KielKontrovers

Gesellschaftliches aus Kiel und Schleswig-Holstein

Posts Tagged ‘Bürgerbegehren

#Katzheide Unterschriften für Bürgerbegehren reichen aus!

leave a comment »

Mindestens 8.859 gültige Unterschriften gab es laut Kieler Nachrichten für das Bürgerbegehren zum Erhalt von Katzheide. Was bedeutet „mindestens“? Hat die Stadt irgend wann aufgehört zu zählen? Es wäre schon wichtig die genaue Zahl der gültigen Unterschriften zu wissen. Auch und insbesondere für zukünftige Bürgerbegehren. Sollten tatsächlich nämlich „nur“ 8.859 von 11.600 abgegebenen Unterschriften gültig sein, so wären das über 2700 ungültige Unterschriften.

Wie auch immer, es ist das bereits  ein großer Erfolg des Vereins „Katzheide: JA!“, der ein bunt gemischter Haufen von BürgerInnen ist, die das Engagement für den Erhalt von Katzheide eint.

Das Interesse der Kielerinnen an dem Thema ist groß genug, dass die Stadt Kiel nun einen Bürgerentscheid durchführen müsste. Sollte die Stadt sich dafür entscheiden die Initiative zu übernehmen steht sie vor einem großen Dilemma:

Man hatte zwar früh festgestellt, dass eine Sanierung von Katzheide zu teuer sei, insbesondere da ja die gesamte Technik rott und nicht mehr verwendbar wäre. In der Rathausrunde vom 20. Januar wurde der weitere Abgesang eingeläutet.

Interessant im weiteren Verlauf der letzte Monate war, dass die Substanz der Mängel rapide verringert wurde.

Zudem hat man seitens der Stadt vorgeschlagen, dass der Vorschlag der Katzheide-Befürworterinnen bedeuten würde, dass man jetzt 10,4 Millionen Euro ausgeben müsste. Die Ausführung mit Edelstahlbecken wird dabei als alternativlos für den gewünschten langfristigen Betrieb bezeichnet.

Sollte die Stadt also dem Ansinnen zustimmen, müsste sie eben diese prognostizierte Summe in diesem Ausmaß auch ausgeben. Denn bei den Materialien zum Bürgerbegehren – in diesem Fall die Kostenschätzung – handelt es sich nicht um Aussagen, die am Stammtisch gemacht wurden, sondern es sind verbindliche Aussagen und Vorschläge der Stadt. Man kann nun nicht im Nachhinein behaupten, man habe das alles nicht ernst gemeint. Viele tausende Kielerinnen, haben diese Kostenschätzung gelesen und bewusst diesen Ausgaben mit ihrer Unterschrift anerkannt. Da gibt es nicht mehr zum zurückziehen. Die Stadt hat ihren Standpunkt klar gemacht. Und das bedeutet auch, dass sie die o.g. Summe im Haushalt für darstellbar hält. Sie war dazu aufgerufen eine realistische Kostenschätzung zu machen, sie Basis für die Umsetzung des Anliegens werden würde.

Es bleibt spannend, wie die Stadt mit dem Topic #Katzheide weiter umgehen wird.

 

Advertisements

Written by tlow

1. Oktober 2015 at 08:13

Bürgerinitiative zum Erhalt von #Katzheide

with 3 comments

Vorbemerkung: Ich bin selbst involviert in die Bürgerinitiative „Katzheide JA!“. Damit vermische ich zur Zeit meine Berichterstattung mit meinem Engagement. Neutral ist das nicht, aber KielKontrovers ist auch kein rein journalistisches Blog. ich bemühe mich immer wieder um Objektivität. In diesem Fall habe ich diese bewusst verlassen, damit sich wieder etwas tut. Daher fehlt mir derzeit die kritische Distanz. Aber immerhin dieser Hinweis zur Transparenz.

katzheide2013

Katzheide 2013

Die Stadt Kiel will das Freibad Katzheide abreißen lassen. Was danach kommt, weiß keiner. Wie viel der Spaß die Stadt Kiel und die SteuerzahlerInnen kostet auch nicht.  Die Bürgerinitiative „Katzheide JA!“ hat nun ihre Arbeit aufgenommen. Sie ist entstanden aus dem Unbehagen vieler GaardenerInnen darüber, dass das Freibad abgerissen werden soll. Und zwar sogar bevor das Sport- und Freizeitbad fertiggestellt ist. Aber auch mit dem Zentralbad sehen viele für Katzheide keinen Ersatz für die vielfältigen Nutzungen, die noch dieses Jahr möglich waren. Schwimmen ist dabei nur eine davon. Für Familien war und ist es eine günstige und nahe Option Stunden des Tages zu verbringen.

Die Bürgerinitiative prüft derzeit, ob ein Bürgerbegehren zu diesem Thema möglich ist. Das heißt noch werden keine Unterschriften gesammelt. Vieles steckt noch in den Anfängen. Aber bereits jetzt gibt es viel Unterstützung aus der Bevölkerung, Viele können nicht einmal annähernd verstehen, warum man Katzheide abreißen muss. Warum die Eile? Nur weil man Angst hat, das kleine Katzheide könnte dem großen Bad einige BesucherInnen streitig machen?

Niemand hat bisher untersucht, welche sozialen und wirtschaftlichen Auswirkung eine Schließung von Katzheide auf Gaarden hätte, Weil es offenbar auch niemand in der Stadtverwaltung und den Befürwortern des Abrisses wirklich interessiert!? Im Kaputtmachen ist man immer ganz schnell und ganz groß, im Erhalten weniger.

Niemand bezweifelt, dass Katzheide renovierungsbedürftig ist. Im Gegenteil: Viele NutzerInnen beklagen das seit vielen Jahren, aber die Stadt hat nicht gehandelt. Wenn jetzt die Stadt mit dem Finger auf Katzheide zeigt, so zeigt der Finger vor allem aus sie selbst. Ähnlich wie bei der Lessinghalle ließ man Katzheide verrotten in der Hoffnung, dass sich das Thema von selbst erledigt.

Offenbar hat es 2014 überhaupt keine neuerliche Prüfung des Zustandes gegeben. Man hat einfach altbekannte Fakten genommen und diese als hinreichend für eine Schließung interpretiert. Es wird deutlich, dass niemand es wirklich genau wissen will.  Man verfolgt eine Agenda. Investieren, Geld ausgeben und dabei Sparen ist die Devise. Dabei kommt Kiel mit seinen Investitionskonzepten nicht wirklich auf einen grünen Zweig. Die Investitionen kosten Kiel viel Geld und erhöhen die Schulden. Gleichzeitig wird von der Substanz gelebt. Kielweit ergibt sich ein Investitionsstau. Dann wird mehr Geld für Kultur und Bildung ausgegeben. Aber auch da scheint man eher konzeptionslos zu sein. Man will wieder mal ganz auf der Höhe der Zeit sein. Wie beim Verkauf der Stadtwerke, der KWG und der Abschaffung der Straßenbahn. Immer weiß man es besser, sowohl vorher als auch hinterher – und die Kritiker haben immer keine Ahnung.

Wenn Kiels Investitionspolitik wirklich so sparsam wäre, müsste man ja wohl Erfolge sehen und nicht eine ständige Erhöhung der Schulden?

Written by tlow

10. Dezember 2014 at 20:03

Viel heiße Luft um SRB-Vorstellungen

with 5 comments

Um die Stadtregionalbahn (SRB) in Kiel wird seit Jahren viel geredet. Passiert ist wenig. Die politische Lage ist komplex, da die ländlichen Umlandgemeinden und einige Städte gemeinsam eine Entscheidungen treffen müssten. Mittlerweile sind die ursprünglichen Pläne bereits etwas veraltet, so dass sie ein Update vertragen könnten.

Stadtregionalbahn Kiel Fotomontage (Quelle: http://www.stadtregionalbahn-kiel.de/)

Stadtregionalbahn Kiel Fotomontage (Quelle: http://www.stadtregionalbahn-kiel.de/)

Beim Thema SRB geht es aber einigen weniger um den öffentlichen Personennahverkehr, sondern aus meiner Sicht eher darum, dass Thema ideologisch aufzuladen und ein Exempel zu statuieren.

So zum Beispiel von der CDU im Kommunalwahlkampf 2013 und erneut im OB-Wahlkampf des Oberbürgermeisterkandidaten Kruber. Eins zeigen beide Wahlausgänge: Die Verhinderung der SRB ist für die Kieler*innen kein wahlentscheidendes Thema. Sowohl Frau Gaschke als auch die Kieler Piraten forderten dann einen Bürgerentscheid.

Am 7. März fragte  ich per Email bei den Piraten nach, ob sie denn bereits Unterschriften für den Bürgerenstcheid zur SRB sammeln würden und welche konkreten Alternativen sie zur SRB hätten. Leider sahen sie sich nicht imstande auf meine Nachfrage überhaupt zu reagieren. Erstaunlich für eine Partei, die von der öffentlichen Meinung lebt und einmal Transparenz groß geschrieben hat.

Am 25. Februar kündigte Fraktionsvorsitzender Sven Seele an: „Wir sind sehr optimistisch, die rund 8.000 erforderlichen Unterschriften zu sammeln”. Offenbar war die Resonanz doch nicht so groß, was auf ein Desinteresse der Bürger*innen an dem Thema oder an der Verhinderung der SRB liegen könnte

Die Piraten hatten sich allerdings von Anfang an bei dem anderen Thema “ Möbel Kraft-Ansiedlung“ gegen ein Bürgerbegehren zur  gestellt:

Man könnte da sogar spekulieren, ob die Unterstützung durch die Piratenpartei nicht auch die paar Prozent mehr zum Umschwung des Bürgerentscheids hätten bringen können. So jedenfalls können die Piraten zu recht behaupten eine Verhinderung von Möbel Kraft erfolgreich mit torpediert zu haben und damit mit auf der Seite der Gewinner zu stehen.

Kurz nach meiner Anfrage erschien eine Presserklärung der Piraten am 11. März mit dem Titel „Piratenfraktion zur Stadtregionalbahn: Statt Hickhack um Bürgerentscheid die Alternative SRB Light„. Plötzlich forderten die Piraten nicht mehr einen Bürgerentscheid wie noch Wochen zuvor. Offenbar hat man das Unterschriftensammeln still und heimlich begraben.

 

Gestern nun eine neue Pressemitteilung der Piraten „Ein Kämpfer für SRB-Light?“ mit folgenden Aussagen:

  • „Deshalb arbeitet die Ratsfraktion PIRATEN auch an einem Konzept “SRB-Light”, das ohne den Neubau von Bahnstrecken auskommen und sich auf die Reaktivierung und den Ausbau bestehender Strecken beschränken soll. „
  •  „Die Holtenauer Straße ist die Straße in Kiel, die am besten funktioniert und das werden sich die Menschen dort nicht kaputt bauen lassen. „
  • „Daher fordere ich (Red. „Marcel Schmidt“) ihn (Red. „den OB“) gern auf, das Konzept der SRB-Light mit uns zu diskutieren und einen baldigen Bürgerentscheid herbeizuführen.”

Ich fasse also zusammen:

Die Piraten fordern eine „SRB Light“, sind aber erst dabei ein Konzept dazu zu erarbeiten. Das heißt sie wissen überhaupt nicht, ob das überhaupt ansatzweise funktioniert. Dann wollen sie angeblich die Bürger*innen einbeziehen, nehmen aber schon vorweg, dass sich die Anwohner*innen der Holtenauer Straße keine Bauarbeiten dulden werden. Und zu guter letzt ziehen sie jetzt wieder den Bürgerentscheid aus dem Hut. Um das mal zu erläutern:

Der übliche Weg zu einem Bürgerentscheid ist so, dass Bürger*innen Unterschriften für ein BürgerBEGEHREN sammeln, so wie es die Piraten angekündigt hatten. Ein erfolgreiches Bürgerbegehren (ausreichend Unterschriften) macht dann den Weg frei zu einem BürgerENTSCHEID. Das ist dann die Abstimmung an der Wahlurne.

Offensichtlich ist es den Piraten, anders als den Möbel Kraft-Gegnern, nicht gelungen ausreichend Kieler*innen für ein Bürgerbegehren zur SRB zu begeistern. Das wollen sie aber lieber nicht transparent machen, sondern werfen schnell mal einen neuen Begriff wie „SRB Light“ in den Raum. Unter dem Strich was an Fakten von ihnen bisher zu hören war, soll das eine Stadtregionalbahn ohne neue Schienen sein. Jeder der sich nur ein wenig mit Öffentlichen Verkehr beschäftigt hat, kann dazu aber auch ohne weiteres antworten, dass eine reine Reaktivierung von Bahnhöfen, die es eh seit vielen Jahren in Kiel gibt, nicht als „Stadtregionalbahn“ oder irgend etwas anderes verkauft werden kann. Es ist im Grunde lediglich das, was es ist: Eine Reaktivierung alter (Stadt)bahnhöfe. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber die Reaktivierung dieser Bahnhöfe alleine ist kein Verkehrskonzept. Und man kommt damit z.B. weder vom West auf das Ostufer, noch vom Bahnhof zur Universität oder FH.

Ich schaue mir das Treiben der Piraten ja schon länger an. Die sind irgend wann einmal angetreten für mehr Bürgerbeteiligung und mehr Transparenz und gegen Hinterzimmerpolitik. Aber das, was konkret die Kieler Piraten im Rathaus an Politik machen ist ein Herumgeiere. Ab und zu werden Schlagwörter in den Raum  geworfen. Mal wird was gefordert, dann schließt man sich mal der Kooperation oder der CDU an. Und dann widersprechen sie sich innerhalb weniger Wochen. Mittlerweile ist es ja sogar so, dass der Dialog mit den großen Volksparteien für die Bürger einfacher und transparenter ist, als mit den Piraten.

Weder CDU, noch FDP noch Piraten waren bisher in der Lage etwas Konstruktives als Alternative zu dem 2008 vorgestellten Grobkonzept zur Stadtregionalbahn vorzulegen.  Auf Nachfragen kommt entweder gar nichts oder Allgemeinplätze. Man hofft als Alternative die Taktfrequenz erhöhen zu können. Dazu brauch es allerdings auch mehr Busse. Jedes Jahr schafft die KVG bereits neue Busse an. Ein Bus allerdings hält im Normalbetrieb nicht so lange wie ein Schienenfahrzeug (8-12 Jahre im Vergleich zu 30-50 Jahren, Quelle).

Das heißt, dass bei einem Ausbau des Busbetriebes zum einen erhebliche Investitionen nötig wären. Diese würden aber nicht so lange vorhalten. Also wenn wir Weichen für die nächsten 25 Jahre stellen, dann wäre eine Investition in den Busbetrieb definitiv teurer. Es stimmt allerdings, dass wir HEUTE mehr für die Investitionen für ein Stadtbahnsystem investieren müssten. Allerdings sind Busse auch nicht wirklich in der Lage in Kiel einen Unterschied zu machen.

Ich fordere daher die Gegner der Stadtregionalbahn auf, ihre Konzepte vorzulegen. Diese sollten sich vielleicht sinnvoller weise auf die Zeit bis zum Jahre 2030 (in 16 Jahren) beziehen. Berücksichtigt werden sollte dabei die gesamte Beförderungsleistung. Es sollte von einer linearen Steigerung der Fahrgastzahlen wie in den letzten Jahren ausgegangen werden, bzw. berücksichtigt werden, dass die Einwohner*innenzahl in Kiel steigt. Dann sollte man auch berücksichtigen, dass es bei Bussen ein Limit des Taktes gibt, wie viele Busse ab Hauptbahnhof in einem Zeitraum abgewickelt werden können, um einen sinnvollen und sicheren Betrieb zu gewährleisten. Wie viele Busse müssen dann jedes Jahr angeschafft werden und welche Investitionen wären nötig. Außerdem dürfte man von einer ähnlichen Preissteigerung der Beförderungskosten wie in den vergangenen Jahren ausgehen zur Refinanzierung. Zu berücksichtigen ist auch, dass jeder Bus Wartung braucht und eben auch Diesel verbraucht. Es wären also auch die Kosten für den Fahrbetrieb zu berücksichtigen. Dazu muss man also auch die Benzinpreisentwicklung für die nächsten 16 Jahre abschätzen. Manche Experten gehen davon aus, dass sich die verfügbare Rohölmenge in den nächsten 30 Jahren halbieren wird. Es sollten da also realistische Prognosen für den Zeitraum gewählt werden. Nicht unberücksichtigt werden sollte auch, dass durch mehr Busse auch die Feinstoffbelastung und Abgase in Kiel steigen werden. In Teilen von Kiel, wie in der Bahnhofstraße werden schon heute Grenzwerte überschritten.

Man kann natürlich sagen man will ganz weg vom Benzin und setzt auf Elektrofahrzeuge. Aber dann ist hier auch die Frage: Wann sollen die angeschafft werden? Die Anschaffungskosten werden zur Zeit teurer sein als bei einem Diesel-Bus. Wenn wir dann die Zahl der Busse erhöhen werden die Investitionen natürlich auch höher. Und wie lange hält dann die Technik? Muss dann evt. in kürzerer Zeit neue Busse angeschafft werden?

Nicht die simple Frage SRB: Ja oder Nein steht auf der Agenda, sondern die Frage, wie wir Verkehr in Zukunft abwickeln wollen und welche Entscheidungen, wir heute oder den nächsten Jahren treffen wollen und wie sich diese auf unsere Umwelt, Gesundheit und Finanzen auswirken würden. Daher halte ich es auch für sehr wesentlich niemals die SRB für sich als Projekt zu betrachten, sondern sie immer in Vergleich zu Alternativszenarien (wie z.B. „weiter so wie bisher“) zu setzen. Es ist jetzt nicht der Zeitpunkt über ungelegte Eier zu diskutieren, wenn offenbar überhaupt keine Gegenkonzepte in einer Rohfassung vorliegen und wesentliche Fragen unbeantwortet bleiben.

Die politische Debatte wird hier vor allem von den Gegnern der SRB aus meiner Sicht nicht konstant, ernsthaft und ehrlich geführt. Das wäre nötig, um die Gegenargumente ernst nehmen zu können.

 

#Möbelkraft Abstimmung in den Briefkästen

with 2 comments

Nun wurden die Wahl- und Abstimmungsbenachrichtigung für das Bürgerbegehren verschickt. Und gleich fängts mit einer Verwirrung an. Es gibt zwei gleich aussehende Zettel, die jeweils JA und NEIN verdreht haben. Und auf dem einen Zettel sind die Argumente der Befürworter und auf dem anderen die der Gegner, der Bebauung. Wenn das mal alle richtig verstehen?

Zettel

Bürgerentscheid: Eine Abstimmung aber zwei Erläuterungen. Alles klar?

Für die, die nicht wissen, wie und wo sie ihr Kreuz machen sollen hier mein Tip:

Ihr könnt direkt ins Rathaus gehen, um an der Abstimmung zum Bürgerentscheid teilzunehmen. Ihr könnt euch da eure Wahlunterlagen abholen oder euch zuschicken lassen. Z.B. Online beantragen.  Macht das bitte, wenn ihr sonst zu faul seid …

Und wenn ihr es bekommt kreuzt ihr bitte JA an. Das heißt, ihr seid für den Zweck des Bürgerentscheids. Und der ist die Ansiedlung zu stoppen. Bei Stuttgart 21 gabs da ja Verwirrung.

Und zu guter letzt als Schmankerl ein tolles Werbevideo von Möbel Kraft (nein, dass ist kein Fake):

„Und jetzt seid ihr dran! …“ 😉

Zu Bauprojekten und Bürgerbegehren im Januar

with 4 comments

Mehrere Themen bewegen das politische Kiel derzeit. Besonders heiß wird es zum Thema einer Kapelle in Schilksee. Man kann dazu nur sagen: Schlechter hätte man es nicht anpacken können. Nun stehen sozusagen Hinterbliebene gegen die Ortsansäßigen. Das wäre alles vermeidbar gewesen, wenn die Ortsansäßigen frühzeitig informiert und beteiligt worden wären. Ähnlich ist es bei anderen Bauprojekten in Kiel gelaufen. Und hinterher stellen sie sich alle an den Pult und geben zu, dass Fehler gemacht wurden.  Aber dann heißt es auch immer: Aber bei diesem male ziehen wir es doch durch, weil ja alles bereits so weit fortgeschritten ist. Was die Kapelle angeht bin ich sehr gespalten. Richtig kundig gemacht habe ich mich nicht. Aber einerseits wäre das Bauwerk schon etwas (weltweit) Besonderes, zum anderen kann es nicht sein, dass man (wie es immer ist) die Bürger*innen wieder übergeht. Seit Jahrzehnten gibt es Beteiligung in der Stadt Kiel und ich erinnere mich auch, wie mein verstorbener Vater als jahrzehntelang aktives Ortsbeiratsmitglied und zum Teil auch Vorsitzender immer wieder darüber schimpfte, wie die Verwaltung Tatsachen schuf an den Bürgern vorbei. Machen wir uns nichts vor:

Bürgerbeteiligung steht nur auf dem Papier. Die primäre Denke von Verwaltung und Politik ist: Wir wissen’s aber eh besser, vertraut uns und steht nicht im Weg. Eine Haltung, die ich beim Einsatz von Notärzten akzeptieren kann ist bei Projekten, die jahrelang geplant werden unangebracht. Gerade Bürgermeister Todeskino steht dabei exemplarisch für eine Hinterzimmerpolitik.

Und lassen wir den Unsinn ihn damit zu necken, dass er „GRÜN“ ist. Und liebe GRÜNE lasst es auch für euch das Ökologische als euren Fokuspunkt anzugeben. Schon lange sind GRÜNE nicht mehr primär Umweltschützer. Es fing damit an, dass sie bemüht waren einen Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie zu suchen und endete mit dem Pseudo-Atomausstieg und statt der Abschaffung der NATO propagierte man dann kleine, schlagkräftige und flexible Einsatztruppen. Und man propagiert Umweltschutz und treibt das Planieren von 17 Hektar wertvollen Stadtgrüns voran. So wurden die GRÜNEN zu den GRAUEN. Sie predigen Wasser und trinken Wein. Da sind manch andere Parteien oftmals ehrlicher in ihrer Argumentation. Vernünftige Positionen gibt teilweise noch in deren Basis oder sie treffen dann doch zufällig mal nen wahren Kern.

Was meine Petition zu Todeskinos Rücktritt angeht, so hatte die einen unvorhersehbaren schlechten Start. Unvorhersehbar war, dass es als Reaktion einen Gegenpetition geben würde von Möbel Kraft Gegnern, die deutlich schwächer ist und sich nur auf Möbel Kraft bezieht. Und die sozusagen beinhaltet, dass Todeskino im Amt bleibt, weil er auch der Adressat ist. Signalisiert wird damit leider, dass die Kieler Bürger ggf. noch viel leidensfähiger sind und er ruhig so weiter machen kann. Petitionen kann man nicht beliebig viele gleichzeitig in die Welt setzen. Und man setzt sich dann auch dem Vorwurf des sog. ‚Clicktivism‚ aus.

Meine Petition möchte nur die Kieler Bürger ansprechen und andere Unterschriften will ich da auch gar nicht unbedingt sehen (außer aus dem unmittelbaren Umland). Eine echte Bedeutung hat so eine Petition nicht. Mein erster Impuls nach der Gegenpetition war meine Petition abzubrechen, weil ich kein Gegeneinander haben wollte und zudem jede weitere Petition ALLEN Anliegen schadet. Ich hätte sie NIE gestartet, wenn ich gewusst hätte, das eine weitere darauf folgen würde.

Für mich gehts zur Zeit um einen Politikstil, der von dem aktiven Bürgermeister wie von keinem anderen verkörpert wird. Herr Hecke verwies darauf, dass die Ratsversammlung die Entscheidungen treffen würde und er somit auch angegangen werden möchte. Wenn Sie das wollen, Herr Hencke, dürfen sie gerne in vorauseilender Solidarität auch gerne zurücktreten. Ich weiß aber, warum ich gerade Herrn Todeskino benannt habe. Es geht momentan nicht primär um Entscheidungen, sondern darum wie sie umgesetzt und kommuniziert werden.

Es geht darum, dass in Kiel seit vielen Jahren planvoll am Bürger vorbei operiert wird, um Ziele zu erreichen. Interessant waren die Ausführungen Todeskinos, der wortreich begründete, warum Kiel Baugrund zum WOHNEN bräuchte und dann übergangslos daraus schloss, dass deswegen die 17 Hektar weg müssten. Das wir Kieler ins Möbel Kraft Gebäude einziehen sollen war mir bis gestern unbekannt. Da wird wissentlich und willentlich die Wahrheit verdreht, weil man Bürger*innen für blöd hält. Die Argumente zur Möbel Kraft-Ansiedlung verlaufen dabei asynchron:

Weder versuchen die Ansiedlungsbefürworter den Schaden für die Umwelt abzusprechen, noch bezweifeln die Gegner, dass es eventuell positive Wirkungen auf die Wirtschaft geben KÖNNTE. Aber wohlgemerkt „KÖNNTE“. Die Befürworter argumentieren im Kern, dass Kiel jeden Investor willkommen heißen und daher immer die Umwelt hintenan stehen müsse. Und die Gegner haben ein anderes Wertsystem im Kopf. Sie fragen sich eher: Ist es das wert? Auf Seiten der Befürworter scheint daher  überhaupt keine Abwägung mehr zu erfolgen, man folgt bestimmten Gesetzen. Dazu möchte man das Projekt gerne als Exempel hochstilisieren – man zeigt damit, wie sehr man Investoren liebt und was man dafür bereit ist zu opfern. Das hat also fast religiöse Züge und erinnert daran, wie manches Land alles dafür tut, um „den Märkten“ zu gefallen. Aus der selben Logik wurden auch mal die Stadtwerke verkauft. You never learn!

Wir kann man da erfolgreich gegensteuern? Bisher gibt es in Kiel fast nur Rückschläge. Der Widerstand zeigt sich häufig gespalten. Zum einen werden bestimmte Ansätze durchgezogen, entweder weil man es immer schon so gemacht hat oder weils die eigene Kleingruppe so beschlossen hat. Mit Kritik geht man dabei eigentlich gar nicht um. Man vermeidet öffentliche Kritik am Widerstand selbst, weil ja quasi alles, was irgendwie dagegen ist auch gut ist. Das heißt Kritik immer nur persönlich oder im kleinen Kreis. Damit ist man aber teilweise weniger transparent als die öffentliche Hand. Nur mit öffentlicher Kritik ist nach meiner Auffassung auch eine gesellschaftliche Debatte möglich. Das gilt sowohl für Kritik am Bürgermeister als auch an Bürgerinitiativen. Und leider ist es so, dass es ja nicht besser wird. Man führt einen Kampf gegen Windmühlenflügel und bewegt sich dabei gerne auf vorgefertigten Bahnen. Dann gibts mal ab und zu Aktionen die mehr wie ein Strohfeuer wirken. Oder die Aktivist*innen werden irgendwann müde und ziehen das Fazit das GAR NIX geht. Was aber genau so falsch ist. Wichtig ist eben, dass man der Politik und Verwaltung klar macht: Bis hier hin und nicht weiter. Das man Niederlagen erlebt ist unausweichlich. Aber man muss daraus lernen und vor allem vermeiden die eigene Politik nur aus der eigenen Perspektive zu machen. Klar ist und da hatte der Ratsherr Achim Heinrich absolut recht, dass auch die Möbel Kraft Gegner, ich auch nicht und niemand weiß, ob er oder sie für die Mehrheit der Kieler Bürger spricht. Im besten Falle vertritt man eine bestimmte Gruppe von Menschen oder eine bestimmte Haltung.

Leider war im Möbel Kraft-Konflikt bei keiner Seite, weder von Befürwortern noch Gegnern der einzelne Kleingärtner im Fokus, sondern stattdessen die Umwelt oder die Stadtentwicklung. Also wurde das ganze Thema an den betroffenen Menschen vorbei diskutiert. Ich persönlich ziehe die Konsequenz aus dem was abgelaufenen und möchte, dass Herr Todeskino zurücktritt. Wenn anderen ihn behalten wollen ist es natürlich ihre Sache. Die Frage ist aber wie lange man diese Spielchen noch mitmachen will? Wer ähnlich denkt kann meine Petition unterschreiben, auch wenn das Ziel von 5000 Unterzeichnenden mittlerweile total unrealistisch ist. Die Petition geht bis Juli und es ist spannend mal zu sehen, wie viele im Rücktritt ein wichtiges Zeichen sehen für einen Politikwechsel in Kiel.

PS: Nichts von dem was ich schreibe ist gegenüber irgend jemanden persönlich gemeint, sondern allenfalls gegen seine öffentliche Rolle. Ich versuche das immer stark zu unterscheiden!

 

 

 

 

 

Written by tlow

17. Januar 2014 at 11:22

Möbel Kraft: BUND Kiel appellliert an Kieler Ratsversammlung

with 9 comments

Peter Todesgrün schlägt wieder zu

Peter Todesgrün schlägt wieder zu

In der letzten Woche hat sich wieder einiges getan zum Thema Möbel Kraft. Dabei ist es für den Außenstehenden gar nicht immer einfach zu sehen, was hinter den Kulissen passiert. Soviel scheint aber klar zu sein:

  • Bürgermeister Todeskino hat wohl seit längerem den strategischen Schritt geplant die Möbel Kraft Gegner zu überrumpeln und Fakten zu schaffen. Eben diese unklare Lage wird genutzt vorhandenen Widerstand zu umgehen. An erster Stelle steht dabei Teilen der Kieler Bevölkerung zu zeigen, wie sehr seine Verachtung ihrer Meinung gegenüber ist. Der „kleine König“ von Kiel sieht es bereits als Affront, dass es Menschen gibt, die seine Meinung zur Gestaltung Kiels nicht teilen. Er macht dabei meinem Spottnamen „Peter Todesgrün“ alle Ehre.

Die Chronologie ist wie folgt:

  • Jan Barg, Initiator des Bürgerbegehrens , hatte laut TTKiel-Blog in der 49. Kalenderwoche (Anfang Dezember) Woche vom Bürgermeister Todeskino eine Email erhalten, dass die Fa. Krieger den Abriss der Lauben im November beantragt habe. Der Abriss der Lauben wurde mit der Verkehrssicherungspflicht  begründet. Wikipedia zur VSP (gekürzt): Eine Verkehrssicherungspflicht bzw. Verkehrspflicht ist in Deutschland eine Verhaltenspflicht zur Abwehr von Gefahrenquellen, deren Unterlassen zu Schadensersatzansprüchen führen kann. Weiterhin muss nicht jede mögliche Gefährdung ausgeschlossen werden. Die Frage ist hier ggf. ob abgerissene Lauben derzeit nicht mehr Gefahrenpotential beinhalten als stehende Lauben.
  • Am 10.12.2013 gab die Kommunalaufsicht bekannt, dass das Bürgerbegehren zugelassen wird.
  • Am 16.12. haben Vertreter des Bürgerbegehrens gegen Möbel Kraft Klage gegen den Abriss der Lauben beim OVG Schleswig eingereicht.
  • Am 17. Dezember lehnte das OVG die Klage ab.
  • Am 20.12. äußerten sich die Initiatoren des Bürgerbegehrens in einer Pressemitteilung zu dem seit Tage stattfindenden vorbereitenden Arbeiten vor den Laubenabrissen. Dabei wird auch darauf hingewiesen, dass durch die Arbeiten selbst neue Gefahren entstanden sind (z.B. durch das Einreissen der Zäune)
  • Am 9. Januar 2014 begann Möbel Kraft mit dem Abriss der Lauben.
  • Am 10. Januar 2014 behauptet der Bürgermeister in der Kieler Nachrichten, dass der Abriss der Lauben keine Fakten schaffen würde.
  • Am 11. Januar appellieren die Initiatoren des Bürgerbegehrens an die Ratsabgeordneten. Hier der Appell. Darin wird erneut die Notwendigkeit der eingeleiteten Schritte bezweifelt. Auch insbesondere der Ort der Maßnahmen wird kritisiert: „Wir möchten auch darauf hinweisen, dass unverändert der Ratsbeschluss mit der Aussage, dass die Kleingärten westlich des geplanten Baus erhalten bleiben sollen, gültig ist

Das Problem an dieser Auseinandersetzung ist, dass die Grundfragen aus dem Augenmerk verschwinden. Verschiedene Parteien haben in Kiel z.B. Interesse an einer „eßbaren Stadt“ geäußert, oder ihre Sorge um die Zukunft der Honigbienen. Dem entgegen steht aber der Abriss von 17 Hektar – und aus diesen Reihen zum Großteil unwidersprochen. Dagegen wendet sich auch das Bürgerbegehren.

Ich denke auch. dass hier unzweifelhaft Fakten geschaffen werden unter dem Vorwand der Verkehrssicherungspflicht. Möbel Kraft ist jetzt mit Bauarbeitern auf dem Gelände und kann nebenbei so einiges machen, was in ihrem Interesse liegt. Der tragische Witz bei der Sache ist, dass es gerade die Gegner der Ansiedlung waren, die ständig auf mögliche Gefahren hingewiesen haben. Es scheint also eher wie ein perverses Schachspiel, bei dem der Gegner den Angriff aufnimmt und zu seinem Vorteil zu verstehen nutzt. Verwunderlich ist das nicht, denn die Stadt Kiel und der Kooperationspartner Möbel Kraft verfügen über ein vielfaches an Möglichkeiten. Begriffe können umdefiniert und Gesetze gedehnt werden. Hinter all dem steht der unverrückbare Wille die eigenen Ziele zu erreichen, koste es was es wollen, auch auf die Gefahr hin seinen Ruf in der Öffentlichkeit restlich zu ruinieren.

Abgesehen vom Bürgerbegehren selbst scheint mir aber die Strategie der Möbel Kraft Gegner vollkommen falsch. Denn wie aus ihrer Argumentation hervorgeht versuchen sie immer noch mit Vernunft zu argumentieren, Appelle zu formulieren und an die Kraft der Wahrheit zu glauben. Diese Jungs an der Spitze verstehen aber nur eins: Effektiven und breiten Widerstand gegen ihre Vorhaben. So wie sich der Widerstand bisher präsentiert ist es aber eher eine Einladung auf dem eingeschlagenen Weg weiterzumachen.

Es gibt in der real existierenden Demokratie eben keine echte Mitwirkung von Bürgern, noch entspricht das Handeln der Selbst/Verwaltung dem mehrheitlichen Bürgerwillen. Es geht um macht und die Durchsetzung von Interessen von Eliten. Unter altruistischer Argumentation („Schaffung von Arbeitsplätzen“) werden Projekte angegangen, die zumeist dem „Gemeinwohl“ schaden. Meinen höchsten Respekt allen gegenüber die an dem Punkt noch Widerstand leisten. Und ich drücke die Daumen, dass es irgendeinen Weg geben wird, dieses Vorhaben zu stoppen. Es bringt Kiel vor allem Nachteile und nur wenige, unsichere Vorteile. Ein paar hundert Arbeitsplätze in einer überhitzen Branche sind übermorgen genau so schnell wieder abgebaut – dafür aber ein wertvolles Stück historischer Grünanlage verloren. Dem Abbau von immer mehr Kleingartenanlagen in Kiel seit den 50er Jahren muss man irgendwann einmal Einhalt gebieten. Es ist wahr, dass der klassische Kleingarten derzeit nicht mehr so attraktiv ist, wie noch vor Jahrzehnten. Dazu kann man den Vereinen aber auch mehr Spielräume für Experimente gemeinsamer Bewirtschaftung (Gemeinschaftsgärten) geben. Eine weitere Versiegelung aber kann sich eine Stadt wie Kiel nicht leisten. Kleingärten sind nicht einfach nur potentielles Baugrund!

 

Piraten als Vorreiter für Bürgerbegehren in Kiel?

with one comment

Piraten

Der neueste Artikel der Kieler Piraten heißt „Echte Bürgerbeteiligung nur mit Piraten„.  Darin loben die Piraten das Beharren der Bürgerinitiative auf einen gemeinsamen Termin mit der Oberbürgermeisterwahl. Wer allerdings das politische Geschehen in Kiel verfolgt, erinnert sich daran, dass die Piratenfraktion in Kiel früh und deutlich dieses Bürgerbegehren kritisiert und denunziert haben.

Die Piraten haben sich damit auch gegen die Eigeninitiative der Kieler Bürger gestellt, die weit mehr Zustimmung bekommen hat, als die Piraten selbst bei der Kommunalwahl. Damit haben sie sich auch klar gegen die Idee von Bürgerbegehren und die Idee der Demokratie  als solche gestellt. Denn die müssen sich gar nicht der Kritik von gewählten VertreterInnen stellen. Die Idee ist ja gerade eben eine Abstimmung über ein Thema herbeizuführen, das viele BürgerInnen beschäftigt. Das ausgerechnet die Piraten jetzt mit dem Schlagwort „NUR MIT PIRATEN“ titeln ist schon eine arge Verdrehung. Denn wäre es nach den Piraten gegangen, hätte dieses Bürgerbegehren überhaupt nicht stattgefunden. Ganz im Gegensatz zum Bürgerbegehren über die Stadtbahn, dass offenbar niemand außer Piraten und FDP wirklich wichtig findet, man aber gerne den BürgerInnen seitens der Ratsversammlung aufzwingen will.

Written by tlow

27. Dezember 2013 at 22:39

%d Bloggern gefällt das: