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CDU Kiel Spitze hat ihren Laden offenbar nicht im Griff #omvkiel #rechtsradikalismus

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Letzte Woche wurde bekannt, dass die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung als Teil der CDU ein weiteres mal rechtsradikale Referenten eingeladen hat. Insbesondere für den vergangenen Freitag den 14. August

Am 15. August veröffentlicht die CDU Kiel folgende Presseerklärung:

Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung ist eine eigenständige Vereinigung mit gewählten Gremien, eigenständigen Strukturen und selbständigem Verlautbarungsrecht. Es bestehe daher von Seiten der CDU Kiel gegenüber der OMV kein Direktivrecht. Die Einladung zu der besagten Veranstaltung erfolgte weder auf Initiative noch im Namen des CDU Kreisverbandes Kiel, sondern ausschließlich im Namen der OMV. Nach Bekanntwerden der öffentlichen Verlautbarungen hatte die CDU Kiel die Veranstalter der OMV auf Landes- und Kreisebene dringend gebeten, von der Durchführung der Veranstaltung am 14. August Abstand zu nehmen. Dieser Bitte ist die OMV in begrüßenswerter Weise nachgekommen. „Wir erwarten darüber hinaus eine transparente und vollständige Aufklärung des Vorgangs“, so der Kreisvorsitzende der CDU Kiel Thomas Stritzl, MdB.

Vom NDR und auf Twitter wurde dabei bekannt, dass gestern abend entgegen dieser Aussagen doch die Veranstaltung stattfand:

In manchen Artikeln (KN,SHZ) wurde die Absage auch kommentiert.

Z.B. von Stefan Kruber in der SHZ:

Der Kreisverband habe von den Veranstaltungen nichts gewusst und „die Herrschaften bei der OMV aufgefordert, die Veranstaltung abzusagen“, so Kruber.

oder bei Panorama:

dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der OMV in Kiel, Fedor M. Mrozek, sind die umstrittenen Äußerungen des Referenten Backerra angeblich nicht bekannt, deshalb könne er dazu nichts sagen.

Das heißt entweder hat die OMV hier entgegen dem Wunsch und Anweisung der CDU Kiel die Veranstaltung duchgeführt, oder die CDU Kiel hat im Vorfeld die Öffentlichkeit getäuscht mit ihrer Kritik.

Unglaublich ist jedenfalls, dass in der Kieler CDU und auch bei der OMV niemand etwas über die Kritikwürdigkeit der Referenten gewusst haben will. Sowohl die Themenauswahl als auch die Mitgliedschaften der Rederenten waren wohl eher Grund für die Einladung, als dass sie übersehen werden konnten.

Und wieder scheint Stephan Ehmke Schlüsselfigur zu sein wie bereits 2008 (SWG) oder 2011 als er sich für Klimaverschwörungstheorien stark gemacht hat.

Nun sind Fraktionsvorsitzender Kruber und Kreisvorsitzender Stritzl gefragt, dass die CDU sich irgendwann wirklich glaubwürdig vom Rechtsradikalismus distanziert anstatt ihn zu fördern und eine Bühne zu bieten.

Written by tlow

15. August 2015 um 13:38

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