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Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

Archive for the ‘Gaarden’ Category

#Katzheide: Vorschlag 5: Gastronomie verbessern

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Außengastronomie im Freibad Schwentinental

Wer viel schwimmt bekommt irgend wann auch Hunger. Dafür wäre eine bessere Gastronomie mit Sitzplätzen geeignet. Auch die nahegelegenen Sportstätten und Kleingärten und Schulen könnten das nutzen. Wichtig wäre dann, dass sie auch von außen nutzbar wäre

<< [Vorschlag 4:Rutsche für Kinder/Jugendliche] –
Fortsetzung: [#Katzheide: Vorschlag 6: Solarkollektoren zum Heizen]

Hinweis: Die Vorschläge basieren auf Vorschlägen, die im Verein Katzheide: JA! erarbeitet wurden, sind aber nicht mit ihnen identisch

 

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Written by tlow

11. Juli 2017 at 00:35

#Katzheide: Wie geht es weiter?

Aus sicht der Stadt Kiel würde man immer noch am liebsten das Freibad Katzheide schließen. Da stehen nun aber die eigenen Beschlüsse entgegen. Dagegen schlägt man nun eine Verkleinerung vor (Drucksache 523/2017). Verkleinerung bedeutet aber weniger Badegäste und weniger Einnahmen und damit eine Verschlechterung der Bilanz. Katzheide-auf-der-Kippe_ArtikelQuer

Die meisten Vorschläge aus der Bürgerbeteiligung wurden willkürlich verworfen. Das der Verein Katzheide: JA! genau wie die Jugendlichen eine Wasserrutsche bereits VOR der Bürgerbeteiligung forderte wird verschwiegen und stattdessen behauptet alle Erwachsenen hätten sich nicht konstruktiv eingebracht. Es ist nur zu durchsichtig, dass man versucht Bürger*innen zu diffamieren um die eigenen Vorschläge durchzusetzen.

Die Kommunikation mit den Befürworter*innen von Katzheide war insgesamt mehr als mau. Meistens hat der Verein vieles als Letzte erfahren. Aus meiner Sicht hat sich er Verein leider viel zu lange am Nasenring durch die Manege führen lassen. Das die Bürgerbeteiligung keine Ergebnisse bringen würde, weil bereits vorab die Ergebnisse  festgeschrieben waren, war schon vorher absehbar. Frühestens aber seit der Weigerung den Verein als einzige Gruppe nicht an einer „Brückengruppe“ zu beteiligen.

Vorschlag 1: Erhalt der 50 Meter Bahnen

Nur noch mal zur Betonung: Eine Schrumpfung des Freibades wird nicht zu einer vermehrten Nutzung führen. Eine Verkleinerung auf 25 Meter wird viele abschrecken, weil es enger wird und weil man keine 50 Meter-Bahnen mehr schwimmen kann. Vermutlich kann man dann aufgrund der Fülle gar keine Bahnen mehr schwimmen.

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Bezeichnender weise geht die Drucksache der Stadt Kiel gar nicht auf die Einnahmensituation aus. Es befördert die Vermutung, dass es nie wirklich ums Geld ging.

Die 50 Meter Bahnen sind eine der Attraktionen und Argumente für das Freibad Katzheide. Auch wenn der Trend bundesweit zur Verkleinerung geht: Eine Verkleinerung ist auch aufwendig und das Freibad unattraktiver für Viele. Daher lieber erhalten,was wir haben!

Fortsetzung: [Vorschlag 2 Renovierung Umkleide-/Sanitärbereich ]

Hinweis: Die Vorschläge basieren auf Vorschlägen, die im Verein Katzheide: JA! erarbeitet wurden, sind aber nicht mit ihnen identisch.

#JanesWalk in Kiel 2017, …

Am Freitag 5. Mai und am Samstag 6. Mai fanden zwei Jane’s Walks in Kiel statt. Mit  ca. 16 und 12 TeilnehmerInnen waren sie einigermaßen gut besucht. Aber was ist überhaupt ein Jane’s Walk.

Die Spaziergänge finden in Erinnerung an „Jane Jacobs statt. Einer einflußreichen Architekturkritikerin, die insbesondere mit ihrem Werk Tod und Leben großer amerikanischer Städte und ihrem Engagement gegen Highwayneubauten im Zentrum von New York einen großen Einfluß auf viele Städteplaner und Architekten hatte. Heute ist ihre Bedeutung und Einfluß sogar eventuell noch größer. Denn ihre Ideen waren ihrer Zeit weit voraus. Auch wenn manche Sichtweisen bei Erscheinen ihres Buches von manchen als rückständig angesehen wurden. Denn sie war kein Fan von Neubauten. Eine Durchmischung von Alt und Neu war aus ihrer Sicht wichtig für eine funktionierende Stadt. Überhaupt: „funktionieren“. Bedeutete für sie mehr als nur, dass Menschen aus ihren Schlafstädten zur Arbeit und zurück kamen. Es ging ihr auch um  das Leben auf der Straße. Straßen auf denen man sich gerne aufhalten und verweilen  möchte. Auf denen man gerne Spazieren geht, sich trifft, spielt und vor allem anderen Leuten zuschaut.

Ich selbst bin vor vielen Jahren ein mal über das Buch Tod und Leben großer amerikanischer Städte in der  Kieler Stadtbücherei gestolpert und stellte fest, dass es wohl seit sehr vielen Jahren kaum ausgeliehen wurde. Überhaupt: Bei dem  Namen Jane Jacobs ist bei vielen Leuten nur ein großes Fragezeichen. Nie gehört. Aber wie kommt das? Mit Sicherheit muss man sie zu den ganz großen Zählen. Oft wurde sie als „Hausfrau“ verspottet, da sie zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichungen keine hohe Position im Kreise der Architekten und keine universitäre Ausbildung hatte.

Jane Jacobs 10 Big Ideas

 Wer kann so einen Spaziergang anbieten?

Eigentlich jede/r. Man sollte sich aber vorher die Ideen von Jane Jacobs angeschaut habt. Es geht aber nicht so sehr darum, dass die Spaziergänge von Experten angeboten werden. Jane Jacobs sagte immer, dass jede/r eine Expertin ist. Es geht darum Sichtweisen zu teilen und Raum zu bieten für Diskussionen. Und das Ganze eben in Form eines Spaziergangs. Dabei können diese sich um ein Thema drehen, müssen es aber auch nicht.

Wer so etwas anbieten will, egal zu welchem Zeitpunkt, kann sich auf der Seite vom Jane’s Walk registrieren. Und ihr könnt mich direkt ansprechen. Wir haben bei den zwei Walks dieses Jahr auch vorher ein Treffen gemacht. Mehr Treffen – vielleicht auch in Form eines Spaziergangs – wären möglich.

Zeitungsartikel Scan

Artikel in der Kieler Nachrichten zum Jane’s Walk 2017 in der Brunswik. Walk-Leader war Jens-Olaf Beismann

Als Korrektur zum Artikel: Der erste Kieler Jane’s Walk wurde 2016 in Kiel-Gaarden durchgeführt.

Aktuell habe ich die Rolle des City Organizers übernommen. Bei Interesse an eigenen Walks einfach Kontakt aufnehmen. Die können und sollen auch das ganze Jahr stattfinden. Email janeswalkkiel AT alterativnet.de

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