KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

Petition zum Rücktritt von Bürgermeister Todeskino

with 9 comments

Portrait Bgm Todeskino_WEBEs reichte mir dann doch mit der Zeit, was das Treiben dieses Herrn angeht, der seit vielen Jahren in Kiel aktiv gegen die Interessen vieler Kieler BürgerInnen aktiv ist. Daher habe ich spontan eine Petition angelegt, um ein wenig Druck zu machen. Als Ziel erst einmal 5000 UnterzeichnerInnen, die damit ein Zeichen setzen können, dass sie nicht mit seiner Person und seinem Poklitikstil einverstanden sind.

Wann, wenn nicht jetzt sollte man seinen Rücktritt fordern? Er hatte sogar erwogen als Oberbürgermeister zu kandidieren. Die Wahl hatten wir dann nicht. Daher müssen wir ihm anders unsere Ablehnung deutlich machen. Ich will hier gar nicht im Detail auf die vielen Gründe eingehen, die es dazu geben kann. Ich bin aber gespannt darauf, wie viele Leute mitmachen.

Der Rücktritt von Herrn Todeskino wäre aktiver Umweltschutz. Irgendwann ist mal Schluß!

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Written by tlow

13. Januar 2014 um 18:01

9 Antworten

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  1. Schon unterschrieben 🙂

    Helge Hildebrandt

    13. Januar 2014 at 18:06

  2. Todeskino hätte schon vor Jahren als Bürgermeister abdanken sollen. Auf solche Typen, wie den, kann man in Kiel verzichten. Der hat nur Blödsinn in der Birne. Einnahmen werden von Todeskino sinnlos verprasst.

    Franz33

    13. Januar 2014 at 20:32

  3. Er ist leider nicht das einzige grüne Problem in Kiel, aber es wäre ein Anfang. Das ganze grüne Kieler Netzwerk ist mir persönlich höchst suspekt.

    anne

    14. Januar 2014 at 14:33

  4. Heute (15.1.) in der KN großes Interview mit Todeskino.

    tlow

    15. Januar 2014 at 09:06

    • http://www.rtlnord.de/nachrichten/david-gegen-goliath-in-kiel.html#comment

      O-Ton Todesgrüno:

      „Letztendlich sind es Arbeitsplätze, letztendlich … äh … sind es Investitionen in … in, es sind regionalwirtschaftliche Auswirkungen eines solchen Bauvorhabens, äh … die … äh … die finanzielle und Arbeitsmarktlage in der Landeshauptstadt Kiel verbessern helfen.“

      Der Meister des gestammelten Wortes hat gesprochen. Ich übersetze das mal:

      Das sind Investitionen eines Privatunternehmens in sein Konzernvermögen. Der Konzern erklärt, dass er beabsichtige, an seinem Kieler Stadtort 200 bis 250 Arbeitskräfte einstellen zu wollen. Er sagt nicht, wie viele er davon aus seinem Standort Segeberg nach Kiel mitbringen wird. Er sagt auch nicht, wie viele Arbeitsplätze er in Segeberg abbauen wird. Und keiner sagt (und kann derzeit sagen), wie viele Arbeitsplätze in den 19 bisherigen Kieler Möbelhäusern wegfallen werden. Die „regionalwirtschaftlichen Auswirkungen“ werden sein: Ein paar Baufirmen bekommen für ein knappes Jahr einen recht großen Auftrag, das Unternehmen zahlt vielleicht Gewerbesteuern in Kiel (aufgrund des Steuergeheimnisses dürfen die Stadtvertreter ja nicht darüber reden, wie viele Großunternehmen in Kiel überhaupt noch Gewerbesteuern zahlen – es sind erstaunlich wenig), kurzum: Es ist für die Arbeitsmarktlage in Kiel ziemlich egal, ob Möbelkraft nach Kiel kommt oder nicht. Für die Arbeitsmarktlage in Schleswig-Holstein ohnehin. Gewerbesteuern sollen gezahlt werden, aber jeder mit ein wenig Kenntnissen im Steuerrecht weiß: Seine Steuerlast kann ein Konzern vom einen Tag auf den anderen durch die bekannten Modell (Lizenzmodell etc.) verlagern. Und es ist wieder einmal nur Verkauf (von in Fernost produziertem Müll), anstatt dass es den Dilettanten der Stadt mal gelingen würde, produzierendes Gewerbe in Kiel anzusiedeln, damit wieder so etwas wie Wertschöpfung in dieser Stadt stattfindet. Und dafür macht ein „Grüner“ die zweitälteste Kleingartenanlage der Stadt platt. Man schämt sich als Kieler, von solchen Leuten verwaltet zu werden! Und man kann den Typen nicht mal abwählen!

      Der Heidemörder

      15. Januar 2014 at 18:34

      • Richtig, Todeskino bekommt man nicht abgewählt. Und richtig, es geht nur ums Geld. Ansonsten würde ich deinen Bericht für richtig halten. In Kiel und Raisdorf gibt es genug Möbelgeschäfte. Möbel Kraft würde genau gegenüber liegend von Ikea sein.

        Franz33

        15. Januar 2014 at 20:39

  5. Es ist schon etwas seltsam. Nach Veröffentlichung meiner Petition zum Rücktritt Todeskinos haben Aktivisten aus dem Anti-Möbel Kraft-Umfeld sozusagen eine „Gegenpetition“ eingerichtet, die statt des Rücktritts vom Bürgermeister einen Appell an ihn enthält doch den Bürgerentscheid zu respektieren: https://secure.avaaz.org/de/petition/Peter_Todeskino_Buergermeister_von_Kiel_Wir_fordern_Respekt_fuer_den_1_Buergerentscheid_Kiels_1/?fbdm – ich habe die auch unterschrieben, denke aber, dass dieser Schritt eher dazu führt, dass weniger Menschen die radikalerere und weitergehende Petition unterschreiben. Das wirkt so wie: „Oh, das könnten wir ja auch noch machen“ oder wie „Besser Petition von uns als von jemand anderen“. Lustig auch, dass sich wohl einige der Facebook-Freunde (https://de-de.facebook.com/pages/Gegen-M%C3%B6belkraft-in-Kiel/121359831296310) daran gestört haben, dass sie ihre Mailadresse angeben sollten. Muss man sich mal vorstellen: Leute, die auf Facebook unter Realnamen aktiv sind !! Ich hoffe, dass beide Petitionen Erfolg haben, aber wenn beide oder eine nicht ihr Quorum erreichen, dann ist das dem geschuldet, dass man mitten in einer Aktion mit einer Gegenaktion ein Ziel torpediert. Ich persönlich hätte niemals eine zweite Petition zu derjenigen gestartet, die auf meine nun folgte, weil man damit natürlich den Gegnern, bzw. den Befürwortern von Möbel Kraft in die Hände spielt. Leider ein Beweis mehr, wie wenig bei den Ansiedlungsegner manchmal langfristig und strategisch gedacht wird. Das NIH-Syndrom (http://de.wikipedia.org/wiki/Not-invented-here-Syndrom). Es stellt mich vor das Dilemma meine Petition evt. abzubrechen, weil sie sonst das Gegeneinander fördert. Allerdings ist die Plattform openpetition.de auch anders strukturiert, da hier großen Wert auf den Wohnort gelegt wird und Menschen auch die Möglichkeit haben, ihre Unterschrift zurückzuziehen und miteinander zu interagieren. Daher werde ich die Petition nach einigem Nachdenken so weiterlaufen lassen, da sie ja auch eine andere Ausrichtung hat. Und hoffe mal, dass wir trotzdem etwas damit erreichen.

    tlow

    16. Januar 2014 at 02:27

    • Nicht heulen, es hätte ja auch der, der als erster eine Petition starten will, VORHER mal den Kontakt zu den BB/BE-Leuten suchen können, um einen gemeinsamen Text abzustimmen. Ein wenig mehr Selbstkritik scheint mir angebracht. Und wer nun seine Email herausgeben will oder nicht – ich bitte Dich! – ist ja nun wirklich Privatsache. Ich weiß nur, dass einige nicht bei fb sind und deswegen die wichtigsten Infos via Mail bekommen.

      Helge Hildebrandt

      16. Januar 2014 at 10:43

      • Also es geht bei der Petition NICHT nur um Möbel Kraft, sondern um die gesamte Amtszeit des Bürgermeisters und die Frage, ob er sein Vertrauen nicht bereits endgültig verspielt hat. Wieso man zum Thema Möbel Kraft kurz vor der Abstimmung noch einmal Leute bundesweit befragen sollte, ob man nicht an Todeskino als „Grünen“ höflich appellieren sollte, ggf. vielleicht doch das Bürgerbegehren zu respektieren ist mir schleierhaft. Was soll den Dabei herauskommen? Die Sache um Möbel Kraft wird abgestimmt, dazu braucht es keine Zwischenpetition.

        Es geht nicht ums heulen, sondern darum, ob man anlässlich einer Petition eine zweite startet, damit sich die Stimmen auf mehrere Abstimmungen verteilen. Mehr Stimmen für den Appell bedeutet natürlich, dass man Todeskino behalten möchte. Jemanden von dem man nix mehr erwartet an den appelliert man ja nicht mehr.

        tlow

        16. Januar 2014 at 15:33


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