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PM KVSH: Information an die Bevölkerung (17.3.) #CoronaKiel

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Information an die Bevölkerung (Originalmitteilung am Ende des Artikels)
Arztpraxen können nur in Ausnahmefällen eine Corona-Abstrichdiagnostik durch führen, da z.Zt. Ärzten und ihrem medizinischen Personal keine Schutzausrüstung zur Verfügung steht. Die Praxen müssen bereit bleiben für die allgemeine medizinische Versorgung der Bevölkerung. Sie müssen sich ggf. sogar auf dringliche medizinische
Behandlungen konzentrieren. Praxisschließungen können nur vermieden werden, wenn keine Infektionskontakte dort vorkommen.
Die KVSH baut zur Bewältigung der Coronakrise für Patienten mit Atemwegssymptomen, mit Kontakt zu bereits erkrankten Personen oder für Rückkehrer aus Risikogebieten ambulante Diagnostikzentren auf. Sechs sind im Land bereits in Betrieb genommen, weitere folgen in den nächsten Tagen. Unterwegs ist ebenso ein fahren der Dienst, der bei nicht mobilen Menschen diagnostische Abstriche entnimmt.
Bitte melden Sie sich grundsätzlich zuerst unter 116117, wenn Sie verdächtige Symptome haben, mit infizierten Patienten Kontakt hatten oder aus einem Risikogebiet kommen, damit Ihnen Ihre nächste Anlaufstelle genannt werden kann. Die Entscheidung,
ob eine Corona-Abstrichdiagnostik erforderlich ist, richtet sich stets nach den aktuellen Vorgaben des Robert-Koch-Instituts. Es sind in unserer Leitstelle 50 Telefonleitungen 24/7 besetzt, dennoch kann es zu Wartezeiten kommen. Wenden Sie sich nicht an die 112, denn diese muss für medizinische Notfälle bereit bleiben. Bis Sie telefonisch zu
einem Abstrichergebnis benachrichtigt werden, dauert es bis zu zwei Tage. Bis dahin sollten Sie zuhause bleiben.
Allen Praxen ist empfohlen, Patienten nur nach Einzelaufruf in ihre Räume aufzunehmen. Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass Wartezeiten außerhalb der Praxis entstehen. Wiederholungsverordnungen und Überweisungen sollten telefonisch bestellt und vorläufig nicht abgeholt werden. Es ist eine Regelung mit Apotheken getroffen, dass Medikamente auch nach Fax- oder Mailübermittlung von Praxis zu Apotheke regulär ausgegeben werden.
Für Fragen, die sich nicht auf einen konkreten Coronaverdacht beziehen, rufen sie nicht die 116117 an. Nutzen Sie für allgemeine Informationen das Bürgertelefon der Landesregierung unter 0431 79700001 oder das Internet www.infektionsschutz.de.
Bitte helfen Sie mit, der Situation geordnet zu begegnen. Nur so kann die Regelversorgung aller Patienten, die beständig ärztliche Hilfe benötigen, aufrechterhalten werden.

Original:

Written by tlow

17. März 2020 at 11:36

Veröffentlicht in Gesundheit, Pressemitteilung

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PM: Kiel setzt Vorgaben der Landesregierung um – Allgemeinverfügung erlassen #CoronaKiel

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Die aktuelle COVID-19-Entwicklung erfordert neue Regelungen zum Schutz vor einer Ansteckung. Die Landeshauptstadt Kiel hat dazu eine Allgemeinverfügung erlassen.

„Ab sofort sind weitreichende Einschränkungen unseres öffentlichen und privaten Lebens notwendig“, so Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. „Seien Sie solidarisch. Kümmern Sie sich um Menschen in Quarantäne bei der Versorgung mit Lebensmitteln. Informieren Sie Nachbarn, die vielleicht die deutsche Sprache nicht sprechen. Helfen Sie sich gegenseitig. Wir stehen vor großen Herausforderungen – aber so, wie wir schon vieles gemeinsam geschafft haben, werden wir auch diese schwierige Situation gemeinsam bewältigen.“

„Innerlich müssen wir zusammenrücken, aber äußerlich müssen wir Abstand halten. Das ist die große Herausforderung dieser Corona-Krise“, sagt Gesundheitsdezernent Gerwin Stöcken. „Kontakte einschränken und trotzdem die Menschen in Alten- und Pflegeheimen nicht vergessen, Krankenhäuser nicht betreten und gleichzeitig Patienten nicht allein lassen – vor diesen Herausforderungen stehen wir. Gefragt ist entschlossenes und besonnenes Handeln von uns allen, aber wir brauchen auch eine Portion Gelassenheit.“

„Wir werden am Montag alle Kitas in Kiel öffnen und in den Kitas den Notdienst nach den Vorgaben der Ministerien in jeder Kita und in Schulen sicherstellen. Die Kindertagespflege ist von dieser Schließung nicht betroffen“, sagt Bürgermeisterin Renate Treutel. „Wir öffnen für den Notdienst jede Kieler Kita, um die Kinderzahl in den Einrichtungen sehr überschaubar zu halten und größere Gruppen zu vermeiden. Die Tagespflegeeinrichtungen mit bis zu fünf Kindern bleiben geöffnet. Eltern, die den Notdienst nicht in Anspruch nehmen können, werden die Betreuungsgebühren erstattet. Weil die Schließungen Familien vor große Probleme stellen, planen viele Eltern, sich gegenseitig bei der Betreuung ihrer Kinder zu unterstützen. Mit gegenseitigem Verständnis und beeindruckender Solidarität gilt es diese außergewöhnliche Zeit so gut es geht zu meistern.“

Seit Sonnabendnacht gilt eine städtische Allgemeinverfügung, mit der der Erlass der Landesregierung in Kiel umgesetzt wird.

Die Allgemeinverfügung regelt unter anderem:

Ein Zutrittsverbot zu allen öffentlichen Einrichtungen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten und allen besonders betroffenen Gebieten laut Robert-Koch-Institut (RKI). Für Reiserückkehrer aus allen alpinen Skigebieten ist gleiches Verhalten dringend zu empfehlen. Risikogebiete: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Auch in Kiel bleiben ab Montag, 16. März 2020, auf Erlass der Landesregierung die Schulen und Kitas geschlossen. Nicht betroffen von den Schließungen ist die Kindertagespflege – also Tagespflegepersonen, die Kleingruppen bis zu fünf Kindern betreuen – sowie eine Notfallbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 1 bis 6 und für Kinder in Kitas, deren Eltern zur sogenannten „kritischen Infrastruktur“ gehören und wo ansonsten keine andere Betreuungsmöglichkeit verfügbar ist.

Im Lauf des Sonntags werden Eltern ausführlich informiert unter www.kiel.de/coronavirus

Es gilt ein Besuchsverbot beziehungsweise restriktive Einschränkungen für Besuche in Kliniken.

Kliniken haben planbare Aufnahmen zu verschieben, um Kapazitäten für Covid-19-Patienten zu schaffen.

Alle öffentlichen Veranstaltungen sind untersagt. In Kiel werden darüber hinaus private Veranstaltungen ab 100 Personen verboten.

Folgende Einrichtungen und Angebote sind zu schließen beziehungsweise einzustellen: Bars, Clubs, Kneipen, Diskotheken, Theater, Kino und Museen, Fitness-Studios, Schwimmbäder Saunen, Angebote in Volkshochschulen, in Musikschulen, in sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen, Zusammenkünfte in Sportvereinen, sonstige Sport- und Freizeiteinrichtungen (zum Beispiel Jugendzentren) sowie Spielhallen und das Prostitutionsgewerbe.

Der Zugang zu Restaurants und Gaststätten ist unter folgenden Auflagen zulässig:
•    Ein Mindestabstand zwischen Tischen von zwei Metern ist einzuhalten.
•    Die Einhaltung von Hygienevorschriften nach den Vorgaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung muss ermöglicht werden.
•    Ab Montag, 16. März 2020, hat eine Registrierung aller Besucher mit Zeitpunkt, Name, Vorname, Adresse und Telefonnummer zu erfolgen.

Der Zugang zu großen Einrichtungshäusern und Einkaufszentren (zum Beispiel Citti Park, Rewe Center, Sophienhof, Ikea) ist nur aufgrund eines mit der Landeshauptstadt Kiel abgestimmten Präventionskonzepts zulässig. U.a. ist der Zugang so zu beschränken, dass zwischen allen Personen untereinander ein Abstand von zwei Metern eingehalten werden kann.

Diese Allgemeinverfügung ist unter www.kiel.de/bekanntmachungen zu finden. Sie gilt seit dem Zeitpunkt der Bekanntmachung auf der Webseite – ab sofort – bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020. Eine Verlängerung ist möglich.

Informationen dazu veröffentlicht die Stadt auf ihrer Internetseite www.kiel.de/coronavirus und auf ihren Social-Media-Kanälen.

Pressemeldung 180/15. März 2019/kg

Pressemitteilung der Stadt Kiel 15.3.

Written by tlow

15. März 2020 at 15:28

BUND: Meeresmüll gefährdet Tiere im Wasser und an Land

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Pressemitteilung BUND Schleswig-Holstein:

Ein Geisternetz am Falckensteiner Strand macht auf ein grundlegendes, weit größeres Problem aufmerksam

Kiel: Ein verlorengegangenes Fischernetz, dessen Zugehörigkeit nicht festgestellt werden kann – ein so genanntes Geisternetz – hat am Falckensteiner Strand bei Kiel viele Tiere mit seinen Nylonsträngen in tödliche Gefahr gebracht. Fischernetze, die sich z.B. losreißen oder schlechtesten Falles absichtlich im Meer entsorgt werden, sorgen immer wieder für den qualvollen Tod von Lebewesen im Meer durch Ertrinken oder Strangulieren. Aber auch Vögel können sich in den Wirren der Netze verfangen und verenden. Ein Problem, das nicht nur durch Geisternetze, sondern insgesamt durch Plastikmüll in unseren Meeren auftritt.

Wenn sich Tiere in Netzen oder Verpackungsmaterial verheddern, können sie sich meist selbst nicht mehr befreien. Für Viele ein sicheres Todesurteil.„, so Stefanie Sudhaus, Meeresschutzexpertin beim BUND Schleswig-Holstein. „Darüber hinaus halten viele Tiere Müll für Futter und verschlucken ihn. Dann verhungern sie bei, mit Plastik, gefülltem Magen. Hier appellieren wir an jede und jeden Einzelnen, mit darauf zu achten, dass Abfall fachgerecht entsorgt und auf nachhaltige Lösungen bei Verpackungen zurückgegriffen wird. So wird das Leiden von Meerestieren und Vögeln von vornherein verhindert.

Bei Funden von in Müll und Netzen gefangenen Tieren bittet der BUND Schleswig-Holstein darum, umgehend die Feuerwehr zu kontaktieren. Diese können dabei helfen, die eingeschnürten Tiere zu befreien. Zudem kann so das Netz entsorgt werden, bevor weitere Lebewesen in Gefahr gebracht werden. Müll sollte nach dem Strandbesuch immer so entsorgt werden, dass er auch bei stärkerem Wind nicht wieder in die Umgebung oder das Wasser geweht werden kann. Am besten ist es natürlich, Plastikprodukte zu vermeiden und auf Mehrweg-Alternativen zurückzugreifen.

BUND Landesverband Schleswig-Holstein e. V.
Lorentzendamm 16, 24103 Kiel
Tel.: 0431 660 60-10
Fax: 0431 660 60-33
E-Mail: info@bund-sh.de 
www.bund-sh.de

Written by tlow

24. Februar 2020 at 18:13

#Pressemitteilung TKKG: Widerstand gegen Kreuzfahrten wächst – Blockade in Finnland

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Pressemitteilung der TurboKlimaKampfGruppe

Widerstand gegen Kreuzfahrten wächst – Blockade in Finnland

Nachdem es Pfingsten in Kiel zu einer Blockade des Kreuzfahrtschiffs „Zuiderdam“ kam, erwischte es jetzt die „Queen Elizabeth“. Das rund 300 Meter lange und für über 2000 Passagiere ausgelegte Kreuzfahrtschiff wurde in Finnland von Klimaaktivist*innen blockiert. Ein erneuter Anlass für die TurboKlimaKampfGruppe (TKKG) den Rückbau der Kreuzfahrt-Terminals in Kiel zu fordern. Am Mittwoch hatten Aktivist*innen der Gruppe Elokapina das Schiff in Helsiniki am Auslaufen Richtung St. Petersburg erheblich verzögert, indem sie in Kayaks vor dem Schiff kreuzten. In Kiel freut sich TKKG, dass die Aktion „Smash Cruiseshit“ Nachahmer*innen gefunden hat oder unabhängig davon Menschen auf die gleiche Idee kamen. „Der Widerstand gegen die dreckigen Pötte wächst weltweit. Die nächste Blockade ist nur eine Frage der Zeit. Wir werden auch in Kiel weiter protestieren“, kündigt Anna von TKKG an. Währenddessen schreiten die Arbeiten am Terminalneubau am Ostseekai voran, die Baukräne wurden schon abgebaut. Hier zeigt die Stadt, welche den Seehafen Kiel betreibt, wie sie mit dem kommunal ausgerufenen „Climate Emergency“ umgeht. Es werden vielleicht ein paar Fahrradwege ausgebaut oder ein neues Feuerwerk-Konzept vorgelegt, aber wenn es um große Schadstoffverursacher*innen wie die Kreuzfahrtschifffahrt geht, gibt es grünes Licht für mehr Schiffe mit mehr Verschmutzung. Ein klares Signal wäre, wenn sich die Stadt stattdessen verpflichten würde, die Kreuzfahrtanläufe zu reduzieren und endlich ein Limit für die Anzahl der Anläufe in Kiel festlegt. „All das zeigt, dass wir den Klimaschutz nicht irgendwelchen Institutionen überlassen dürfen. Wir müssen selbst aktiv werden, wenn wir auch nur ansatzweise eine lebenswerte Welt erhalten wollen. So wie das derzeit läuft, wird das nicht möglich sein“ erklärt Carlo (TKKG).

Quelle: tkkg.noblogs.org

Written by tlow

30. September 2019 at 08:11

Veröffentlicht in Pressemitteilung, Umwelt, Verkehr

#Pressemitteilung #DUH hält Diesel-Fahrverbote in Kiel noch in 2019 für alternativlos

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Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe vom 15.07.2019

Landesregierung und Oberbürgermeister machen sich lächerlich mit vorgeschlagenen NO2-Staubsaugern und einem Spurwechsel für Diesel-Pkw direkt an der amtlichen Messstation – Trotz Rekordbelastung von 60 µg NO2/m3 Luft ist der Kieler Luftreinhalteplan einer der schlechtesten im Bundesgebiet – DUH vermisst Hardware-Nachrüstungen für Busse und Kommunalfahrzeuge, Nachrüstung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen – Selbst Ausbau des ÖPNV und Verbesserung der Fahrradinfrastruktur nur marginal berücksichtigt – Verringerung der NO2-Grenzwerteinhaltung soll ausgerechnet durch Großbaustelle und Umleitungen gewährleistet werden, ohne die Auswirkung zehntausender Fahrzeuge auf den Ausweichstrecken zu betrachten – Bürger haben im gesamten Stadtgebiet von Kiel ein Recht auf „Saubere Luft“ – DUH ist zuversichtlich, dass dieser Schildbürgerstreich für Kiel keinen Bestand vor Gericht haben wird und sieht zonales Diesel-Fahrverbot einschließlich der Abgasstufe Euro 5 zur schnellstmöglichen Einhaltung des NO2-Grenzwerts als unverzichtbar an © elcovalana – Fotolia

Stellungnahme als PDF

Written by tlow

15. Juli 2019 at 14:06

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