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Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

Bürgerentscheid zur #SRBKiel?

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Heute in der Ratsversammlung wurde ein kreisübergreifender Bürgerentscheid zur Stadtregionalbahn angesprochen? Durch die Ablehnung des Kreistages Rendsburg-Eckernförde gewinnt die Möglichkeit eines Bürgerentscheides einen ganz anderen Einschlag. Bisher haben die Gegner der SRB einen Bürgerentscheid zu verhindern. Nun könnten die Befürworter einen Entscheid herbeiführen, um  Rendsburg-Eckernförde zu erzwingen. Der gleiche Bürgerentscheid, aber mit anderen Vorzeichen.

Written by tlow

22. Januar 2015 um 20:26

5 Antworten

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  1. Bei diesem jetzt angesprochenem Bürgerentscheid geht es nur noch um die Lösung der sog. SRB light, d. h. einer Stadtbahn in Kiel mit einem Abzweiger zur Uni und dem betehendem Ast nach Preetz. Diese würde eine neue standardisierte Bewertung vorraussetzen, die teuer ist , lange dauert, ohne die es aber für die dann völlig veränderte Planung keine Fördermittel des Bundes gibt. Auch diese stand. Bewertung wird die Fördermittel fließen lassen, denn selbst die verkleinerte Strecke ist noch volkswirtschaftlich sehr sinnvoll und mit den vielen Haltepunkten auf der Stecke Rendsburg ist dieser Kreis ja schon gut bedient. Das einzige was noch fehlt, sind die Landesmittel für die Strecke Schönberg. Kurz: der Kreis RD/ECK ist mit dem neuen Bürgerentscheid nicht mehr gefragt

    Ulrich Hühn

    24. Januar 2015 at 17:28

    • Aber wenn RD/ECK Bürger ein Bürgerbegehren veranlassen würden, wären sie gefragt. M.E: macht ein Bürgerentscheid nur mit RD/ECK Sinn. Das andere wäre ja zu teuer, dazu braucht man ja keinen Bürgerentscheid. Wenn schon denn schon.

      tlow

      24. Januar 2015 at 17:36

      • Sicher, wenn im Kreis RD/ECK Bürger einen Entsched beantragen würden, müsste dort abgestimmt werden. Das würden nach dem derzeitgen Stand aber nur die Gegner machen. Für den Kreis ist die Sache nach dem Kreistagsvotum gegessen. M.E. sollte jetzt eine kleine Version mit den bestehenden Strecken und dem Kreis geplant (Gründung Planungsgesellschaft beim Land) werden, die sich dafür ausgesprochen haben, damit es los geht

        Ulrich Hühn

        25. Januar 2015 at 15:48

        • Du gehst davon aus, dass niemand und auch keine Mehrheit der Bürger in RD/ECK eine SRB möchte? Ich würde doch davon ausgehen aufgrund des Wahlergebnisses – auch wenn manche GRÜNE entscheiden sich über ihre Basis und das Wahlergebnis hinwegzusetzen. Ich würde wirklich versuchen ein Wagnis einzugehen und die große Lösung anzustreben, weil die kleinere Lösung recht teuer ist. Für alle. Auch für RD/ECK, die ja dann irgendwann alles aus eigener Tasche zahlen müssten- Ich sehe keinen Sinn für einen Bürgerentscheid in den Kreisen, die bereits zugestimmt haben. ich würde dann empfehlen, dass Unterschriften dafür gesammelt werden und es nicht von den Kreistag und der Ratsversammlung ausgeht. Es wird die SRB sicher eher teurer als billiger machen.

          tlow

          25. Januar 2015 at 17:49

  2. Ist die „kleine“ Lösung tatsächlich teuerer? Wie teuer war denn die Kieler Straßenbahn mit ihrem Netz zwischen 1970-1985? Wie hoch waren die Betriebs.- und Personalkosten?
    Die „Kleine“ Lösung wäre für mich: Nachbau der Linie 4. NAchbau der Linie 1 von der Wik Herthastraße nach Schulensee.

    Und eine Art Ringbahn vom Sophienblatt zur Regionalbahnstrecke Kiel-Eck, und von Kiel Suchsdorf um Klausbrook zur Uni und über die Holtenauer zurück zum Hbf.

    Das wäre mein Grundgerüst für eine Stadtbahn. Man sollte aber auch bedenken, das die SRB Light, eine Stadtbahn, ein anderes System ist als eine SRB.

    Die Inbetriebnahme der Bahnstrecke Kiel-Schönberg und das Aufnehmen der Bahnstrecke Kiel-Pretz/ Plön in das Stadtbahnkonzept wäre in einem vebohrtem Kiel schon ein Erfolg.
    Wenn man über den bestehenden Bahnstrecken in Kiel neben der RB auch die Stadtbahn fahren lassen würde, könnte die Haltestelle Kronshagen und Suchsdorf wesentlich öfter angefahren werden, als zur ZEit durch die RB.

    Um aber eine Stadtbahn oder Stadtregionalbahn installieren zu können ist es dringend notwendig, das das bestehende Streckennetz in Kiel 2gleisig ausgebuat werden muss. Zb im Bereich Saarbrückenstraße zwischen dem KIeler Hbf und Kiel Citti-Park. Dort existiert ein Stück eingleisige Strecke.

    Ist mit den eingleisigen Bahnstrecken zwischen Kiel und Plön eine verdichtung der Takte möglich?

    Zwischen den Städten Kiel-Eckernförde und Kiel-Plön/ Lübeck könnte man mit etwas gutem Willen eventuell ein 20min Takt einführen wenn man die Bahnstrecken ausbauen würde. Wie auch zwischen Kiel-Rendsburg ohne das man eine SRB realisieren müsste, würden diese Maßnahmen den Bahnverkehr attraktiver machen in der Region Kiel.
    Zudem müsste das Haltestellen-Umfeld aufgerüstet werden. Zb in Kiel Russee oder in Kronshagen.

    K78

    10. Mai 2015 at 11:13


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