KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

Hin und Her beim Windpark #Windvernunft

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Zunächst hatten die GRÜNEN auf einer Kreismitgliederversammlung ihr JA zu dem Windpark in Meimersdorf bestätigt Und plötzlich steigt der Seniorkooperationspartner SPD aus.

SPD-Kreischef bekräftigt: „Wir wollen den Ausstieg aus dem Windpark“
Einen Tag nach der Entscheidung der grünen Kreismitgliederversammlung, an den Windpark-Plänen für Meimersdorf festzuhalten, hat Kiels SPD-Kreischef Jürgen Weber seine ablehnende Haltung präzisiert.

Sicher ist da was dran, dass man so etwas wie Windparks nicht gegen den Willen der Bürger durchsetzen kann. Aber der Schritt der SPD scheint doch recht überraschend und unabgestimmt. Schließlich lässt er jetzt die GRÜNEN alt aussehen, weil die gerade ihr Bekenntnis erneuert haben.

Der Eindruck der SPD in Kiel ist aber insgesamt so, dass sie nicht so recht weiß, was sie will. Oft scheint sie vor dem Bürgerwillen in letzter Sekunde zurückzuzucken, ohne wirklich ihre Überzeugung oder Absichten zu ändern. So wirkt die Politik doch sehr beliebig. Man fragt sich dann doch: Haben sie nicht vorher geschaut, wie die Stimmungslage ist oder haben sie sich nicht vorher überlegt, ob man den Windpark braucht oder nicht?

Für eine vorwärtsgewandte Energiewende würde ich erwarten, dass man die nicht einfach als Schuß ins Blaue hinein angeht, sondern sicher stellt, dass es das Richtige ist.

 

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Written by tlow

24. Februar 2016 um 10:12

3 Antworten

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  1. Der Windpark wird gebraucht, ist durchdacht und durchgerechnet und passt ins das Kieler Energiekonzept und zu den Beschlüssen der Pariser Weltklimakonferenz. Ich möchte hier nicht da stehen, wie jemand, der mit aller Kraft den Bau von Windrädern durchsetzen will, es gibt auch noch andere Maßnahmen zur Reduzierung der CO 2 Emissionen. Nur wie schon geschrieben, Politik ist das nicht, was die SPD da macht, höchstens ein Eiern von Wahlversprechen zu Wählergeschenk. Ob die es haben wollen, sei noch dahin gestellt. Auf einmal, noch nicht einmal 24 Stunden vor dem SPD Kreisparteitag zog der Kreischef einen Antrag wie ein Kaninchen aus dem Hut zur Beendigung der Windkraft Pläne. Schön waren nur heute auf dem Jahresempfang die Worte der Grünen Fraktionschefin Lydia Rudow zu hören, die Windräder passen in das Klimaschutzkonzept

    Ulrich

    25. Februar 2016 at 20:05

  2. Tatsache ist, dass es immer mehr Initiativen gegen mehr Windräder gibt. Dass sollten die Politiker
    doch bedenken. Es kann nicht sein, dass hier in Schleswig-Holstein die Gegend immer mit mehr
    Windmühlen verschandelt wird und auch die Menschen dadurch belastet werden. Es gibt auch noch
    andere Arten der Energieerzeugung z. B. Wasserkraft.
    Ich als arme Rentnerin kann es auch nicht verkraften, dass die Strompreise dauernd steigen,
    aber da fragt kein Mensch nach, wer sich dass noch leisten kann.
    Das ganze EEG-Gesetz ist eine einzige Ungerechtigkeit und von Grünen und SPD angerichtet!!

    Ingrid Gill

    26. Februar 2017 at 11:59

    • Als der Grüne Anteil ist der der Windkraft und Solarstroms, der in etwa vor 18 Jahren zu einem riesigen Technologieschub und den Anfang des Billigmachers erneuerbare Energien eingeleitet hat Die darauf folgende schwarz gelbe Regierung und die große Koalition hat leider der Industrie wieder ihre Pfründe gesichert und die Preisgleichheit mit der fossilen und atomaren Energie wieder hergestellt. Der günstigste Strom ist der Windstrom gefolgt von der Photovoltaik. Würden die wirklichen staatlichen Subventionen aus der Kohlekraft und der Atomindustrie abgerechnet, wäre dieser Strom unbezahlbar.
      Niemand hat bisher die Schädlichkeit von Infraschall von Windenergieanlagen beschrieben, im Gegenteil, der Infraschall des Meeresrauschens und des Bäume wiegens ist wohltuend für Menschen. Ich bin gespannt auf die erste öffentliche Äußerung der Windraftgegner, auf der sie ihre Ansicht zu Geräuschimmissionen dem sog. Schlagschatten (wem dieser wohl weh tut, außer den Betreibern von fossilen Großkraftwerken) und Infraschali einmal beschreiben.
      Ein Windrad verschandelt keine Landschaft, sondern steht ruhig und sjcher da und produziert sauberen und günstigen Strom, ähnlich der Photovoltaik. Die SPD ist in der Person des Kreischefs Weber eingeknickt und hat aus Angst (schlechte Motivation zum politischen Handeln) um einige Wählerstimmen in Meimersdorf einen klug ausgehandelten Kooperationsvertrag zwischen SPD, Grünen und SSW gebrochen, wie gesagt, ohne jeden technischen Sachverstand, nur wegen wenigen Wählerstimmen, so etwas wird Populismus genannt.
      Mit der Wasserkraft ist in Schleswig Holstein außer an den bekannten und genutzten Standorten leider keine wirtschaftliche Energieerzeugung zu machen

      Ulrich

      26. Februar 2017 at 20:34


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