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Einfach gute Lehre – Kieler Universität bringt Lehre-Blog an den Start

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Neuigkeiten, Konzepte, Ideen und Ausschreibungen rund ums Thema Hochschullehre: Der neue Lehre-Blog „Einfach gute Lehre“ der CAU Foto/Copyright: Uni Kiel

Der neue Lehre-Blog der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist online. Auf www.einfachgutelehre.uni-kiel.de berichten ab sofort Dozentinnen und Dozenten sowie Einrichtungen der Kieler Universität über Neuigkeiten, Konzepte, Ideen und Ausschreibungen rund um das Thema Hochschullehre.

Unter der Rubrik „Good Practice“ präsentiert der Blog inspirierende Lehr-Projekte aus der CAU. Ein Community-Kalender bietet Raum für alle lehr-relevanten Termine. Zudem hält ein stetig wachsender Methodenpool vielfältige Lehrideen bereit: von Impulsen für lebhafte Seminar-Diskussionen über Feedback-Anregungen bis hin zu Tipps zur effektiven Wissensverankerung.

Dem Fonds für Lehrinnovation des Projekts erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) ist eine eigenständige Blog-Rubrik gewidmet. Hier werden neue Lehr- und Lern-Formate entwickelt und an das Lehrpersonal der Universität vermittelt. Das Spektrum reicht von Service Learning über computerbasierte Lernumgebungen bis hin zu transnationalen Lernformaten. Sowohl die Fonds-Ausschreibungen als auch die Bekanntmachungen und Präsentationen der jährlich mit insgesamt 100.000 Euro geförderten Lehrvorhaben laufen ab sofort über den Blog.

Initiiert und moderiert von PerLe will „Einfach gute Lehre“ Nachrichtenmedium, Multiplikator und Austauschportal gleichermaßen sein – allgemeine Trends und Entwicklungen sollen dabei mit in den Blick genommen werden. Der Blog lädt Lehrende so zur gemeinschaftlichen Entwicklung von Ideen ein, will Akteurinnen und Akteure miteinander vernetzen und Diskussionen über gute Lehre an der Landesuniversität befeuern.

Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung der CAU Kiel.

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Written by tlow

24. Februar 2014 at 16:21

Veröffentlicht in Kultur, Universität

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#Zivilklausel für die Uni Kiel?

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Fregatte Köln-F220

Photo credit: izahorsky

Zunächst: Was ist eine Zivilklausel? „Eine Selbstverpflichtung von wissenschaftlichen Einrichtungen wie Universitäten, ausschließlich für zivile Zwecke zu forschen“ schreibt die Wikipedia. Die Absicht ist gut, finde aber die allgemeine Diskussion zu dem Thema sehr wichtig,

wie sie Radio Corax mit Argumenten befüttert hat:

Um es mal zusammenzufassen: Man muss sich fragen, welchen konkreten Sinn so eine Klausel hat. Wo fängt Militärforschung an, wo hört sie auf? Außerdem: Ist ein Appell an eine Universität und so eine Selbstverpflichtung überhaupt wirksam. Ist es nicht auch fraglich auf solche Klauseln zu setzen, auf so eine Rechtskonstruktion, ohne die Universität selbst und die dort herrschenden Verhältnisse zu hinterfragen?
Jedenfalls kam bei einer Befragung der Studierenden heraus, dass sich eine Mehrheit dafür ausspricht. 2846 dafür und 1016 dagegen:
abstimmung zivilklausel

Verständlicher weise löste alleine die Idee bei der neuen Campus Union einige allergischen Reaktionen aus:

Gegen die Einführung einer Zivilklausel

Sowohl die JuSos als auch die Campus Grünen möchten die sog. „Zivilklausel“ einführen. Diese sieht vor, dass an Universitäten ausschließlich für zivile Zwecke geforscht werden darf. Dies schränkt jedoch die Freiheit der Forschung massiv ein. Mit einer Zivilklausel wären viele heute zivil genutzte Errungenschaften, wie z.B. das Internet, das GPS-System, das Haltbarkeitsdatum von Medikamenten und der Auto-Sicherheitsgurt – alle aus der militärischen Forschung hervorgegangen – nicht existent. Die Campus Union spricht sich daher für die Freiheit der Forschung und gegen die Einführung einer Zivilklausel aus.

 

Die Logik hinter der Argumentation: Ohne Militärforschung an Zivilunis müssten wir ohne Sicherheitsgurte, ohne GPS, das Internet und ohne Haltbarkeitsdarum für Medikamente leben. Einzig war ist an der Argumentation, dass eine Trennung zwischen ziviler und militärischer Nutzung oft schwer fällt. Insofern ist vielleicht der einzig gute Effekt dieser Abstimmung, die im übrigen gar keinen direkten Effekt hat, sondern nur eine Willensbekundung ist, dass die lustigen Leute von der Campus Union genötigt wurden, dumme Statements zu veröffentlichen.

cu

Campus Union Kiel 2013

Written by tlow

21. Juni 2013 at 16:53

25. Juni: Premiere des Dokumentarfilms: „Die Kriegstrommel“ (Uni Kiel, AudiMax)

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Am 25.06.2012 findet um 18:15 Uhr im AudiMax der Uni Kiel im Hörsaal F die Premiere der Dokumentation über den Iran-Israel Konflikt und der Syrien-Krise mit anschließender Feedback-Runde statt.

Filmlänge: 55 Minuten

Interviews mit renommierten Experten aus Politik, Medien und Wissenschaft sind Teil der Doku. (siehe erste Ausschnitte im unten angegebenen Link)

Ausgangsituation:
Die Welt steht vor großen Herausforderungen: Die Wirtschaftskrise hat die Weltordnung ins Wanken gebracht und die Euro-Krise schwächt den Zusammenhalt Europas. Hinzu kommen die Rebellionen in der arabischen Welt, die nun verstärkt die syrische Regierung zur Zielscheibe von Frust des Volkes werden lassen. Die Folge ist ein blutiger Kampf zwischen Staat und Bevölkerung. Zahlreiche Experten warnen vor einem miltärischen Eingriff in dieser höchst explosiven Region, da ein solcher eine globale Krise zur Folge hätte. Ein erbitterter Stellvertreterkrieg ist dort schon in Gange. Der Westen stützt die Opposition. Russland, China und Iran das Assad-Regime. Ähnlich geteilt sind die Lager im Konflikt zwischen Iran und Israel. Israel vermutet eine nukleare Bewaffnung Irans und plant in den kommenden Monaten einen Miltärschlag gegen den Iran. Ein fieberhaftes Wettrüsten hat schon begonnen, eine aggressive Rhetorik der Konfliktparteien schafft eine giftige Atmosphäre.

Gedreht wurde der Film von Kieler Filmstudierenden.

Hier gibt es die ersten Ausschnitte:

Written by tlow

22. Juni 2012 at 00:11

Bildungspolitik überbewertet

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Es ist schon erstaunlich, wie in der politischen Debatte immer wieder die Wichtigkeit von guter Bildung betont wird. Zum einen die schulische Bildung, aber auch die Hochschulbildung.

Fast alle politischen Kräfte meinen, dass Bildung das wichtigste Thema ist und hier am wenigsten gespart werden sollte. Im Gegenteil.

Die Logik dahinter ist die, dass Bildung Chancen auch für benachteiligte  Bevölkerungsanteile bietet. Vergessen wird dabei allerdings, dass Bildungschancen auch und besonders damit zusammenhängen wie die Einkommenssituation in einer Familie vorherrschen.

Die Politik ist Fan von Bildung, weil zum einen die Politikerkaste oft von Elitenbildung profitiert – und selber oft den Weg über Hochschulen eingeschlagen haben.  Zum anderen verspricht man sich Einspareffekte, weil Bildung als Kernhindernis für den Arbeitsplatzerwerb angesehen wird.

Im Hintergrund dieser Argumentation ist aber auch der Glaube zu erkennen, dass bei ausreichender Bildung jede/r seinen Arbeitsplatz finden wird. Also zum Teil eine Negierung eines strukturellen Problems. Bildung ist der Ort, an dem Politik meint am meisten Handlungspotential zu haben – und daher wird sich auf dieses Thema konzentriert.

Zu Unrecht, wie ich meine. Denn ich denke das Kernkompetenzen im bestehenden Bildungsangeboten gut vermittelt werden können. Bildung ist auch ein Lieblingsthema der Wirtschaft – Thema Fachkräftemangel. Man kommt hier m.E.also mehr ökonomischen Zwängen nach, als dass man wirklich beim Thema Bildung der Masse der Bevölkerung eine bessere Perspektive bieten würde wenn man gerade hier massiv investiert.

Written by tlow

3. Mai 2012 at 09:02

Sehr geehrte Studenten/ -innen

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Studierende als revolutionäres Subjekt &  Ziel von Occupy Kiel:

bisher nur 276 Aufrufe. Das können wir doch steigern? Und wenn man gar keine UnterstützerInnen mehr hat, wendet man sich den Studierenden zu … famous last words?


Written by tlow

17. Februar 2012 at 00:58

SPD: „Wir können uns gut vorstellen, dass die Gebäude an einen Privatinvestor verkauft und vom UKSH zurückgemietet werden.“

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In einer Pressemitteilung verlautbart die Jürgen Weber für die SPD, dass das UKSH teilprivatisiert werden könnte:

…Offensichtlich gibt es etliche Interessenten, die nicht an einer Privatisierung, sondern am Asset-Modell interessiert sind – dieses Interesse sollten wir nutzen! Wir können uns gut vorstellen, dass die Gebäude an einen Privatinvestor verkauft und vom UKSH zurückgemietet werden. …

Warum bei einem Verkauf der Gebäude Herr Weber dennoch meint: „Die SPD lehnt die Privatisierung des UKSH und die Aufgabe des Standortes Lübeck sowie der Uni Lübeck ab! “ . Denn es handelt sich beim Asset-Modell um nichts anderes als eine Teilprivatisierung.

Written by tlow

4. Mai 2011 at 07:25

Ganz schön konservativ, ey

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Als ich das las, war ich ja mal neugierig:

http://twitter.com/#!/tho_albrecht/status/3427176716173312

Insbesondere nachdem ich ja schon einmal in meinem Ritinardo-Blog über die Initiative linkstrend-stoppen.de geschrieben hatte.

Was ist z.B. richtig schön rechts für die drei interviewten?

Wunderbar z.B. Henrik Frahm Er will nächstes Jahr auswandern – und zwar nach China! Wow, früher sagte man Leuten, die einem zu links waren sie sollen doch in den Osten gehen. Heute wollen die rechtsradikalen CDU’ler ins kommunistisch-diktatorische China aus, weil es ihnen hier zu links ist. Ja so eine real existierende Diktatur ist ja was ganz anderes als die alten Kamellen der ehemaligen DDR-Diktatur, an die Organisationen wie die CDU und der RCDS immer so gerne erinnern.

Wer es nachhören will findet das Interview zum Downloaden hier.

Was für Schwachmaten!

Written by tlow

19. Dezember 2010 at 13:38

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