KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

Viel heiße Luft um SRB-Vorstellungen

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Um die Stadtregionalbahn (SRB) in Kiel wird seit Jahren viel geredet. Passiert ist wenig. Die politische Lage ist komplex, da die ländlichen Umlandgemeinden und einige Städte gemeinsam eine Entscheidungen treffen müssten. Mittlerweile sind die ursprünglichen Pläne bereits etwas veraltet, so dass sie ein Update vertragen könnten.

Stadtregionalbahn Kiel Fotomontage (Quelle: http://www.stadtregionalbahn-kiel.de/)

Stadtregionalbahn Kiel Fotomontage (Quelle: http://www.stadtregionalbahn-kiel.de/)

Beim Thema SRB geht es aber einigen weniger um den öffentlichen Personennahverkehr, sondern aus meiner Sicht eher darum, dass Thema ideologisch aufzuladen und ein Exempel zu statuieren.

So zum Beispiel von der CDU im Kommunalwahlkampf 2013 und erneut im OB-Wahlkampf des Oberbürgermeisterkandidaten Kruber. Eins zeigen beide Wahlausgänge: Die Verhinderung der SRB ist für die Kieler*innen kein wahlentscheidendes Thema. Sowohl Frau Gaschke als auch die Kieler Piraten forderten dann einen Bürgerentscheid.

Am 7. März fragte  ich per Email bei den Piraten nach, ob sie denn bereits Unterschriften für den Bürgerenstcheid zur SRB sammeln würden und welche konkreten Alternativen sie zur SRB hätten. Leider sahen sie sich nicht imstande auf meine Nachfrage überhaupt zu reagieren. Erstaunlich für eine Partei, die von der öffentlichen Meinung lebt und einmal Transparenz groß geschrieben hat.

Am 25. Februar kündigte Fraktionsvorsitzender Sven Seele an: „Wir sind sehr optimistisch, die rund 8.000 erforderlichen Unterschriften zu sammeln”. Offenbar war die Resonanz doch nicht so groß, was auf ein Desinteresse der Bürger*innen an dem Thema oder an der Verhinderung der SRB liegen könnte

Die Piraten hatten sich allerdings von Anfang an bei dem anderen Thema “ Möbel Kraft-Ansiedlung“ gegen ein Bürgerbegehren zur  gestellt:

Man könnte da sogar spekulieren, ob die Unterstützung durch die Piratenpartei nicht auch die paar Prozent mehr zum Umschwung des Bürgerentscheids hätten bringen können. So jedenfalls können die Piraten zu recht behaupten eine Verhinderung von Möbel Kraft erfolgreich mit torpediert zu haben und damit mit auf der Seite der Gewinner zu stehen.

Kurz nach meiner Anfrage erschien eine Presserklärung der Piraten am 11. März mit dem Titel „Piratenfraktion zur Stadtregionalbahn: Statt Hickhack um Bürgerentscheid die Alternative SRB Light„. Plötzlich forderten die Piraten nicht mehr einen Bürgerentscheid wie noch Wochen zuvor. Offenbar hat man das Unterschriftensammeln still und heimlich begraben.

 

Gestern nun eine neue Pressemitteilung der Piraten „Ein Kämpfer für SRB-Light?“ mit folgenden Aussagen:

  • „Deshalb arbeitet die Ratsfraktion PIRATEN auch an einem Konzept “SRB-Light”, das ohne den Neubau von Bahnstrecken auskommen und sich auf die Reaktivierung und den Ausbau bestehender Strecken beschränken soll. „
  •  „Die Holtenauer Straße ist die Straße in Kiel, die am besten funktioniert und das werden sich die Menschen dort nicht kaputt bauen lassen. „
  • „Daher fordere ich (Red. „Marcel Schmidt“) ihn (Red. „den OB“) gern auf, das Konzept der SRB-Light mit uns zu diskutieren und einen baldigen Bürgerentscheid herbeizuführen.”

Ich fasse also zusammen:

Die Piraten fordern eine „SRB Light“, sind aber erst dabei ein Konzept dazu zu erarbeiten. Das heißt sie wissen überhaupt nicht, ob das überhaupt ansatzweise funktioniert. Dann wollen sie angeblich die Bürger*innen einbeziehen, nehmen aber schon vorweg, dass sich die Anwohner*innen der Holtenauer Straße keine Bauarbeiten dulden werden. Und zu guter letzt ziehen sie jetzt wieder den Bürgerentscheid aus dem Hut. Um das mal zu erläutern:

Der übliche Weg zu einem Bürgerentscheid ist so, dass Bürger*innen Unterschriften für ein BürgerBEGEHREN sammeln, so wie es die Piraten angekündigt hatten. Ein erfolgreiches Bürgerbegehren (ausreichend Unterschriften) macht dann den Weg frei zu einem BürgerENTSCHEID. Das ist dann die Abstimmung an der Wahlurne.

Offensichtlich ist es den Piraten, anders als den Möbel Kraft-Gegnern, nicht gelungen ausreichend Kieler*innen für ein Bürgerbegehren zur SRB zu begeistern. Das wollen sie aber lieber nicht transparent machen, sondern werfen schnell mal einen neuen Begriff wie „SRB Light“ in den Raum. Unter dem Strich was an Fakten von ihnen bisher zu hören war, soll das eine Stadtregionalbahn ohne neue Schienen sein. Jeder der sich nur ein wenig mit Öffentlichen Verkehr beschäftigt hat, kann dazu aber auch ohne weiteres antworten, dass eine reine Reaktivierung von Bahnhöfen, die es eh seit vielen Jahren in Kiel gibt, nicht als „Stadtregionalbahn“ oder irgend etwas anderes verkauft werden kann. Es ist im Grunde lediglich das, was es ist: Eine Reaktivierung alter (Stadt)bahnhöfe. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber die Reaktivierung dieser Bahnhöfe alleine ist kein Verkehrskonzept. Und man kommt damit z.B. weder vom West auf das Ostufer, noch vom Bahnhof zur Universität oder FH.

Ich schaue mir das Treiben der Piraten ja schon länger an. Die sind irgend wann einmal angetreten für mehr Bürgerbeteiligung und mehr Transparenz und gegen Hinterzimmerpolitik. Aber das, was konkret die Kieler Piraten im Rathaus an Politik machen ist ein Herumgeiere. Ab und zu werden Schlagwörter in den Raum  geworfen. Mal wird was gefordert, dann schließt man sich mal der Kooperation oder der CDU an. Und dann widersprechen sie sich innerhalb weniger Wochen. Mittlerweile ist es ja sogar so, dass der Dialog mit den großen Volksparteien für die Bürger einfacher und transparenter ist, als mit den Piraten.

Weder CDU, noch FDP noch Piraten waren bisher in der Lage etwas Konstruktives als Alternative zu dem 2008 vorgestellten Grobkonzept zur Stadtregionalbahn vorzulegen.  Auf Nachfragen kommt entweder gar nichts oder Allgemeinplätze. Man hofft als Alternative die Taktfrequenz erhöhen zu können. Dazu brauch es allerdings auch mehr Busse. Jedes Jahr schafft die KVG bereits neue Busse an. Ein Bus allerdings hält im Normalbetrieb nicht so lange wie ein Schienenfahrzeug (8-12 Jahre im Vergleich zu 30-50 Jahren, Quelle).

Das heißt, dass bei einem Ausbau des Busbetriebes zum einen erhebliche Investitionen nötig wären. Diese würden aber nicht so lange vorhalten. Also wenn wir Weichen für die nächsten 25 Jahre stellen, dann wäre eine Investition in den Busbetrieb definitiv teurer. Es stimmt allerdings, dass wir HEUTE mehr für die Investitionen für ein Stadtbahnsystem investieren müssten. Allerdings sind Busse auch nicht wirklich in der Lage in Kiel einen Unterschied zu machen.

Ich fordere daher die Gegner der Stadtregionalbahn auf, ihre Konzepte vorzulegen. Diese sollten sich vielleicht sinnvoller weise auf die Zeit bis zum Jahre 2030 (in 16 Jahren) beziehen. Berücksichtigt werden sollte dabei die gesamte Beförderungsleistung. Es sollte von einer linearen Steigerung der Fahrgastzahlen wie in den letzten Jahren ausgegangen werden, bzw. berücksichtigt werden, dass die Einwohner*innenzahl in Kiel steigt. Dann sollte man auch berücksichtigen, dass es bei Bussen ein Limit des Taktes gibt, wie viele Busse ab Hauptbahnhof in einem Zeitraum abgewickelt werden können, um einen sinnvollen und sicheren Betrieb zu gewährleisten. Wie viele Busse müssen dann jedes Jahr angeschafft werden und welche Investitionen wären nötig. Außerdem dürfte man von einer ähnlichen Preissteigerung der Beförderungskosten wie in den vergangenen Jahren ausgehen zur Refinanzierung. Zu berücksichtigen ist auch, dass jeder Bus Wartung braucht und eben auch Diesel verbraucht. Es wären also auch die Kosten für den Fahrbetrieb zu berücksichtigen. Dazu muss man also auch die Benzinpreisentwicklung für die nächsten 16 Jahre abschätzen. Manche Experten gehen davon aus, dass sich die verfügbare Rohölmenge in den nächsten 30 Jahren halbieren wird. Es sollten da also realistische Prognosen für den Zeitraum gewählt werden. Nicht unberücksichtigt werden sollte auch, dass durch mehr Busse auch die Feinstoffbelastung und Abgase in Kiel steigen werden. In Teilen von Kiel, wie in der Bahnhofstraße werden schon heute Grenzwerte überschritten.

Man kann natürlich sagen man will ganz weg vom Benzin und setzt auf Elektrofahrzeuge. Aber dann ist hier auch die Frage: Wann sollen die angeschafft werden? Die Anschaffungskosten werden zur Zeit teurer sein als bei einem Diesel-Bus. Wenn wir dann die Zahl der Busse erhöhen werden die Investitionen natürlich auch höher. Und wie lange hält dann die Technik? Muss dann evt. in kürzerer Zeit neue Busse angeschafft werden?

Nicht die simple Frage SRB: Ja oder Nein steht auf der Agenda, sondern die Frage, wie wir Verkehr in Zukunft abwickeln wollen und welche Entscheidungen, wir heute oder den nächsten Jahren treffen wollen und wie sich diese auf unsere Umwelt, Gesundheit und Finanzen auswirken würden. Daher halte ich es auch für sehr wesentlich niemals die SRB für sich als Projekt zu betrachten, sondern sie immer in Vergleich zu Alternativszenarien (wie z.B. „weiter so wie bisher“) zu setzen. Es ist jetzt nicht der Zeitpunkt über ungelegte Eier zu diskutieren, wenn offenbar überhaupt keine Gegenkonzepte in einer Rohfassung vorliegen und wesentliche Fragen unbeantwortet bleiben.

Die politische Debatte wird hier vor allem von den Gegnern der SRB aus meiner Sicht nicht konstant, ernsthaft und ehrlich geführt. Das wäre nötig, um die Gegenargumente ernst nehmen zu können.

 

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5 Antworten

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  1. Das, ist es auch, was mich an der CDU Kiel stört. Wir sind gegen die Stadtregionalbahn Kiel, sagen aber seit der letzten Kommunalwahl nicht, wie wir den ÖPNV ohne eine SRB Kiel verbessern wollen.
    Herr Kruber hat in einem Wahlkampf gemeint: Die Topographie der Stadt, ließe eine Stadtregionalbahn nicht zu.
    Abgesehen von den Stadtteilen nördlich des Nord-Ostsee-Kanals, „Könnten“ alle Stadtteile mit der Stadtregionalbahn angebunden werden.
    Leider, führt die Art und Weise, wie Rot/ Grün /SSW, das Projekt umsetzen wollen, seit Jahren zum Stillstand. Es fuhr auch schon mal ein Zug auf den Regionalbahnstrecken vom Herrsteller Cotadis in und um Kiel.
    Leider, wird in Kiel scheinbar viel zu lange und zu oft um den heißen Brei diskutiert, aber passieren tut nichts.
    Die CDU Kiel, soll endlich ein Konzept vorlegen, wie der ÖPNV ohne SRB besser werden soll.
    Soll es neue, weitere, reine Busspuren geben? Zb in der Werftstraße oder in der Holtenauer?
    Und dann die Geschäftsleute in der Holtenauer, sind auch nicht ganz leicht zu verstehen.
    Erst, sind die gegn die SRB und nun wollen sie eine 30er Regelung zwischen dem Dreiecksplatz und der Bushaltestelle: Schuspielhaus, durchsetzen. Selbst für Busse.
    Dann bin ich zu Fuß fast schneller,als die Busse der KVG.
    Ich fände eine Stadtbahn statt Stadtregionalbahn besser.
    Bei einer Stadtbahn, würde ich die Verknüpfungspunkte der SRB Kiel übernehmen und durch einen weiteren Verknüpfungspunkt ergänzen.
    Der zusätzliche Verknüpfungspunkt verliefe von der Hamburger Chaussee über das Waldwiesenkreisel, (das man erneuern müsste, um das zusätzliche Gewicht tragen zu können), in die Rendsburger Landstraße zum WInterbeker Weg und über diesen zur Regionalbahnhaltestelle Citti-Park.
    So, könnte man eine „Ringbahn“ schaffen, die über die Regionalbahnstrecke Kiel-Gettorf führt zum Verknüpfungspunkt Kiel Suchsdorf. Dann ginge es um den Stadtteil Klausbrook herum zur Ohlshausen Straße an der Uni entlang zur Holtenauer und über die Holtenauer zum Sophienblatt/ HBF und zum Verknüpfungspunkt Rendsburger Landstraße.

    Und die Linie 1 der alten Kieler Straßenbahn, würde von Schulensee über die Hamburger Chaussee bis zum HBF geführt. Dann ginge es weiter zur Holetnauer/ Mercator Straße bis zur Herthastraße.

    Eine weitere Linie, wäre der Linie 4 nach empfunden und beginnt an der Haltestelle „Zur Fähre“. Und fährt die alte Strecke bis Gaarden. In Gaarden am Vinetaplatz, nimmt man die neue Linienführung der SRB Kiel, statt über die Norddeutsche Straße.

    Wegfallen, würden Buslinien xy.

    Ich würde eine Stadtbahn bauen mit 40-50 Km neu zu bauenden Bahnstrecken in der Stadt.

    Schlecht gemacht wurde bei der SRB eine erdachte Strecke von Mettenhof nach Melsdorf und von Mettenhof am Autobahnzubringer entlang zur neuen Haltestelle Mettenhof Süd. Zwischen der Haltestelle Russee und Melsdorf.

    Aber, bis man auf ein eigenes Konzept seitens der CDU hoffen kann, werden noch Jahrzehnte ins Land gehne… Die Stadt Kassel hat eine RegioTram eingeführt und ist wesentlich kleiner als KIel und verzeichnet steigende Fahrgastzahlen. Viel reicher, ist Kassel auch nicht. Haushaltstechnisch gesehen.
    Und die RegioTram, fährt neben der Kasseler Straßenbahn im Verbund.

    Tom_Kyle

    9. April 2014 at 17:21

    • Soweit ich mitbekommen habe, muss da sowieso vieles noch mal überdacht werden. Eine Anbindung der nördlichen Stadtteile ist denke ich auch irgendwie irgendwann möglich. Wenn der Zug nach Eckernförde rollt überquert er ja auch schon mal den NO-Kanal.

      tlow

      9. April 2014 at 18:30

      • Kommt darauf an, wer darüber nachdenkt. Sie und ich oder die politisch Verantwortlichen? Rot/ Grün, hat leider keinen Plan B, falls die SRB Kiel scheitern sollte.
        Wenn ich mir die U5 Pläne in Hamburg ansehe, könnte ich mir auch ein U-Bahntunnel vom Dreiecksplatz bis zur Haltestelle Zur Fähre in der Wik vorstellen. Dann würden die SRB Linie von der Herthastraße, ebenfalls in der Wik, und von der Ohlshausenstraße in einen Tunnel münden. Am Dreiecksplatz, kämen die Bahnlinien wieder an das Tageslicht und führen oberirdisch auf der Bergstraße runter zur Holstenbrücke. Um den Kleinen Kiel, wäre der Untergrund wohl zu sumpfig für einen Tunnel. Aber das, müssten GEologen feststellen.
        Einen weiteren Tunnelabschnitt, könnte man ab Höhe der Hafenstraße, (einmündung Andrea-Gayk-Straße beginnent), bauen. Dieser Tunnel würde bis zum Sophienblatt zwischen der Ringstraße und Harmsstraße reichen, (einmündung Sophienblatt). In diesem Bereich, kämen 2 Gleisstränge wieder an das Tageslicht. Ein unterirdisch angelegter Bahnhof unter dem heutigem Busbahnhof zwischen Sophienhof und HBF, würden selbst in der Innenstadt wenige Überschneidungspunkte zwischen Schiene und PKW ergeben.
        Mit den möglichen BAukosten der U5 Linie in HH, könnte man die Holtemauer auch nur teilweise untertunneln. Vielleicht, wäre auch ein tunnel von der Endhaltestelle der guten alten Linie 4 in der Wik nach Holtenau möglich, obwohl Holtenau ein abfallendes Gelände hat zum NOK hin und zur Kieler Förde.
        Von den politisch Verantwortlichen bin ich eher enttäuscht, was den ÖPNV in und um Kiel angeht. Obwohl die Region schon sehr gut vernetzt ist mit der Stadt, aber man muss immer erst zum Haupfbahnhof oder zu einer reaktivierten Haltestelle kommen.
        Von meinem Wohnort aus muss ich 3,5 Km zum HBF oder ca 4 Km zur Haltestelle Suchsdorf.
        Innerhalb Kiels, ist der ÖPNV recht ordentlich, sofern nicht die 30er Regelung in der Holtenauer eingeführt wird.
        Wenn ich die technischen Mittel hätte, würde ich meine Planungen auch mal auf einer Wandkarte verdeutlichen. Aber leider, kenne ich kein Programm, um ein ÖPNV Konzept auf einer Karte zu projezieren. Als Privatmensch, ohne gleich tausende Euros ausgeben zu müssen.
        Wenn man sich die Kosten des reinen Bus ÖPNV plus SFK Flotte mit den Kosten der SRB KIel plus SFK Flotte vergleichen würde, kämen die Betriebskosten pro Jahr fast auf das Gleiche heraus.
        Der heutige ÖPNV hat möglicherweise Betriebskosten zwischen 6,5 – 75 millionen €. Die SRB alleine würde wohl zwischen 8 – 8,5 millionen € kosten. Vielleicht, liege ich mit den Kosten des heutigen ÖPNV noch zu niedrig. Da ich die genauen Zahlen nicht einsehen kann. Aber auf dieser Grundlage wird ja kaum diskutiert.

        Kieler78

        10. April 2014 at 14:59

        • So, sehe mein Stadtbahnkonzept:

          Stadtbahn Kiel

          Linie 1: „Ringbahn“

          Hauptbahnhof – Sophienblatt – Hamburger Chaussee – Waldwiesenkreisel (über der B76) – Rendsburger Landstraße – “Citti-Park“ – Kronshagen – Suchsdorf – Klausbrooker Weg – Ohlshausenstraße – Holtenauer Straße – Bergstraße -Andreas-Gayk-Straße – Hauptbahnhof

          Linie 2:

          Kiel Wik/ Herthastraße/ Zeyestraße – Arkonastraße – Feldstraße – Mercatorstraße – Holtenauer Straße – Bergstraße – Andreas-Gayk-Straße – Hauptbahnhof – Sophienblatt – Hamburger Chaussee – Schulensee – Rammsee/ Freilichtmuseum

          Linie 3:

          Suchsdorf (Rungholtplatz) – Verknüpfungspunkt Kiel Suchsdorf – Klausbrooker Weg – Ohlshausenstraße – Holtenauer Straße – Bergstraße – Andreas-Gayk-Straße – Verknüpfungspunkt Haubptbahnhof – Industriegebiet Wellsee (Edisonstraße)

          Linie 4:

          Kiel Wik/ Zur Fähre – Holtenauer Straße – Bergstraße – Andreas-Gayk-Straße – Hauptbahnhof – Sophienblatt – Gablenzbrücke – Karlstal – Elisabethstraße – Werftstraße – Seefischmarkt – Langer Rehm

          Linie 5:

          Hauptbahnhof – Ziegelteich – Kronshagener Weg – Skandinaviendamm – Hofholzallee – Hasseldieksdammer Weg – Kronshagener Weg – Ziegelteich – Hauptbahnhof

          Linie 6:

          Eckernförde – Gettorf – Suchsdorf – Hauptbahnhof Kiel – Elmschenhagen – Gewerbegebiet Ostseepark – Raisdorf – Preetz – Plön

          Linie 7:

          Schönberg in Holstein – Schönkirchen – Siedlung Oppendorf – Ellerbek – Gaarden – Hauptbahnhof Kiel – Flintbek – Bordesholm – NMS/ Einfeld – NMS Hauptbahnhof – NMS/ Süd

          Linie 8:

          Fockbek/ Rendsburg – Achterwehr – Melsdorf – Kiel Russee – Kiel Citti Park (jede 2. Stunde) – Hauptbahnhof – Elmschenhagen – Raisdorf – Bellin/ Selenter See – Lütjenburg – Oldenburg in Holstein

          Neu zu bauende Bahnstrecke zwischen Raisdorf, entlang der B202, nach Oldenburg in Holstein über Lütjenburg.

          Hauptdepot:

          Hauptdepot der Stadtbahn Kiel, liegt am Ende der Güterbahnstrecke südlich am Gewerbegebiet Wellsee.

          DIe Linien 1-5, fahren auf neu zu bauende Bahnstrecken innerhalb Kiels. Die Linien 6-8 benutzen hauptsächlich vorhandene Regionalbahnstrecken.
          Abgesehen von der Stadtbahnlinie 1, die als Ringbahn auch die vorhandene Regionalbahnstrecke zwischen Kiel Hbf und KIel Suchsdorf mit benutzt.
          Zwischen Raisdorf und Oldenburg in Holstein entlang der B202 und dem Selenter See und durch Lütjenburg, wird eine neue Regionalbahnstrecke gebaut .
          Mit einer weiteren, möglichen neuen Regionalbahnstrecke zwischen Eckernförde und Schleswig, könnte man auch eine Verbindung zwischen Schleswig über Eckernförde nach Kiel erschaffen.

          Um die Gemüter der Geschäftsleute in der Holtenauer zu beruhigen, schlage ich vor, das i nder Holtenauer Straße aber der Straßenecke: Kämpenstraße/ Holtenauer Straße, vor der Straßenkreuzung: Paul-Fuß-Straße/ Düvelsbeker Weg/ Holtenauer Straße, bis zur Straßenecke: Jungmannstraße/ Holtenauer STraße, vor dem Dreiecksplatz, ein Tunnel für die Stadtbahn errichtet wird.

          Von der Ohlshausenstraße zur Holtenauer Straße, wird ein weiterer Tunnel errichtet um den Anschluß von der Ohlshausenstraße zur Holtenauer zu garantieren.
          Der Tunnel beginnt zwischen der Straßenecke: Hansastraße/ Ohlshausenstraße, vor der Straßenkreuzung: Knooper Weg/ Ohlshausenstraße.

          Die Stadtbahnlinien 1-5, halten am Hauptbahnhof zwischen dem Sophienhof und dem Hauptbahnhof.
          Die Linien 6-8, halten im Hauptbahnhof.

          Die Buslinie 11, würde ersetzt zb durch die Linie 4.
          Die Buslinie 11 beginnt i nder Wik Zur Fähre und führt zur Pillauer Straße in Neumühlen-Dietrichsdorf.
          Die Stadtbahn würde dann nur zum Langen Rehm fahren. Diese, könnte man, wnen möglich, bis Mönkeberg über die K31 verlängern.
          Ein kleiner Denkfehler: Zwischen den Ufern der Schwentine, besteht ein Höhenunterschied. Diesen, müsste man einer Brücke überbrücken. Bezüglich dessen, müsten auch einige Gebäude weichen.
          Besser wäre es, wenn die Linie 4, an der Wellingdorfer Schleife enden würde und oder dann weiter über die Gabelsbergerstraße zur Kleinbahnstrecke Kiel-Schönberg und von dort aus östlich entlan gder B502 über die Schwentine nach Neumühlen-Dietrichsdorf. Die Bahnstrecke, verliefe dann östllich der K31/ Langer Rehm und geht kurze Zeit später auf die Straße.

          Kieler78

          26. April 2014 at 17:56

  2. […] als solches waren sie ebensowenig in der Lage wir irgend jemand anderes auf wesentliche Fragen, die ich formuliert hatte  eine Antwort zu […]


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