehr von einer vertrauensvollen Zusammenarbeit reden könnte.

Was die SPD da spielt ist Förde-Roulette. Niemand weiß, wie es ausgeht, jeder setzt auf seine Zahl oder Farbe und hofft das Beste für sich selbst. Im Moment glauben wohl alle, es wäre das beste weiter zu spielen und sich nichts anmerken zu lassen. So tun, als wäre nichts passiert. Ein Spiel mit großem Einsatz, denn so sicher sitzt die SPD nicht im Sattel und so vieles was gesagt wurde, lässt sich nicht ungesagt machen.

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Written by tlow

7. Oktober 2013 um 19:22

Veröffentlicht in Korruption, Rathaus, Wahlen

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Eine Antwort

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  1. Frau Dr. Gaschke hat ihren persönlichen Referenten in ihrem Namen „zutiefst bedauern“ (wie oft hat die OB diese Floskel schon bemüht?) lassen. Damit ist doch nun wirklich alles aus der Welt und es kann munter weiter gefilzt – entschuldigung: selbstverwaltet werden. Alles gut, denkt die SPD. Wenn sie sich da mal bloß nicht vertut, denn nun ist aus dem „Fall Gaschke“ ein „Fall SPD“ geworden.

    Der Heidemörder

    8. Oktober 2013 at 07:13


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