KielKontrovers

Ein Projekt vom 1Todo Institute

Archive for März 15th, 2020

1000. Artikel

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Da es mir heute auffiel. Dieser Artikel bezeichnet den Fakt, dass dieses Blog mittlerweile 1000 Artikel beinhaltet. Wie ich neulich schon schrieb sind es inzwischen mehr als 10 Jahre.

Hier noch ein kleiner Rückblick des Jahres 2013 (die anderen Jahre habe ich ja schon)

Written by tlow

15. März 2020 at 20:34

Veröffentlicht in Persönliches

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#Blutspende in Kiel – #CoronaKiel

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Einige Blutspender*innen sind zurückhaltender geworden. Daher braucht es wieder neue Leute.

Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 vom UKSH :

Die Pandemie mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stellt unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Insbesondere das Gesundheitswesen muss sich auf höhere Leistungen einstellen. In der Transfusionsmedizin gehen wir davon aus, dass der Bedarf an Blutprodukten hoch bleiben oder sogar noch ansteigen wird. Deshalb sind unsere Patienten auch weiterhin auf Ihre Blutspende angewiesen. Wenn Sie sich gesund und fit fühlen, würden wir uns sehr freuen, Sie bald wieder als Blutspender begrüßen zu können. Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage aus Italien, China, Iran oder Südkorea zurückgekehrt sind oder in Ihrem engeren Umfeld ein konkretes Risiko für die neue Infektion bekannt wäre,  dann sollten Sie die nächste Blutspende um einige Wochen verschieben. Auf diese Weise schützen Sie nicht nur die Empfänger von Blutkonserven, sondern auch andere Blutspender und unsere Mitarbeiter. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis. Um den Zeitaufwand für Sie im Blutspendezentrum zu reduzieren, können Sie wichtige Informationen zur Blutspende bereits im Internet nachlesen.  > Spenderinformation- Was muss ich wissen?

Quelle: UKSH

Wo kann man in Kiel Blut spenden?

  1. Blutspende im CITTI-Park vom UKSH (vorher kann man Hamstereinkäufe erledigen)
  2. DRK-Blutspende bei der Deutschen Vermögensberatung in der Holtenauer Str. 90 z.B. am 30.04.
  3. weitere?

Verhalten vor und nach der Blutspende

  • Trinken Sie 12 Std. vor der Spende keinen Alkohol und vermeiden Sie Nikotin unmittelbar vor und nach der Blutspende
  • Kommen Sie nicht zur Spende ohne gegessen zu haben. Vermeiden Sie stark fetthaltige Speisen. Nehmen Sie bitte vor und besonders nach der Spende reichlich Flüssigkeit zu sich.
  • nach der Blutspende drücken Sie zur Blutstillung bitte ca. 5 Minuten bei gestrecktem Arm auf die Kompresse über der Einstichstelle und bleiben Sie ca. 10 Minuten liegen. Warten Sie mindestens 30 Minuten, bevor Sie die Blutspendeein-richtung verlassen und 6 Stunden, bevor Sie eine Tätigkeit ausüben, bei der Sie – z. B. bedingt durch einen Schwächean-fall – sich und andere gefährden können.
  • körperliche Belastungen, auch Sport, werden in den ersten 24 Stunden nach der Blutspende nicht empfohlen.
  • sollte Ihnen schwindelig werden, legen Sie sich bitte sofort hin

Das DRK bietet auch einen Online-Spende-Check.

Geld?

  • Ich habe dazu online wenig gefunden. Das UKSH berichtet, dass sie Spender*innen als Aufwandsentschädigung 10 Euro Einkaufsgutschein pro Spende überreichen.
  • Im allgemeinen beträgt die Aufwandsentschädigung in Deutschland nicht mehr als 20 €.
  • Wenn hier jemand genaue Angaben zu Kiel hat, kann er die gerne zusenden! und ich ergänze!

Written by tlow

15. März 2020 at 17:41

Veröffentlicht in Gesundheit

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PM: Kiel setzt Vorgaben der Landesregierung um – Allgemeinverfügung erlassen #CoronaKiel

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Die aktuelle COVID-19-Entwicklung erfordert neue Regelungen zum Schutz vor einer Ansteckung. Die Landeshauptstadt Kiel hat dazu eine Allgemeinverfügung erlassen.

„Ab sofort sind weitreichende Einschränkungen unseres öffentlichen und privaten Lebens notwendig“, so Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. „Seien Sie solidarisch. Kümmern Sie sich um Menschen in Quarantäne bei der Versorgung mit Lebensmitteln. Informieren Sie Nachbarn, die vielleicht die deutsche Sprache nicht sprechen. Helfen Sie sich gegenseitig. Wir stehen vor großen Herausforderungen – aber so, wie wir schon vieles gemeinsam geschafft haben, werden wir auch diese schwierige Situation gemeinsam bewältigen.“

„Innerlich müssen wir zusammenrücken, aber äußerlich müssen wir Abstand halten. Das ist die große Herausforderung dieser Corona-Krise“, sagt Gesundheitsdezernent Gerwin Stöcken. „Kontakte einschränken und trotzdem die Menschen in Alten- und Pflegeheimen nicht vergessen, Krankenhäuser nicht betreten und gleichzeitig Patienten nicht allein lassen – vor diesen Herausforderungen stehen wir. Gefragt ist entschlossenes und besonnenes Handeln von uns allen, aber wir brauchen auch eine Portion Gelassenheit.“

„Wir werden am Montag alle Kitas in Kiel öffnen und in den Kitas den Notdienst nach den Vorgaben der Ministerien in jeder Kita und in Schulen sicherstellen. Die Kindertagespflege ist von dieser Schließung nicht betroffen“, sagt Bürgermeisterin Renate Treutel. „Wir öffnen für den Notdienst jede Kieler Kita, um die Kinderzahl in den Einrichtungen sehr überschaubar zu halten und größere Gruppen zu vermeiden. Die Tagespflegeeinrichtungen mit bis zu fünf Kindern bleiben geöffnet. Eltern, die den Notdienst nicht in Anspruch nehmen können, werden die Betreuungsgebühren erstattet. Weil die Schließungen Familien vor große Probleme stellen, planen viele Eltern, sich gegenseitig bei der Betreuung ihrer Kinder zu unterstützen. Mit gegenseitigem Verständnis und beeindruckender Solidarität gilt es diese außergewöhnliche Zeit so gut es geht zu meistern.“

Seit Sonnabendnacht gilt eine städtische Allgemeinverfügung, mit der der Erlass der Landesregierung in Kiel umgesetzt wird.

Die Allgemeinverfügung regelt unter anderem:

Ein Zutrittsverbot zu allen öffentlichen Einrichtungen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten und allen besonders betroffenen Gebieten laut Robert-Koch-Institut (RKI). Für Reiserückkehrer aus allen alpinen Skigebieten ist gleiches Verhalten dringend zu empfehlen. Risikogebiete: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Auch in Kiel bleiben ab Montag, 16. März 2020, auf Erlass der Landesregierung die Schulen und Kitas geschlossen. Nicht betroffen von den Schließungen ist die Kindertagespflege – also Tagespflegepersonen, die Kleingruppen bis zu fünf Kindern betreuen – sowie eine Notfallbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 1 bis 6 und für Kinder in Kitas, deren Eltern zur sogenannten „kritischen Infrastruktur“ gehören und wo ansonsten keine andere Betreuungsmöglichkeit verfügbar ist.

Im Lauf des Sonntags werden Eltern ausführlich informiert unter www.kiel.de/coronavirus

Es gilt ein Besuchsverbot beziehungsweise restriktive Einschränkungen für Besuche in Kliniken.

Kliniken haben planbare Aufnahmen zu verschieben, um Kapazitäten für Covid-19-Patienten zu schaffen.

Alle öffentlichen Veranstaltungen sind untersagt. In Kiel werden darüber hinaus private Veranstaltungen ab 100 Personen verboten.

Folgende Einrichtungen und Angebote sind zu schließen beziehungsweise einzustellen: Bars, Clubs, Kneipen, Diskotheken, Theater, Kino und Museen, Fitness-Studios, Schwimmbäder Saunen, Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Zusammenkünfte in Sportvereinen, sonstige Sport- und Freizeiteinrichtungen (zum Beispiel Jugendzentren) sowie Spielhallen und das Prostitutionsgewerbe.

Der Zugang zu Restaurants und Gaststätten ist unter folgenden Auflagen zulässig:
•    Ein Mindestabstand zwischen Tischen von zwei Metern ist einzuhalten.
•    Die Einhaltung von Hygienevorschriften nach den Vorgaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung muss ermöglicht werden.
•    Ab Montag, 16. März 2020, hat eine Registrierung aller Besucher mit Zeitpunkt, Name, Vorname, Adresse und Telefonnummer zu erfolgen.

Der Zugang zu großen Einrichtungshäusern und Einkaufszentren (zum Beispiel Citti Park, Rewe Center, Sophienhof, Ikea) ist nur aufgrund eines mit der Landeshauptstadt Kiel abgestimmten Präventionskonzepts zulässig. U.a. ist der Zugang so zu beschränken, dass zwischen allen Personen untereinander ein Abstand von zwei Metern eingehalten werden kann.

Diese Allgemeinverfügung ist unter www.kiel.de/bekanntmachungen zu finden. Sie gilt seit dem Zeitpunkt der Bekanntmachung auf der Webseite – ab sofort – bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020. Eine Verlängerung ist möglich.

Informationen dazu veröffentlicht die Stadt auf ihrer Internetseite www.kiel.de/coronavirus und auf ihren Social-Media-Kanälen.

Pressemeldung 180/15. März 2019/kg

Pressemitteilung der Stadt Kiel 15.3.

Written by tlow

15. März 2020 at 15:28

#Cidre selber machen Teil I

Bei mir ist es auch schon wieder zwei Jahre her, dass ich ein mal Cidre aus Äpfeln selber gemacht habe. Damals aus eigenen Äpfeln. Und ich fand die Anleitungen im Wesentlichen nicht so hilfreich.

Das Wesentliche ist für mich dabei nicht das Erzeugen von Apfelsaft, sondern eben die Cidreherstellung. Ich beschreibe jetzt also noch mal für mich selbst und euch, was man so braucht.

Meine Empfehlung ist:

  1. Der Apfelsaft (generell geht auch etwas Anderes)
  2. WICHTIG: Zwei Glasballons mit passendem Gäraufsatz und Korken oder Schraubverschluss. Warum 2 verrate ich weiter unten
  3. Weinhefe bekommt man aus der Apotheke. Z.B. von Arauner.

Nun zu der Frage: Warum schreibe ich nichts zum Apfelsaft? Weil ich einfach davon ausgehe, dass ihr irgend wo her Apfelsaft habt. Der muss pasteurisiert sein. Ihr könnt aber eben auch einige Flaschen kaufen oder einen Apfelsaft im Schlauch. Generell sollte ab dem Zeitpunkt, dass ihr fertigen, pasteurisierten Apfelsaft habt das Verfahren gleich sein.

Ich würde für den Anfang z.B. empfehlen: ca. 4 Liter Apfelsaft und zwei 5-Liter-Glasballons. Am besten habt ihr dann noch mindestens eine Flasche Apfelsaft in Reserve. 6 Flaschen a 0,75 wären aber auch z.B. nur 4,5 Liter. Ein wenig Platz lassen ist gut. Zu viel Luft aber nicht, da der Cidre (Hefepilze!) eigentlich eher bei Luftausschluss reifen soll. Sonst wird es eher Essig.

Sterilisieren des ersten Ballons

Zuerst den Backofen auf 120 Grad vorheizen. Dann den Ballon rein und 15 Minuten drin lassen. Danach rausnehmen, verbrennt euch nicht die Finger! Den zweiten Ballon brauchen wir am ersten Tag noch nicht. Den können wir später sterilisieren!

Das Zubehör wie Gäraufsätze, Trichter, … alles was mit dem Saft in Berührung kommt kann man auch mit kochendem Wasser übergießen. Denn wenn die aus Plastik sind ist 120 Grad 15 Minuten lang nicht so cool.

Here comes the Saft

Ihr könnt den Ballon rausholen und dann den Saft darin umfüllen. Und dann auch die Hefe dazuschütten. Dann den Korken mit Gäraufsatz drauf. Und in eine Ecke stellen. Nun muss dieser Ansatz Zeit haben sich zu entwickeln. Den Gäraufsatz sollte man auch mit etwas sterilem Wasser auffüllen, dann kann nur Luft entweichen, aber keine neu reinkommen.

Grundsätzliches

Wichtig ist, dass alles sauber und steril ist. Aber fertigen Saft muss man nicht noch mal erhitzen, sofern er schon pasteurisiert ist!

Die Bakterien ernähren sich vom Zucker, dabei setzt sich unten Hefe ab. Der Alkoholgehalt nimmt zu und die Süße ab. Jetzt kann man mit zusätzlichem Saft ein wenig spielen und ab und zu verkosten bis man den eigenen Wunschgeschmack mit dem Gleichgewicht aus Süße und Alkoholgehalt erreicht hat.

Written by tlow

15. März 2020 at 13:10

Veröffentlicht in DIY, Rezepte

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#COVID19 Die Situation #CoronavirusUpdate #KiWo

with one comment

Der letzte Post von mir zu „Corona“ ist ja schon eine Weile her. Aktuell sind es schon 74 Fälle in Schleswig-Holstein.

[Aktueller NDR-Artikel zum Status am 15.3.]

Vieles ist geschlossene und für Restaurant gilt, dass man sich registrieren lassen muss, wenn man eins besucht:

Vorgaben für Restaurants: Besucherregistrierung der Kontaktdaten (zum Beispiel über die Girokartenabrechnung), damit im Falle einer festgestellten Infektion Kontaktpersonen ermittelt und geschützt werden können. Außerdem gilt die Vorgabe für Mindestabstände zwischen Tischen von zwei Metern.

Ich möchte dazu auch zwei Artikel aus der Washington Post und der New York Times empfehlen:

  1. Why outbreaks like coronavirus spread…
  2. Opinion | Please Don’t Go Out…

Verfügung der Stadt Kiel:

Fakt ist in Kiel, dass sich Leute kaum zurückhalten, was den Besuch von Locations anbelangt. Und es werden auch private Parties organisiert, um das Veranstaltungsverbot zu umgehen. Die Dummheit der Menschen kennt offenbar leider keine Grenzen! An dieser Stelle ist es glaube ich vergebens an die Vernunft der Menschen zu appellieren. Man kann auf die Gefahren hinweisen und auch Argumente liefern. Aber die Leute glauben eher daran, im Lotto gewinnen zu können, als das ihr Verhalten die Ausbreitung des Viruses verhindern könnte.

Ich bin ein sehr freiheitsliebender Mensch und gerade daher schmerzt es mich intelligente Menschen in meinem Umkreis zu sehen, die alle Vorkehrungen in den Wind schreiben und einfach tun, worauf sie Lust haben.

Das Ergebnis wird dazu nicht mehr Freiheit sein, wie man es sich wünschen würde, sondern leider mehr Repression, weil die Leute zu dumm sind sich selbst und andere zu schützen. Wir kennen das ja bereits beim Autoverkehr oder dem Klima.

Es braucht jetzt leider Entscheidungen mit Signalwirkung. Seit gestern bin ich aufgrund meiner Erfahrungen in Kiel extrem pessimistisch, dass sich das Verhalten der Menschen so ändert, dass die Ausbreitung dadurch gebremst werden könnte. Nein, eher hamstert man Klopapier als NICHT in den Urlaub zu fahren. Eher klaut man Desinfektionsmittel als sich die Hände richtig zu waschen. Das alles irgend wie eben auch Ergebnis eines Systems, das primär auf den Egoismus des Individuums setzt. Jeder hat alt seine Krankenkasse, die dann auch entscheidet, wie gut die eigene Gesundheitsversorgung ist. Krankenkassen und das Gesundheitssystem wurden kaputt gespart, so dass uns jetzt Personal und Laborkapazitäten fehlen. Bravo!

Und obwohl ich das Verhalten der Menschen verurteile, so wundert es mich doch nicht: Jeder denkt an SEINE Karriere und seinen Vorteil, an SEINEN Spaß, an SEINEN Lottogewinn und SEINEN Urlaub, SEIN Gehalt, SEINE Arbeitslosigkeit. Denkaufgaben, die die gemeinsame Gesundheit betreffen überfordern diese egoistische Geisteshaltung.

Kieler Woche Plakat 2020

Ein wichtiges Signal wäre z.B., heute die Kieler Woche abzusagen. Bisher wird das seitens der Verwaltung und Selbstverwaltung heruntergespielt und man spekuliert darauf, dass alles gut wird. Aber genau DIESE Sichtweise haben alle Menschen in Kiel: Es wird schon alles gut, es gibt keinen Grund anders zu handeln! Warum sollte denn jemand zu Hause bleiben, wenn die Stadt Kiel signalisiert, dass man vorausschauend nicht bereit auf Vorteile durch Steuereinnahmen zu verzichten? Weil die Stadt Kiel eben genau so egoistisch denkt wie das Individuum. Genau wie beim Theodor-Heuss-Ring: Jahrzehnte nicht handeln, die Luftschadstoffe werden schon von selber weniger!?

Der Politik fehlt hier immer noch der Mut für unpopuläre Entscheidungen. Wie in jedem schlechten Katastrophenfilm: Nein, der Damm wird nicht brechen, es wird alles gut, der Vulkanausbruch wird nicht kommen, das Flugzeug wird nicht abstürzen, es wird schon nicht Ebola sein, Glyphosat ist harmlos, Asbest ist harmlos, Dioxin ist nicht schlimm, Atomkraft ist sicher, …

Ja, leider geht es nicht immer gut aus. Im Kino weiß man das natürlich schon beim Betreten. Aber Kinos sind jetzt geschlossen und wir befinden uns mal wieder in der Realität, mit der wir umgehen müssen.

Fast jede/r in meinem Umfeld hat die Situation bislang unterschätzt und kleingeredet. Der Witz ist, dass genau diese Haltung die Ausbreitung ermöglicht hat. Klar, Panik bringt auch nichts. Aber gesunde Vorsicht wäre wichtig gewesen. Dafür ist es jetzt leider zu spät. Und Häme bringt uns auch nicht weiter. Wir müssen da durch. Ich will da aber auch keine Hoffnungen machen, dass es „vielleicht“ gut geht. Dann fängt noch wieder irgend jemand an das ganze locker zu nehmen: Nein, jetzt gerade NICHT LOCKER NEHMEN!

Sollte es in ein paar Wochen besser aussehen könnt ihr gerne sagen ihr habts ja gewusst, dass es nicht so schlimm wird. Und ich lasse mich dann auch gerne auslachen. Und beim nächsten mal machen wir es dann genau so schlecht wie dieses mal?

  • no smiley

Update: Heute, Sonntag (15.3.) in der Gastronomie rund um den Europaplatz noch normaler Betrieb. Familien sitzen an Tischen im Wirtshaus usw. Ist das der krampfhafte Versuch Normalität zu leben?

Written by tlow

15. März 2020 at 12:27

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