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Den Nazis die Tour vermasseln: Gegen die NPD-Kundgebung am 13.8. in Kiel! #antifa

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Den Nazis die Tour vermasseln: Gegen die NPD-Kundgebung am 13.8. in Kiel!

Am kommenden Dienstag, den 13.08., plant die NPD von 9-12 Uhr eine
Kundgebung in Kiel am Dreiecksplatz. Anknüpfend an die „Deutschlandtour“
vom Sommer 2012, damals unter dem Motto „Raus aus dem Euro“, wird jetzt
mit Parolen wie „Asylflut stoppen – NPD in den Bundestag“ gehetzt. Diese
Kundgebung steht im Kontext einer am Montag, den 12.08. beginnenden
bundesweiten Propagandatour (am Montag unter anderem in Schwerin und
Neumünster, dort von 16-19 Uhr auf dem Großflecken), mit der die
Nazi-Partei in den kommenden Wochen angeblich Städte in ganz Deutschland
abklappern und mit Kundgebungen belästigen will. Nach Kiel ist am 13.8.
noch Lüneburg als Stopp eingeplant. Enden soll diese sogenannte
„Deutschlandtour“, bei der vor allem Redner aus der NPD-Führungsriege zu
Wort kommen, am 21. September, also am Samstag vor der Bundestagswahl.

Beim letzten Mal im Juli 2012 gelang es 200 Antifaschist_innen in Kiel die
Kundgebung der Nazis am Asmus-Bremer-Platz zu verhindern und die
Kundgebung am Dreiecksplatz so massiv zu stören, dass die NPD nach nur
kurzer Redezeit schließlich unter lautstarken antifaschistischen
Sprechchören und wüsten Beschimpfungen ihre Sachen packen und mit ihrem
Laster die Stadt verlassen musste, da es laut des Leiters des Kieler
Ordnungsamtes „zu unruhig und gefährlich“ wurde.

Auch dieses Mal werden wir nicht tatenlos zusehen, wenn Neonazis
versuchen, öffentlichkeitswirksam mit ihrer rassistischen, antisemitischen
und nationalistischen Hetze an bestehende und sich in Zeiten der
kapitalistischen Krise verschärfende Ressentiments in der Gesellschaft
anzudocken.
Wir rufen euch alle dazu auf, der NPD gemeinsam und entschlossen die Tour
zu vermasseln und am Dienstagmorgen in die Kieler Innenstadt zu kommen!

Momentan hat die NPD für 9 Uhr den Dreiecksplatz angemeldet.
Weitere Infos zu antifaschistischen Treffpunkten, Infostruktur usw.
demnächst hier:
http://www.antifa-kiel.org/index.php/aktuell/events/den-nazis-die-tour-vermasseln-gegen-die-npd-kundgebung-dreiecksp.html

DEN NAZIS DIE TOUR VERMASSELN!
DIE FÖRDE ZUM BERMUDADREIECK: NPD-FLAGGSCHIFF VERSENKEN!
IN KIEL UND ÜBERALL: NPD-KUNDGEBUNGEN VERHINDERN!

Infos zu
Neumünster:
http://antifanms.blogsport.de/2013/08/08/mo-12-08-2013-npd-wahlkampf-in-nms-stoeren/
Schwerin:
http://antifaschwerin.blogsport.de/2013/08/07/npd-kundgebung-am-montag-in-schwerin/
Lüneburg: http://antifa-lg.de/

Autonome Antifa-Koordination Kiel

Written by tlow

12. August 2013 at 04:22

Do. 12.4.: 19h Antifa-Café zum 1. Mai in NMS / 21h Mobikonzert mit Non Servium, Alte Meierei Kiel

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Donnerstag, 12. April 2012

  • 19 Uhr: Antifa Café mit Infoveranstaltung zu den Antifa-Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai 2012 in Neumünster
  • 21 Uhr: Mobilisierungs-Konzert mit Non Servium und Shudder And Spit

Alte Meierei (Hornheimer Weg 2, Kiel)

Am 1. Mai 2012, dem traditionellen internationalen Kampftag der Arbeiter_innenbewegung, will die NPD in Neumünster aufmarschieren. In der Heimatstadt des Club88 erhofft sich die neonazistische Wahlpartei in der Erfahrung der jahrelangen Ignoranz staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure gegenüber den Neonazi-Strukturen und der rechten Alltagskultur in der Stadt, ihre schwächelnde Basis für eine verbesserte Ausgangssituation im Wahlkampf und auf der Straße mobilisieren zu können.

Neben verschiedenen anderen Bündnissen mobilisieren auch linke antifaschistische Gruppen zu Aktionen gegen den Naziaufmarsch. Vertreter_innen des Antifa-Bündnisses werden über dessen inhaltliche Ausrichtung, geplante Aktionen und Konzepte für und um den 1. Mai sowie
den aktuellen Stand der Dinge informieren.

» Anschließend Mobilisierungskonzert mit Non Servium (Madrid) und Shudder And Spit (Kiel)


Nennt es Brachial-Oi, Streetcore oder hymnischen HC-Punk, Non Servium aus Madrid zählen nicht zu Unrecht zu den herausragenden Vertretern dieses Genres aus dem Spanischen Staat. Politisch zu 100% auf der richtigen Seite der Barrikade verortet, soll ihr erstes Gastspiel in Kiel dazu beitragen, die Gemüter rechtzeitig vorm 1. Mai in Stimmung zu bringen, wenn es daran gehen wird, den Naziaufmarsch in Neumünster mit geballter antifaschistischer Kraft von der Straße zu fegen.

Mit dabei sind außerdem Shudder And Spit mit bestem HC-Punk aus Kiel.
Weitere Infos: www.altemeierei.de | nonazisneumuenster.blogsport.de | www.antifa-kiel.org

Written by tlow

5. April 2012 at 13:20

Bericht zur Veranstaltung „beats against nazis“ in Kiel-Friedrichsort

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Voll war es am Samstagabend im Friedrichsorter Jugendzentrum. Und das hatte mehrere Gründe, die dafür sorgten, dass das „beats against nazis“-Konzert gegen die Nazi-Aktivitäten im Kieler Norden zu einem tollen Erfolg wurde. Zum einen war der Anlass Grund genug für viele Menschen dem sonst eher weniger beachteten Stadtteil Friedrichsort einen kleinen Besuch abzustatten und eine teilweise weite Anreise hinzunehmen. Doch nicht nur die Einsicht in die Notwendigkeit, sondern auch das Programm wusste zu überzeugen und so konnten sich die ungefähr 200 BesucherInnen über zwei Punkbands aus Kiel und Neumünster sowie über die Hip-Hop-Combo Schlagzeiln aus Berlin freuen.
Die Notwendigkeit bestand darin, auf die Verhältnisse in Friedrichsort (http://www.antifa-kiel.org/index.php/news/items/neonazistisches-treiben-im-kieler-norden.html) aufmerksam zu machen, wo seit dem letzten Jahr eine Gruppe von zumeist jugendlichen Neonazis durch Übergriffe, Bedrohungen und dem Verbreiten von faschistischer Propaganda auf sich aufmerksam macht. Das Konzert war Teil einer Reihe von antifaschistischen Aktionen und Aufklärungsarbeit im Kieler Norden. Im Vorfeld wurden in Friedrichsort an der IGS und im Ort viele Konzertflyer verteilt und Plakate geklebt, so dass sich das Jugendzentrum dann auch schon früh mit vielen unterschiedlichen Menschen füllte. Neben angereisten AntifaschistInnen und KonzertbesucherInnen aus Kiel und Umgebung waren Friedrichsorter Jugendliche genauso anwesend wie AnwohnerInnen und Mitglieder des lokalen „Runder Tisch gegen rechte Ecken“. 

Den Anfang machte nach einer kurzen Begrüßung durch die VeranstalterInnen die noch recht junge Punkband NOT NOW aus Neumünster. In der folgenden Umbaupause informierte ein Redner der Autonomen Antifa-Koordination Kiel die BesucherInnen über die aktuelle Situation in Friedrichsort. Dann spielte die Gaardener Combo STUMBLING PINS, die viele Fans mitbrachte und auch musikalisch zu überzeugen wusste. In der nächsten Pause stellte sich der Friedrichsorter „Runder Tisch gegen rechte Ecken“ mit einem kurzen Redebeitrag vor und die Rednerin bedankte sich nochmal bei allen Anwesenden für ihr Engagement in Friedrichsort. Es folgte dann mit SCHLAGZEILN der letzte Act des Abends. Die vier Berliner brachten die Menge zum Feiern und bezogen zwischen den Songs immer wieder Stellung gegen die Nazis und für linke Freiräume, wofür sie viel Applaus erhielten. Nebenbei konnten sich die BesucherInnen am Infotisch des Libertären Ladens mit diversen CD’s, Zeitungen, Flugblättern, Aufklebern und anderen schönen Dingen versorgen und für die kulinarische Verpflegung sorgten selbstgemachte vegane Döner.

Der Abend in Friedrichsort verlief relativ ruhig und es gab keine Probleme. Die Polizei war zwar mit mehreren Wagen im Ort unterwegs, beschränkte sich allerdings darauf die Wohnungen der Neonazis im Auge zu behalten und hielt sich größtenteils außer Sichtweite des Jugendzentrums auf, so dass dort entspannt gefeiert werden konnte. Größere Gruppen von Neonazis waren nicht zu sehen.

Mit dem Konzert konnte ein deutliches Zeichen gesetzt werden! Dort wo Nazis offen auftreten und andere Menschen bedrohen und angreifen, wird ihnen Widerstand begegnen. Das haben am Samstagabend auch in Friedrichsort mal wieder viele Menschen gezeigt. Es gibt von vielen Seiten positive Reaktionen auf das Konzert und es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass AntifaschistInnen in Friedrichsort aktiv werden!

Creative Commons-Lizenzvertrag Dieser Inhalt ist unter einer
Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Quelle: http://de.indymedia.org/2011/01/298671.shtml

PM: Über 1300 TeilnehmerInnen auf Demonstration „You’ll never walk alone!

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Ich zitiere hier fast wörtlich aus einer Pressemitteilung der Demokoordination:

  • Deutliche antifaschistische Reaktion auf Schüsse auf die Alte Meierei im Januar
  • Julia Schmidt (Demovorbereitungskreis 13.3.): „Erfolgreich überfällige geschafft!“ antifaschistische Gegenöffentlichkeit zu Naziaktivitäten in Kiel

Am Nachmittag des Sa., 13. März 2010 Uhr beteiligten sich insgesamt weit mehr als 1300 Menschen an der Demonstration „You’ll never walk alone! Solidarität mit der Alten Meierei und allen Betroffenen faschistischer Gewalt! Nazistrukturen in Kiel und andernorts zerschlagen – linke Gegenkultur stärken!“, die von verschiedenen NutzerInnen und UnterstützerInnen der Alten Meierei initiiert und von einem breiten Spektrum von fast 100 politischen und kulturellen Organisationen und Projekten aus Kiel und weit darüber hinaus getragen wurde. Anlass der Demonstration waren scharfe Schüsse auf das linke Kultur- und Wohnprojekt Alte Meierei am 20. Januar 2010 und seit geraumer Zeit andauernde Angriffe von Neonazis auf linke und alternative Einrichtungen in Kiel.

Ab 14 Uhr versammelten sich die DemoteilnehmerInnen am Kieler Hauptbahnhof, von wo sich der Demonstrationszug gegen 15 Uhr in Bewegung setzte und nach einer langen Route durch die Kieler Innenstadt gegen 17.30 Uhr an der Alten Meierei endete.

Es wurden insgesamt vier Kundgebungen am Bahnhof, am Asmus-Bremer-Platz,
vor dem erst vor wenigen Wochen von einem erneuten Naziangriff betroffenen Buchladen Zapata im Jungfernstieg und in der Ringstraße abgehalten. Dabei wurde sich in verschiedenen Redebeiträgen solidarisch mit allen Betroffenen der faschistischen Angriffe erklärt, zu denen es vor allem in den letzten zwei Jahren immer wieder gehäuft gekommen ist, die Notwendigkeit breiter antifaschistischer Gegenwehr betont und zur Verteidigung und Schaffung grenzenloser linker Gegenkultur wie in der Alten Meierei aufgerufen. Darüber hinaus wurde immer wieder die bisher ausgebliebene breite Thematisierung der Kieler Naziaktivitäten in weiten Teilen der städtischen Öffentlichkeit kritisiert. So berichte z.B. die Lokalpresse den RednerInnen zufolge nur unzureichend und häufig unzutreffend über Aktivitäten von Neonazis in Kiel. Zudem schwinge oft eine Gleichsetzung von engagierten AntifaschistInnen mit Neonazis im Sinne der sogenannten „Extremismustheorie“, die als politisch und wissenschaftlich haltlos zurück gewiesen wurde, in der Berichterstattung führender Kieler Printmedien mit.

Mark Schröder vom Demovorbereitungskreis 13.3. zeigte sich sehr zufrieden: „Weit über 1300 AntifaschistInnen haben heute unmissverständlich klargestellt, dass wir uns nicht von den Angriffen der Nazis einschüchtern lassen und jetzt erst recht eine lebendige linke Gegenkultur leben und weiter gegen Naziaktivitäten jeglicher Art vorgehen werden. Wir können uns dabei auf eine große Solidarität in der Stadt verlassen, wie heute wieder einmal deutlich geworden ist.“

„Es war lange überfällig, wie heute sehr erfolgreich geschehen, mit einer starken antifaschistischen Mobilisierung die nötige Gegenöffentlichkeit zu den Schüssen auf die Alte Meierei und anderen Naziaktivitäten in Kiel herzustellen. Dass wir dies mal wieder selbst in die Hand nehmen mussten, hat nicht zuletzt damit zu tun, dass die lokale Presse ganz im Sinne der vorgegebenen Polizeilinie die hiesigen Naziaktivitäten meist verschweigt, verharmlost oder sogar die dringend erforderliche antifaschistische Gegenwehr mit ihnen gleichsetzt. Wie gefährlich das ist, offenbart  sich in einem städtischen Klima, in dem es den Neonazis trotz  ihrer weitestgehenden Marginalisierung möglich ist, fortlaufend Menschen und Einrichtungen anzugreifen. Deshalb freuen wir uns, dass es uns heute gelungen ist, dem eine unüberhörbare antifaschistische Position entgegen zu setzten. Daran werden wir natürlich auch in Zukunft festhalten!“,

kommentierte Julia Schmidt vom Demovorbereitungskreis die erfolgreich verlaufene Demonstration.

Written by tlow

14. März 2010 at 18:53

Mein Eindruck von Demo gegen rechte Gewalt am 13.3.

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Jeder und jede, der/die gegen rechte Gewalt ist und davon gehört hatte, war am 13.3. aufgerufen seine Solidarität den Opfern rechter Gewalt gegenüber zu zeigen. Die Demo startete unter dem Motto „You’ll never walk alone“ um 14 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz. Zunächst eine Kritik zu den Vorbereitungen: Es ist ja mode geworden wirklich alles und jedes auf englisch auszudrücken. Geht man mal davon aus, dass englisch aber für die ältere Generation nicht so geläufig ist, dann ist klar, dass die Botschaft eine begrenzte Reichweite hat. Ich hätte mir daher ein besser verständliches Motto gewünscht.

Nachdem wir uns eine halbe Stunde die Beine in den Bauch gestanden hatten gab es die ersten Reden. Dabei viele Statements von Unterstützerorganisationen aber wenig konkretes zur aktuellen Situation hier und auch auf den Zwischenkundgebungen. Man muss ja mal davon ausgehen, dass viele Kielerinnen immer noch nicht einmal wissen, wo die Alte Meierei ist und was sie ist. Ganz abgesehen von der Vielzahl an Anschlägen auf sie, aus Zapata, die Arbeitsloseninitiaitve/Lieber Anders, dem Kindergarten in der Hansastraße 48 oder dem Wohnprojekt am Timmerberg.

Es wäre schön gewesen, wenn bei jeder Zwischenkundgebung kurz und knaapp bereichtet worden wäre, was in den letzten Wochen passiert ist und dass dies schon seit Jahren so ist.

Mir fiel dazu übrigens auf wie schnell man bundesweit auf die Schüsse auf das Haus des Kieler Hells Angels Chefs berichtet wurde. Auch in der Kieler Nachrichten. Während alle Angriffe auf die Alte Meierei in den letzten Jahren pressemäßig ignoriert wurden – und man sagt, dass Bürger in Flensburg besser bescheid wissen über das, was in Kiel passiert, als die Kieler. Was steckt dahinter ? Kollaboration der KN mit Nazis? Damit die NPD keine Negativ-Schlagzeilen bekommt? Oder einfach dem Wunsch von Polizei und Justiz das ganze unter den Teppich zu kehren gefolgt? Egal wie, so kann es nicht bleiben. Aber zurück zur Demo.

Teilnehmerzahl? Ich hätte 800-1000 geschätzt mit Stand vor dem Buchladen Zapata (danach war ich nicht mehr dabei). Überhaupt Zapata. Es darf gespendet werden, damit die guten Leute sich ein Schutz-Jalousien oder Schutz-Glas kaufen können. Damit nicht alle paar Monate die Scheiben wieder eingeworfen werden können. Ein hunderprozentiger Schutz ist das dann natürlich auch nicht. Im übrigen wurde das Verfahren gegen die Täter ja schon eingestellt, weil angeblich ja keiner ermittelt werden kann. Schon seltsam. Ist es nicht so, dass der Verdächtigenkreis eher gering ist (Aktionsgruppe Kiel?). Oder hat die Polizei nur mal kurz die Handydaten überprüft und festgestellt, dass alle Handy zuhause waren? Kann ich mir ja gut vorstellen, dass da so ermittelt wird, weil man ja immer umgekehrt behauptet durch Handydaten zuverlässig Täter ermitteln zu können.

Fazit: Eine beeindruckende Vielzahl an Menschen und Einzelpersonen haben sich an der solidarischen Demo beteiligt. Auffällig fand ich die Abwesenheit der Piraten, die ja ansonsten meinen die T-Stube in Rendsburg gegen Nazis agitieren zu müssen. Hier muss man wieder einmal konstatieren, dass deren angebliche Aktivitäten gegen rechts nur Makulatur sind. Denn wenn Kieler gegen Rechtsradikalismus demonstrieren wollten, dann gestern! Dies gilt natürlich auch für alle anderen Organisationen und Privatpersonen – auch die zwei im Bus, die sich unterhielten mit im Bezug auf die Demo und Originaltext „Sowas hätte es früher nicht gegegen“ „Früher war alles besser“ „Keinen Respekt mehr“. Nein, früher waren Demos verboten. Dahin wollen wir ja wohl nicht zurück und deswegen gehen wir dafür auch gerne auf die Straße!

Written by tlow

14. März 2010 at 09:07

Peinliche Piraten in SH

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Habe gerade mal ein Mobi-Video bzw. Eigen-PR der Piraten gesehen, wo sie Plakate kleben und sich dabei selber filmen. Abgesehen davon, dass sie damit natürlich dämlicherweise selber Beweismaterial gegen sich selbst geliefert haben ist es schon absurd, dass sie meinen gerade u.a. die T-Stube in Rendsburg „aufklären“ zu müssen:

Es gibt viele Leute, die Aufklärungsarbeit und Mobilisierung seit Jahrzehnten gegen Faschismus machen. Sich da jetzt oben draufzusetzen und so zu tun als würden die Piraten das erfunden haben ist schon frech.

Written by tlow

25. Februar 2010 at 13:39

Aktionen von Neonazis in Kiel im Jahr 2009 – Eine Chronik der Ereignisse

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Nazis in Kiel

Die Kieler Neonazi-Szene machte im Jahr 2009 durch diverse Aktivitäten auf
sich aufmerksam. Bereits 2008 stand die Szene durch die Haftentlassung des
bekannten Neonazis Peter Borchert und dessen Bemühungen in Kiel eine
Gruppe so genannter „Autonomer Nationalisten“ zu gründen wieder etwas
organisierter da. Nachdem etwa zehn Mitglieder dieser Gruppe im Januar
2009 durch Antifaschistinnen und Antifaschisten an ihren Wohnorten und
Arbeitsplätzen geoutet wurden, riefen die Neonazis dazu auf
„Wehrwolfeinheiten“ zu gründen, erklärten Kiel zur „Frontstadt“ und 2009
zum „Kampfjahr“. Mit dem Gebrauch solcher Vokabeln machen die Kieler
Neonazis keinen Hehl aus ihrem Bezug zum Nationalsozialismus.

Zur Zeit bestehen in Kiel zwei öffentlich agierende Gruppen, die der
Neonazi-Szene zuzurechnen sind. Zu nennen sind hier der NPD Kreisverband
Kiel-Plön und die so genannte „Aktionsgruppe Kiel (AG Kiel)“:

Der NPD Kreisverband Kiel-Plön, dessen Mitglieder sich gerne als
bürgerliche PolitikerInnen geben, wie z.B. der Kieler NPD-Ratsherr Hermann
Gutsche, trat 2009 allein nur wenig in Erscheinung. Zwar beteiligte sich
die NPD an den Land- und Bundestagswahlen am 27. September (in Kiel
jeweils 0,9%), doch einen öffentlich wahrnehmbaren Wahlkampf war sie
offensichtlich nicht in der Lage zu führen. Bei ihren Aktionen war die
lokale NPD meistens auf die Unterstützung der „AG Kiel“ oder auswärtiger
Gruppen angewiesen. Innerhalb der Kieler NPD gibt es nachweislich gute
Kontakte, sowie auch personelle Überschneidungen zur militanten
Neonazi-Szene der „Autonomen Nationalisten“. Bekannte Mitglieder der NPD
sind bei den Aktionen der „AG Kiel“ dabei und gleichzeitig treten
„autonome Nationalisten“ auf den NPD-Listen zu Wahlen an.

Die „Aktionsgruppe Kiel“ gründete sich im Frühjahr 2008 und versucht
seitdem, durch beständige Aktionen eine lebhafte neonazistische Bewegung
in Kiel zu inszenieren. Die Mitglieder der „AG Kiel“ können dem Spektrum
der so genannten „Autonomen Nationalisten“ zugerechnet werden, welches
sich durch eine hohe Aktionsorientiertheit und ebensolches Gewaltniveau
kennzeichnet. Auf das Konto der personell überschaubaren „AG Kiel“ gehen
diverse öffentliche Aktionen in der Kieler Innenstadt und den
Randbezirken, sowie auch mehrere gewalttätige Übergriffe auf
(vermeintliche) AntifaschistInnen. Dazu kommen mehrere Angriffe auf linke
Projekte und andere Einrichtungen, deren UrheberInnen nicht nur aufgrund
mehr oder weniger offener Bekennerschreiben im Internet im Umfeld der „AG
Kiel“ zu verorten sind. Am 30.4.09 durchsuchte das LKA vier Wohnungen von
aktiven Neonazis aus diesem Spektrum in Kiel, denen der Verdacht auf
„Bildung einer kriminellen Vereinigung“ nach §129 StGB vorgeworfen wird.
Peter Borchert, die ehemalige Führungsperson dieser Gruppe, tritt in Kiel
bei öffentlichen Aktionen der Neonazis nicht mehr auf, seit dem er sich
vorwiegend in Neumünster auf Seiten der Bandidos im Rockermilieu aufhält.

Zusätzlich zu den genannten Gruppen gibt es mehrere Cliquen von jungen
Neonazis oder solchen, die es noch werden wollen, die vor allem in den
Stadtteilen Wik, Russee/Hassee, Elmschenhagen und Ellerbek anzutreffen
sind.

Im Jahr 2009 sind Neonazis in Kiel mindestens ein Dutzend Mal mit
öffentlichen Aktionen wie kleinen Kundgebungen, Flyerverteilungen und
Infotischen in Erscheinung getreten. Hinzu kommt ein Demonstrationsversuch
von etwa 40 Neonazis am 18.4.09, in dessen Verlauf es am Nachmittag zu
Auseinandersetzungen zwischen AntifaschistInnen und Neonazis am
Asmus-Bremer Platz kam. Kurze Zeit später wurde ein Tänzer des Opernhauses
Kiel von den Neonazis angegriffen und lebensgefährlich verletzt.

Bereits am 7.4.09 führten etwa 25 Neonazis der „Aktionsgruppe Kiel“ und
der NPD einen kurzfristig angemeldeten Aufmarsch in der Kieler Innenstadt
durch. An den spontanen Gegenaktionen beteiligten sich über 100
AntifaschistInnen.

Chronik der Neonazi-Aktivitäten 2009 in Kiel

Anmerkung: Diese Chronik ist sicher lückenhaft und hat keinen Anspruch auf
Vollständigkeit. Sie ist eine überarbeitete Version der Online-Chronologie der Antifa Kiel.

  • 17.1.09: AntifaschistInnen outen die Mitglieder der „Aktionsgruppe Kiel“.In der folgenden Nacht brennt in Neumünster das Auto eines Antifaschisten aus.
  • 26.+27.1.09: Die NPD verteilt Flugblätter in der Kieler Innenstadt, sie will damit anscheinend ihren Wahlkampf beginnen.
  • 3.2.09: Die „Aktionsgruppe Kiel“ verteilt Flyer der „Unabhängigen Nachrichten“ in der Holstenstraße. Hier werden Peter v. d. B. und Daniel Z. gesehen. Sie versuchen anwesende Antifas zu provozieren.
  • 3.2./4.2.09: Dem Buchladen „Zapata“ und der Druckerei der „Hansastraße 48“ werden die Scheiben eingeworfen.
  • 4.2.09: Im Rahmen einer erneuten Verteilaktion von denselben Neonazis der „AG Kiel“ kommt es zu einer Auseinandersetzung mit einigen AntifaschistInnen.
  • 17.2.09: Wieder verteilen Nazis der „Aktionsgruppe Kiel“ Flyer in der Holstenstraße.
  • 19.2.09: Der Neonazi Peter Borchert, einer der führenden Köpfe der „Aktionsgruppe Kiel“, wird in dem Prozess gegen ihn vom Landgericht freigesprochen. Ihm wurde vorgeworfen, ein Mitglied der Hell’s Angels schwer verletzt zu haben. Gegen das Urteil legt die Staatsanwaltschaft Revision ein.
  • 4.3.09: Etwa 50 AntifaschistInnen finden sich zur Mittagszeit zu einer Kundgebung gegen die Naziverteilaktionen auf dem Asmus-Bremer-Platz ein. Am Nachmittag versuchen die Neonazis wieder Flyer zu verteilen und werden dabei von anwesenden AntifaschistInnen gestört.
  • 7.3.09: Der „Runde Tisch gegen Rassismus und Faschismus Kiel“ führt einen Infostand in der Holstenstraße durch. Die bekannten Neonazis der „AG Kiel“ schleichen in der Gegend herum und verteilen später noch Flugblätter.
  • 9.3.09: Am Mittag versucht die „AG Kiel“ für kurze Zeit auf dem Vinetaplatz in Gaarden Flugblätter zu verteilen, die Polizei verfrachtet die Nazis aber schnell in die Innenstadt. Hier verteilen sie weiter unter massiven Polizeischutz Flugblätter. Danach werden sie von der Polizei mit einem Linienbus aus der Innenstadt raus eskortiert. In beiden Fällen wurden protestierende AntifaschistInnen von PolizistInnen mit Hunden angegriffen. Am Abend demonstrieren etwa 100 Antifas spontan durch Gaarden.
  • 21.3.09: Etwa 20 Nazis aus Kiel, darunter die bekannten „autonomen Nationalisten“, nehmen an einer „Mahnwache“ in Lübeck, eine Woche vor dem eigentlichen Naziaufmarsch teil. Sie reisen per Zug an und ab.
  • 28.3.09: Etwa 25 Neonazis aus Kiel und Umgebung nehmen an dem Naziaufmarsch in Lübeck teil. Sie reisen per Zug an und ab.
  • 6.4./7.4.09: In der Nacht auf den 7. April wird ein junger Mann in seiner Wohnung im Stadtteil Wik von drei Neonazis überfallen. Sie verschaffen sich gewaltsam Eintritt in die Wohnung und verwüsten diese. Zwei der beteiligten Neonazis werden noch vor Ort festgenommen.
  • 7.4.09: Am Abend führen etwa 25 Neonazis der „Aktionsgruppe Kiel“ und der NPD zwischen 19 und 20.30 Uhr einen kurzfristig angemeldeten Aufmarsch in der Kieler Innenstadt durch. An den spontanen Gegenaktionen beteiligen sich über 100 AntifaschistInnen.
  • 18.4.09: An diesem Tag verhindern insgesamt einige hundert AntifaschistInnen verschiedene in Kiel geplante Aktionen von etwa 40 Neonazis. Sie wollten nach Gaarden marschieren, nach dem ihnen dies von der Polizei untersagt wurde, tauchten sie bei einer „Reclaim the Streets“ Party und dem Infostand des Runden Tisches gegen Faschismus am Asmus-Bremer Platz auf. Hier kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Nazis und AntifaschistInnen.
  • 30.4.09: Das LKA durchsucht vier Wohnungen von aktiven Neonazis in Kiel, denen der Verdacht auf „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ nach §129 vorgeworfen wird.
  • 1.5.09: Nach dem die zentrale norddeutsche 1. Mai Demo der Neonazis in Hannover verboten wurde, führen etwa 100 Nazis eine Demonstration in Itzehoe durch. Anwesend sind hier auch Kieler Nazis der NPD und der „Aktionsgruppe Kiel“.
  • 8.5.09: Ein kleiner Haufen von 9 Neonazis versucht einen Infostand unter dem Motto „8. Mai – Wir feiern nicht“ in der Kieler Innenstadt durchzuführen, welcher von AntifaschistInnen umzingelt wird. Aufgrund der Proteste müssen die Nazis ihren Stand nach etwa einer Stunde wieder abbauen.
  • 16.5.09: An diesem Tag fand in Neumünster eine Demonstration unter dem Motto „Nazis aus der Deckung holen!“ statt. Am Morgen sammeln sich ca. 25 Neonazis, darunter auch Nazis der „AG Kiel“ am „Club 88“ und später an der „Titanic“. Am Nachmittag überfallen dann ca. 10 Neonazis an den Holstenhallen ein paar TierrechtlerInnen die Flugblätter verteilen und schlagen und treten auf sie ein. Die Nazis flüchten anschließend mit zwei Autos mit Kieler Kennzeichen, die Polizei leitet eine Fahndung ein.
  • 23.5.09: Kieler Nazis haben eine Kundgebung in der Innenstadt angemeldet. Zur angekündigten Zeit sammeln sich ca. 8 Nazis aus dem Umfeld der „AG Kiel“ am Bahnhof, werden jedoch nicht mehr und sagen ihre Kundgebung wieder ab. Ihn fällt dann anscheinend mal wieder nichts besseres ein, als vermeintliche AntifaschistInnen zu jagen. Gleiches versuchen sie Abends im Stadtteil Wik, wo eine größere Gruppe schwarz gekleideter Neonazis versucht, vermeintliche Linke einzuschüchtern. Ende Mai/Anfang Juni: Kieler Neonazis der „AG Kiel“ und der NPD hängen DVU Wahlplakate zur Europawahl in mehreren Stadtteilen auf, welche jedoch meistens schnell wieder verschwunden sind.
  • 29.5./30.5.09: Dem Wohnprojekt „Dampfziegelei“ und der Druckerei der „Hansastraße 48“ werden abermals Scheiben mit Steinen eingeworfen.
  • 5.6.09: Am Abend nach der antifaschistischen Demonstration „Schluss mit der Nazigewalt!“ hängen Neonazis der „AG Kiel“ dutzende DVU Wahlplakate zur Europawahl auf, von denen jedoch die meisten schnell wieder verschwunden sind.
  • 6.6.09: Etwa 20 Neonazis aus Kiel und Umgebung, darunter Mitglieder der „AG Kiel“ und der NPD, nehmen am Naziaufmarsch in Pinneberg und der darauf folgenden Nazi-Kundgebung in Itzehoe teil. Sie reisen per Zug an und ab.
  • 13.6.09: Wegen mehrerer Anschläge gegen einen Antifaschisten in Neumünster demonstrieren etwa 250 Menschen durch NMS-Einfeld an Nico S. Haus vorbei. Mehrere Kieler Nazis halten sich zu diesem Zeitpunkt in Sichtweite der Demo vor S. Haus auf.
  • 4./5.7.09: Neonazis beschmieren im Norden Kiels mehrere Orte mit faschistischen Parolen und Hakenkreuzen.
  • 7.7.09: Etwa 8 Neonazis der „AG Kiel“ versuchen im Stadtteil Mettenhof Flugblätter zu verteilen, die Polizei schickt sie jedoch aufgrund sich anbahnender Proteste nach kurzer Zeit wieder weg. Vorher waren sie nach eigenen Angaben mit ihrem Infostand in Schilksee.
  • 13.7.09: Etwa 8 Neonazis der „AG Kiel“ bauen einen Infostand in der Wik in der Holtenauer Straße/Ecke Elendsredder auf und verteilen relativ ungestört Flugblätter.
  • 15.7.09: Wieder führen Neonazis der „AG Kiel“ ungestört einen Infostand in einem Kieler Außenbezirk durch, diesmal in Friedrichsort.
  • 17.7.09: Ein von Hermann Gutsche angemeldeter Infostand der NPD vor dem Kieler Landtag findet spontan nicht statt, nach verschiedenen Angaben haben die Nazis die Aktion selber abgesagt. Zur angekündigten Zeit halten sich etwa 60 AntifaschistInnen vor dem Landtag auf.
  • 20.7.09: Etwa 20 NPDlerInnen, „Autonome Nationalisten“ und sonstige FaschistInnen aus ganz Schleswig-Holstein halten eine Kundgebung vor dem Landtag ab und fordern Neuwahlen.
  • 1.8.09: Rund 750 Neonazis marschieren durch das niedersächsische Bad Nenndorf. An dem von den Nazis so genannten „Trauermarsch“ nehmen auch mehrere Dutzend Neonazis aus Schleswig Holstein teil, darunter Angehörige der selbst ernannten „Autonomen Nationalisten“ aus Kiel und Neumünster.
  • 18.8.09: Neonazis der „AG Kiel“ beteiligen sich an einem „spontanen“ Aufmarsch anlässlich des Todestages von Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess in Kellinghusen. Ein Großteil der etwa 30 Teilnehmenden landet im Polizeikessel. Ende August 09: Kieler Neonazis, darunter die „AG Kiel“ Mitglieder Peter v. d. B. und Daniel Z. unterstützen für einige Tage die NPD bei ihrem Wahlkampf in Thüringen.
  • 1.-27.9.09: Der Bundes- und Landtagswahlkampf der NPD in Kiel verläuft auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Zu öffentlichen Auftritten in der Landeshauptstadt kommt es nicht, es tauchen jedoch in verschiedenen Stadtteilen Plakate in teils bis zu 6m Höhe und verstärkt Aufkleber im Stadtbild auf. Meist verschwinden diese bereits nach kurzer Zeit wieder. Im Stadtteil Wik versuchen Neonazis deshalb mehrfach behelmt und bewaffnet ihre Wahlpropaganda vor vermeintlichen AntifaschistInnen zu beschützen. Außerdem beteiligen sich Kieler Neonazis an der Verbreitung von Wahlpropaganda in Schleswig-Holstein, z.B. ist „AG Kiel“ Führungsperson Daniel Z. am 5.9. gemeinsam mit NPD-Landeschef Ingo Stawitz in einem Wohnmobil in Mittelholstein unterwegs und belästigen die Umgebung mit faschistischen Hetzreden.
  • 19.9.09: In den frühen Morgenstunden kommt es in der Hamburger Chaussee in räumlicher und zeitlicher Nähe zu einer Antifa-Party in der „Alten Meierei“ zu einem Übergriff von 5-10 vermummten und bewaffneten Neonazis auf eine Gruppe alternativ aussehender Jugendlicher, von denen später einer mit Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden muss. Abends demonstrieren deshalb spontan über 50 AntifaschistInnen in der Wik.
  • 27.9.09: Weder die NPD noch die DVU können nennenswerte Wahlerfolge bei den Bundes- und Landtagswahlen verbuchen. Am Wahlabend trinken Daniel Z. und Thomas B. im Landeshaus bei der CDU-Wahlparty Orangensaft und halten das für eine politische Aktion. Dass sich der wiedergewählte Ministerpräsident Carstensen nicht zu blöd ist, sich in seinem Profilierungswahn mit den Nazischlägern ablichten zu lassen, sorgt später für mediale Aufmerksamkeit.
  • 10.10.09: In der Nacht von Samstag auf Sonntag taucht in den Stadtteilen Wik und Projensdorf im Kieler Norden mal wieder massiv Nazipropaganda in Form von Sprühereien (darunter auch Hakenkreuze), Plakaten und Aufklebern auf. Zudem wird bei einem türkischen Imbiss abermals eine Fensterscheibe eingeworfen.
  • 28.10.09: AntifaschistInnen outen den Neonazi Svante K. an seiner Berufsschule am Königsweg.
  • 7.11.09: Mehrere Neonazis aus Kiel beteiligen sich an einem NPD-Infostand in Rendsburg.
  • 12.12.09: Etwa 20 Neonazis der „Aktionsgruppe Kiel“ und der Kieler NPD beteiligen sich an einem erneuten Infostand in Rendsburg, der diesmal nach eigenen Angaben von den „Freien Nationalisten Rendsburg“ organisiert wurde. Im Anschluss streifen die teilweise vermummten Nazis durch die Stadt und greifen vier AntifaschistInnen mit Flaschen und Steinen an.Danach fahren sie geschlossen mit dem Zug zurück nach Kiel.

Dieser Artikel basiert auf einem Text der Autonome Antifa-Koordination Kiel (http://www.antifa-kiel.org).

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