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Windenergie Befürworter/gegner*innen. Wer hat recht? #Faktencheck

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Ginnick windrad.jpg

by No machine-readable author provided. Kai4711~commonswiki assumed (based on copyright claims). – No machine-readable source provided. Own work assumed (based on copyright claims).. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

Im Streit darum, wie mit dem Windpark im Kieler Süden umzugehen ist stehen teilweise auch Zahlen gegeneinander.

So behauptet (Seite 10 in diesem PDF) die Bürgerinitiative Windvernunft, dass der Windpark lediglich 8 Prozent des Kieler „Energieverbrauchs“ decken würde. Auf Nachfrage wurde mir erläutert, dass die Zahlen auf Basis des Klimaschutzberichtes der Stadt Kiel entwickelt wurden und man daher von 4.500 kwh pro Jahr ausgeht. Die GRÜNEN wiederum behaupten es würden lediglich 1.000 kwh in Kiel verbraucht.

Beides kann nicht stimmen. Die BI rechnet aber auch mit allen Energiearten, also auch Fernwärme und Verkehr. Woher die GRÜNEN ihre Zahlen beziehen wird nicht klar. Beider Veröffentlichungen hätten deutlich an Glaubwürdigkeit gewonnen, wenn sie Quellen angegeben hätten.

Ich beziehe mich auf den Geschäftsbericht 2014 der Stadtwerke, in dem sie den Stromabsatz auf 2.584 GWh beziffern. Wobei mir hier nicht klar ist, ob der Stromabsatz auch den Strom anderer Anbieter beinhaltet, den die Stadtwerke nur durchreichen.

Unter dem Strich: Weder die 5 Prozent der GRÜNEN noch die 0,8 Prozent der BI scheinen richtig zu sein. Letztlich ist auch die Frage, ob nun ein höherer oder niedrigerer Anteil am Stromverbrauch wirklich ein Argument für oder gegen den Windpark ist.

Es erscheint aber wenig zielführend, alle Energiearten einzubeziehen, da Windenergie niemals einen sinnvollen Prozentsatz für Verkehr oder  Heizung anbieten kann. Mit Ausnahme natürlich von der langsam wachsenden Zahl an Elektroautos, die aber wohl auch eher Teil des allgemeinen Stromverbrauchs sind.

Vielleicht hat eine Leser*in auch weiteres zu diesem einen Punkt beizutragen. Das Thema Windpark insgesamt ist doch recht komplex. Mein Gefühl ist, dass man seitens der Stadt Kiel mal wieder auf das Gas gedrückt hat und ein weiteres mal (wie bei Möbel Kraft, Katzheide), die Bürger*innen in einer Staubwolke zurückgelassen hat, anstatt sie mitzunehmen. Und wieder ist Herr Todeskino die treibende Kraft. Generell sehe ich Windenergie als eine sinnvolle Sache an. Aber sicher sollte man sie nicht überall hin bauen und gegen jeden Widerstand.

 

13 Antworten

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  1. Zu den vier in dem Blog angesprochenen Themen möchte ich anmerken, daß diese Windkraftanlagen (von einem Park zu sprechen liegt mir genauso fern, wie beim Citti Park) pro Jahr einen Ertrag von 55000 kWh prognostizieren. Bei solide geplanten Windkraftanlagen, wie auch diesen hier, wird stets konservativ gerechnet, d. h. es wird mit lediglich 3600 Volllaststunden im Jahr gerechnet. Dabei sind die Stillstände wegen Schattenwurfs und Vogelzug bereits eingerechnet. Es bleibt den Gegnern also nicht mehr viel Raum für ihre Argumente gegen die Energiewende. Ein modernes Windrad mit 3 MW el. Leistung erzeugt pro Jahr 11000 kWh elektrischer Arbeit. Diese 5 Windräder sind also in der Lage, 14000 Haushalte mit Strom zu versorgen, wobei es sich um eine Grundlastfähige Versorgung handelt, d. h. in dieser Rotorenhöhe weht immer ausreichend Wind. Gehen wir von einem durchschnittlichen Bedarf von 3000 kWh elektrischer Arbeit pro Haushalt und Jahr aus, so können diese Windräder weit über Meimersdorf und Flntbek hinaus die Bürger mit regenerativem Strom versorgen, der dort auch ankommt, weil er in dem Umspannwerk Wellsee von der Mittelspannungs- in die Niederspannugsebene transformiert wird und somit nicht in das europäische Verbundnetz gespeist wird, wie es die Webseite der sog.Windvernunft den Windkraftbetreibern unterstellen will. Wenn diese „Fachleute“ behaupten dieser Strom würde nur zu 2 % den in Kiel benötigten Strom liefern (meine Rechung) so haben sie richtig gerechnet. Ein Grund mehr, nach weitereh Anlagen Standorten zu suchen. Diese Energie wird noch nicht zur Beheizung von Gebäuden verwendet werden können, da für diese Anwedung von den Kieler Stadtwerken zwei Erdgasbetriebene BHKW installiert wurden. Auf kürzere Sicht sollte die ökologische Beheizung von Wohnhäusern entweder durch Holzpellets vollkommen CO 2 neutral bei gutem Öko Siegel, durch Erdwärmepumpen mit Flächenkollektor, um keine Grundwasserschäden hervorzurufen und die höchste Effizienz zu erreichen oder in etwas weiterer Zukunft durch die kalte Fernwärme, also großflächig erzeugte Solarwärme großvolumig gespeichert, auf Niedertemperatur-Niveau transportiert und beim Verbraucher durch eine Photovoltaik-unterstützte Wärmepumpe um ein geringes Niveau angehoben. Das einzige Argument, daß ich nicht so komplett negieren kann, ist die Rolle von Bürgermeister Todeskino. Nur in diesem Fall habe ich ihm schon vor 5 Jahren, als sich die Windkraftgegner noch selber die Frage des eigenen Investments gestellt haben, leuchtende Augen signalisiert, für die Kieler Energie Bilanz positive Schritte einzuleiten. Allerdings war zu damaligen Zeiten von Genossenschaften wie der von mir geplanten Bürger Energie Kiel e. G. auch noch keine Rede. So sprach der Bürgermeister anfang dieses Jahres recht unklug von Investoren, die diese Räder umsetzen würden. Diese Herrschaften bedienen sich glücklicherweise der Bürger Genossenschaft zur Durchführung ihres Projektes.

    Ulrich Hühn

    29. Dezember 2015 at 18:19

    • Ich glaube auch, wie gesagt, dass im Grunde die Leistung nicht wesentlich ist, sondern eher die Frage der Auswirkungen. Es gibt doch mittlerweile sicher genug vergleichbare Anlagen. Kann man nicht anhand von Anwohner*innen ähnicher Anlagen bei ähnlicher Entfernung diese mal befragen und sich anschauen, ob es nun eine Belastung für den Alltag ist oder nicht? Wir sind ja jetzt nicht mehr in den 70ern, wo so was noch in weiter ferne war?

      tlow

      29. Dezember 2015 at 21:53

    • Es geht in allen Debatten viel zu wenig darum, warum das mehr oder weniger einzige große und zusammenhängende Landschaftsschutzgebiet im Süden Kiels, das als Naherholungsgebiet für so viele Menschen dient, für ein so zweifelhaftes Projekt geopfert werden soll. Die berechtigten Sorgen der Anwohner werden einfach weggewischt. Das Anliegen nach einer breiten Befragung der Betroffenen wird durch eine öffentliche Bauausschuss Sitzung einfach unter den Tisch gekehrt.
      Da wird von den politischen Parteien immer genau entgegen der so gern propagierten und ach so gewünschten Bürgerbeteiligung entschieden.
      Eine Schande für jeden demokratischen Prozess!

      P.Kinny

      2. Januar 2016 at 21:13

      • Ich finde das für Kiel eher die Regel als die Ausnahme. Vielleicht ist es ja das Problem, dass jeder nur vor seiner Haustür schaut? Ob Möbel Kraft, Katzheide, Olympia, Windpark – es sind immer die gleichen Akteure. Aber wenns drum geht Widerstand zu leisten, denkt jeder nur an seinen eigenen Vorgarten?

        tlow

        2. Januar 2016 at 21:39

        • Es geht eben nicht nur um einige Bürger die „Angst um Ihren Vorgarten“ haben. Das ganze betrifft die komplette Region und nicht nur „ein paar ängstliche Menschen“ die Sorge um Ihre Werte haben.
          Übrigens, Kiel hat für Olympia gestimmt!
          Immer schön alle in einen Topf werfen macht Ihre „Argumente“ nicht besser.

          P.Kinny

          2. Januar 2016 at 22:10

        • Ja, da muss ich Ihnen leider Recht geben. Ich habe zwar gegen Möbelkraft und Olympia und für Katzheide gestimmt, aber erst seit ich durch den drohenden Windpark selbst betroffen bin, verstehe ich ein wenig mehr, wie das hier in der Stadt funktioniert und weiß, dass man mehr tun muss, um zu seinem Recht zu kommen. Als weitere Beispiele möchte ich die versuchte Abschaffung der alten, ach so schönen Strommasten und die BI „Zuhause im Grünen“ erwähnen. Die Stadt hat einfach kein Fingerspitzengefühl. Sie versucht, uns Bürger möglichst zu übervorteilen anstatt uns, wie man so schön sagt, mitzunehmen. Will sagen, uns Bürger vorab entsprechend zu informieren anstatt uns möglichst vor vollendete Tatsachen zu stellen. Dementsprechend finde ich es einfach nur mies, wenn die Grünen aus Kiel auf Facebook schreiben, die BI Windvernunft Kiel würde polemisieren und sie wolle nicht sachlich debattieren. Wenn die Grünen sich jemals ernsthaft mit der Homepage von Windvernunft Kiel auseinandergesetzt hätten, wüssten sie, wieviel Fakten von vormals politischen Laien in kurzer Zeit da zusammengetragen worden sind. Ich hätte erwartet, dass die Partei, die ich blöde Kuh ein Leben lang gewählt habe, den Anstand hat, sich ernsthaft mit den Argumenten der BI auseinander zusetzen. Stattdessen schreibt der Kreisverband der Grünen bereits am nächsten Tag nach der abendlichen Sonderausschutzsitzung des Bauausschusses, dass er bei seinen Plänen zur Windkraft bleibt. Mit Argumenten der BI kann er sich da nicht auseinandergesetzt haben.

          Hertje Becker

          2. Januar 2016 at 23:31

          • Die BI heißt natürlich zuhause im Grüngürtel.

            Hertje Becker

            3. Januar 2016 at 01:15

    • Herr Hühn, mein Bauchgefühl sagt mir, sie sind ein Guter. Aber ich muss Ihnen energisch widersprechen. Herr Todeskino hat Recht, wenn er von „Investoren“ spricht. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass die Landwirte zugunsten der BürgerGenossenschaft, die es im übrigen ja noch nicht einmal,gibt, auf den Gewinn von ca 50.000 € oder mehr pro Jahr und Windrad verzichten werden? Auch finde ich, Sie sollte dem Leser fairerweise mitteilen, dass Sie ein Grüner Ortsbeirat sind, der selbst investieren möchte. Was unterscheidet sie da von den Landwirten in Wesselburen, die sich erst in den Gemeindevorstand wählen lassen, um sich dann ihren eigenen Windpark zu genehmigen?

      Hertje Becker

      2. Januar 2016 at 23:42

  2. Ok, leider stehen meine Kommentare nicht ganz dort, wo ich es geplant habe. Also der erste Kommentar bezieht sich auf den zweiten Kommentar von tlow. Der zweite von mir ist klar.
    Ich bin tlow sehr dankbar, dass er sich objektiv mit dem Thema befasst. Ich glaube, nicht viele haben sich bemüht, die Rede von Herrn Werner selbst zu lesen. Danke dafür!
    Tlow wirft die Frage nach Auswirkungen für bereits Betroffene auf. Ja, auf der Sonderbauausschutzsitzung des Bauausschusses war eine Betroffene aus Holtsee, die geschildert hat, wie sehr sie unter den Windrädern leidet. Ich habe nichts davon gelesen oder gehört, dass die Grünen sich mit ihrer Aussage beschäftigt haben. Im übrigen gibt es noch nicht viele Windräder in SH die so hoch sind, wie die in Holtsee. Denn Schleswig Holstein hat zwar sehr viele WKAs , aber auch die niedrigsten. Das erklärt vielleicht, warum die Grünen sich noch trauen, das Nimby Argument zu bringen, denn allen muss klar sein, dass diese WKAs ganz Kiel zum Negativen verändern werden.

    Hertje Becker

    3. Januar 2016 at 00:34

    • Was man nicht vergessen sollte ist auch die Möglichkeit, dass Menschen alleine durch den Anblick krank werden, wie man dies ja auch von Mobilfunkmasten oder Strommasten kennt. Es gibt meiner Erfahrung nach sehr unterschiedlich empfindliche Menschen. Auf der anderen Seite kann jedes Symptom real werden, egal welche Ursachen es hat. Genau so wie es manche heilende Wirkung gibt, die durch den Glauben daran passiert. Natürlich könnte man auch sagen, dass Windenergie eine eingebildete Wirkung hat. Generell denke ich: A) wir haben ein Problem mit CO2 und wir brauchen alternative Energien B) Irgend wo muss es produziert werden, tendenziell sagen wir Menschen: Ok, aber nicht vor meiner Haustür.

      Aufgabe der Politik sollte es sein, verschiedene Bedürfnisse gegeneinander abzuwägen und eigentlich nicht nur auf einer Seite zu stehen. Also Politik sollte weder für Windparkinvestoren sprechen, noch für Windenergiegegnern. Sie sollte PRO und CONTRA abwägen und zwischen verschiedenen Interessen vermitteln. Das ist hier jedenfalls nicht passiert. Man hat sich im Recht gesehen und einen Plan durchgezogen, ohne nach rechts und links zu schauen und natürlich auch ohne sich an das eigene „Geschwätz von gestern“ zu erinnern. Oft gibt es eben diese Pläne wie für die Innenstadt oder die Förde (Förderahmenplan), Kleingartenentwicklungsplan. Sie dienen mal zur Grundlage und Begründung daraus folgender Entscheidungen, werden aber auch mal eben verworfen („Es ist nicht unser Bibel“), wenn man mal etwas durchsetzen will, was den Kernaussagen widerspricht. Daraus folgt dann natürlich ein Rechtfertigungsproblem und auch die Frage wie sinnvoll die Erstellung dieser ganzen Rahmenpläne ist, wenn man dann doch einfach macht, was man will? Dann könnte man sich auch das ganze Geld für Gutachten, etc. sparen . Ich denke die Stadt Kiel muss da irgend etwas tun, um aus dem Dilemma rauszukommen. Im Moment sind die Seiten verhärtet und verfahren.

      tlow

      3. Januar 2016 at 01:02

      • Dazu kurz nur drei Dinge, es ist schon spät. Ich gebe ich Ihnen Recht, was die Aufgaben der Stadt betrifft.
        Zu den Gutachten in Sachen Windpark: Die sollen eigentlich von den zukünftigen Betreibern bezahlt werden. Wie viele Aufträge ein Gutachter aber noch in Zukunft bekommt, wenn er nicht im Sinne der Auftraggeber entscheidet, ist klar. Wessen Brot ich ess…Aber manchmal denk ich, das Geld für die frühe Bürgerbefragung hätte sich die Stadt sparen können, da sie anscheinend schon wusste, was sie für ein Ergebnis erzielen wollte.
        Und, verzeihen sie, aber ich habe noch nie so einen Quatsch gehört, dass man durch den Anblick von WKAs krank werden kann, die sehen doch eher, solange sie nicht in Massen auftreten, gemütlich aus. Oder durch den Anblick von Mobilfunkmasten. Aber eines weiß ich sicher. CO2 wird durch WKAs nicht eingespart, im Gegenteil! Das wird noch nicht einmal von den Grünen bestritten. Ich frage sie also, was sollen wir mit WKAs, deren produzierte Energie im Nirwana verpufft und die nur unsere Stromkosten weiter in die Höhe treiben werden und Vorfällen eine einmalige Landschaft unwiederbringlich zerstören werden, anfangen?
        .

        Hertje Becker

        3. Januar 2016 at 01:51

        • Hm, dann sollten sie sie mal anfangen sich mit dem Thema zu beschäftigen. Das mit dem „Anblick“ ist eigentlich das verbreitetste Phänomen (s.a. http://www.zeit.de/2013/35/strahlung-elektromagnetische-felder/seite-5). Und wieso sollte die Windkraft nicht dazu beitragen CO2 einzusparen? Meinen Sie, weil derzeit nicht Leitungen existieren, die den Windkraft-Strom auch in den Süden transportieren? Sicher ist da vieles im Argen, aber dennoch geht es ja um Richtungsentscheidungen. Investieren wir in Fossile Energie oder in Alternativen? Ohne eine Abkehr von Fossiler Energie wird es vielerorts keine Zukunft der Besiedlung mehr geben. Dann können wir einpacken.

          tlow

          3. Januar 2016 at 09:24

          • Ja klar, den Nocebo-Effekt gibt es in vielen Bereichen wie z.B. bei den Nebenwirkungen von Medikamenten, auch Voodoo soll so funktionieren. Das ist ein sicherlich sehr interessantes, psychologisches Phänomen, dass ich auch nicht in Abrede stellen wollte. So kann ein Mensch sich ja auch an einem kalten Gegenstand eine Brandblase hinzuziehen, wenn er damit rechnet, sich zu verbrennen. Daran ist gut ersichtlich, dass die Auswirkungen von „Einbildungen“ sehr reale Folgen für den Einzelnen haben können. Ich finde aber, dass das kein Argument für oder gegen einen Windpark sein kann!
            Es tut mir Leid, wenn Sie mich so verstanden haben sollten, als sei ich gegen eine Abkehr von fossilen Energien. Ich sehe nur einfach nicht nicht, wie das gehen soll, wenn alle so weiter machen wie bisher. Nicht immer gilt: viel hilft viel. Auch wenn es in Schleswig-Holstein 20 mal so viel Windräder wie jetzt geben würde, hätte sich an den Grundproblemen wie z.B. daran, dass die Windenergie nicht grundlastfähig ist, nichts geändert (übrigens sind das auch die neuen 200m Anlagen nicht). Zum CO2 Problem möchte ich folgenden link beifügen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unsinnige-eu-klimapolitik-windraeder-bringen-nichts-fuer-co2-ziel-a-606532.html.
            Das allergrößte Problem aber ist in meinen Augen, dass von vielen die Versprechen der Windradlobbyisten als Wahrheit verkauft werden und der Bürger, der das mal hinterfragt, gleich in eine bestimmte Ecke (z.B. ist für Atomkraft) gestellt wird, um ihn mundtot zu machen. So ein Verhalten verhindert echte Information.
            Und da bin ich wieder bei der Stadt: Sollte es nicht ihre Aufgabe sein, sich umfassend und neutral zu informieren, ob der Bau eines Windparks für die Stadt überhaupt (noch) sinnvoll ist? Die Entwicklungs,- bzw Rahmenpläne sind glaube ich nicht das Problem. Es sind Richtlinien für die Zukunft und rechtfertigen auch angemessene Ausgaben für entsprechende Gutachten. Daran kann ich nichts Schlechtes erkennen. Sie sollten aber, wie Sie es ja bereits ähnlich erwähnten, nicht Argumente ersetzten.

            Hertje Becker

            3. Januar 2016 at 22:33


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