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#KWKiel – Digitaler Wahlkampf Parteicheck: #FDP

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Was tut die FDP im Kieler Wahlkampf?

Zunächst das Wahlprogramm: Wahlprogramm FDP Kiel 2018. Der Titel ist: „Denken wir neu Chancen für Kiel“.

Welche Schwerpunkte fallen auf?

  • Innenstadtentwicklung (Gesamtkonzept)
  • Verkehrspolitik = Bussen und Fähren attraktiver machen, auch Fahrradfahren attraktiver machen, aber keine Parkplätze reduzieren
  • Tourismus fördern
  • Hochschulen mit Wirtschaft vernetzen
  • „weltbeste Bildung“ in DE und Kiel
  • Digitalisierung

Was mir generell am Programm gefällt ist der Aufbau und an sich auch die Absicht für die Innenstadtentwicklung ein sinnvolles Gesamtkonzept zu erarbeiten. Allerdings siehts dann im Detail ganz anders aus. Irgend wie sind da auch „Shared Spaces“ reingeraten. Ein Konzept, das v.a. in GBR eher als gescheitert angesehen werden muss. Warum man das umsetzen soll wird nicht erläutert. Das ist eher Gemischtwarenladen als Gesamtkonzept.

Dann auch neue Tiefgaragen. Das hat wenig mit neu Denken zu tun. Das ist auch weniger als Parkplätze erhalten, sondern das ist ein weiteres fördern des Autos vor alternativen Verkehrsmitteln. Schafft man weitere Parkplätze in der Innenstadt, so zieht das auch mehr Autoverkehr an. Und es ist dann auch fraglich, wie man Autoverkehr sinnvoll fernhalten kann. Verkehrswende wird dadurch unmöglich.

Weiter ins Detail will ich hier nicht gehen, da ich es zeitlich nur schaffe einige Themen anzugehen. Außerdem war die FDP eine der Parteien, die nicht bereit war auf eine Email-Anfrage zu Luftschadstoffen zu antworten. Das lässt tief blicken.

Nur weiter zum Onlineauftritt:

Die FDP hat tatsächlich eine Demo für einen Stadtstrand gemacht. Eine Forderung der Piraten von 2013. habe da nicht mal was dagegen, aber sind das unsere Probleme?

Generell ist dieses Jahr zu beobachten, dass mehr jüngere Kandidaten auch auf Twitter unterwegs sind. Facebook finde ich für den politischen Dialog eher ungeeignet. Da gibt es meist Parteiseiten mit ellenlangen Statements aber kaum Dialog. Auf Twitter entspinnt sich dann aber doch eher mal ein Dialog oder Wahlkampf zwischen Politiker*innen oder mit den Bürger*innen. Generell nutzen sicher mehr Kieler*innen Facebook, aber da sortieren sich dann alle auf bestimmten Parteiseiten und es passiert nicht viel.

Bei der FDP sind es auf Twitter einige wenige Kieler Kandidat*innen, die aktiv sind. Schade, dass man sich wieder nicht auf einen Hashtag einigen konnte. So präferieren die meisten Parteien wie die FDP #kommunalwahl oder #kommunalwahl2018. Dadurch kann man sich dann auch über Beiträge aus dem Eichsfeld freuen:

die dann auch gar nix mit Kiel zutun haben. Ich selber nutze nur noch #KWKIEL, weil hier der lokale Bezug klar ist. Und auch kein Neumünster, Bad Segeberg oder whatever. Ich denke im Grunde mache Tweets nur insbesondere mit dem Bezug zum Ort Sinn. #KWSH wäre auch noch gegangen.

Ansonsten als Fazit habe ich leider nicht viele Argumente oder Inhalte der FDP Kiel gesehen.

Written by tlow

15. April 2018 um 19:33

Veröffentlicht in Allgemein

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