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#Blutspende in Kiel – #CoronaKiel

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Einige Blutspender*innen sind zurückhaltender geworden. Daher braucht es wieder neue Leute.

Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 vom UKSH :

Die Pandemie mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stellt unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Insbesondere das Gesundheitswesen muss sich auf höhere Leistungen einstellen. In der Transfusionsmedizin gehen wir davon aus, dass der Bedarf an Blutprodukten hoch bleiben oder sogar noch ansteigen wird. Deshalb sind unsere Patienten auch weiterhin auf Ihre Blutspende angewiesen. Wenn Sie sich gesund und fit fühlen, würden wir uns sehr freuen, Sie bald wieder als Blutspender begrüßen zu können. Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage aus Italien, China, Iran oder Südkorea zurückgekehrt sind oder in Ihrem engeren Umfeld ein konkretes Risiko für die neue Infektion bekannt wäre,  dann sollten Sie die nächste Blutspende um einige Wochen verschieben. Auf diese Weise schützen Sie nicht nur die Empfänger von Blutkonserven, sondern auch andere Blutspender und unsere Mitarbeiter. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis. Um den Zeitaufwand für Sie im Blutspendezentrum zu reduzieren, können Sie wichtige Informationen zur Blutspende bereits im Internet nachlesen.  > Spenderinformation- Was muss ich wissen?

Quelle: UKSH

Wo kann man in Kiel Blut spenden?

  1. Blutspende im CITTI-Park vom UKSH (vorher kann man Hamstereinkäufe erledigen)
  2. DRK-Blutspende bei der Deutschen Vermögensberatung in der Holtenauer Str. 90 z.B. am 30.04.
  3. weitere?

Verhalten vor und nach der Blutspende

  • Trinken Sie 12 Std. vor der Spende keinen Alkohol und vermeiden Sie Nikotin unmittelbar vor und nach der Blutspende
  • Kommen Sie nicht zur Spende ohne gegessen zu haben. Vermeiden Sie stark fetthaltige Speisen. Nehmen Sie bitte vor und besonders nach der Spende reichlich Flüssigkeit zu sich.
  • nach der Blutspende drücken Sie zur Blutstillung bitte ca. 5 Minuten bei gestrecktem Arm auf die Kompresse über der Einstichstelle und bleiben Sie ca. 10 Minuten liegen. Warten Sie mindestens 30 Minuten, bevor Sie die Blutspendeein-richtung verlassen und 6 Stunden, bevor Sie eine Tätigkeit ausüben, bei der Sie – z. B. bedingt durch einen Schwächean-fall – sich und andere gefährden können.
  • körperliche Belastungen, auch Sport, werden in den ersten 24 Stunden nach der Blutspende nicht empfohlen.
  • sollte Ihnen schwindelig werden, legen Sie sich bitte sofort hin

Das DRK bietet auch einen Online-Spende-Check.

Geld?

  • Ich habe dazu online wenig gefunden. Das UKSH berichtet, dass sie Spender*innen als Aufwandsentschädigung 10 Euro Einkaufsgutschein pro Spende überreichen.
  • Im allgemeinen beträgt die Aufwandsentschädigung in Deutschland nicht mehr als 20 €.
  • Wenn hier jemand genaue Angaben zu Kiel hat, kann er die gerne zusenden! und ich ergänze!

Written by tlow

15. März 2020 at 17:41

Veröffentlicht in Gesundheit

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Schleswig-Holstein verliert den klimapolitischen Anschluss #Klimanotstand

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Es gibt zwar mit Jamaika in Schleswig-Holstein eine Regierungsbeteiligung der GRÜNEN. Dennoch passiert nach wie vor wenig in Richtung Klima- und Verkehrswende.

Der größte Brocken ist dabei das Ausbremsen der Windkraft. Der Anfang war mit Versprechung von CDU und FDP die mühsam gefundene Lösung der Vorgängerregierung aussetzen zu wollen.

Das Umweltbundesamt hat dieses Jahr darauf hingewiesen, dass Studien belegen wie fixe Mindestabstandsregeln zu einem Problem beim Ausbau der Windenergieanlagen werden kann:

Eine Analyse des Umweltbundesamtes zeigt jedoch: Generelle Siedlungsabstände würden die Kapazitäten für die Windenergienutzung stark reduzieren. Bereits bei einem Mindestabstand von 1.000 Metern zu benachbarten Wohngebieten würde sich das gesamte Leistungspotenzial von derzeit noch 80 Gigawatt auf 40 bis 60 Gigawatt reduzieren. Bei 1.200 Metern Mindestabstand sinkt das Leistungspotenzial sogar auf nur 30 bis 50 Gigawatt. Damit würde langfristig bestenfalls ein viel zu geringfügiger Zubau ermöglicht werden – und die Klimaschutzziele werden nicht erreicht.

Soviel zur angeblichen „Wirtschaftsfreundlichkeit“ von CDU und FDP. Und auch so viel zur Erwartung an die GRÜNEN in jeder Regierung Klimafreundlichkeit sicherzustellen.

Dann der Feldversuch mit einem E-Highway mit Oberleitungen für LKWs. Ausgerechnet an dem Punkt wo führenden LKW-Hersteller wie Daimler entschieden haben eher auf Batterien zu setzen und sich die batteriegestützte Elektromobilität durchgesetzt zu haben scheint, fängt man mit Feldversuchen für Oberleitungen an. Immerhin kommen hier 19 Mio Euro vom Bund.

Der CITTI-Markt in Kiel bekommt eine eigene Autobahnanbindung. Kosten 21 Mio, CITTI muss lediglich 1 Mio € zahlen. In Gewerbegebieten ist aber meist der Anschluss von Radwegen entweder vernachlässigt oder gar nicht vorhanden. Je einfacher die Zufahrt mit Auto im Vergleich zum Fahrrad, desto mehr Autoverkehr wird es geben. Und desto mehr Umsatz wird der Innenstadt und den Stadtteilen entzogen. Der Verkehr auf dem Theodor-Heuß-Ring gesteigert.

Der Theodor-Heuß-Ring hat bekanntlich ein Stickoxid-Problem, aber auch Feinstaub, Lärm, CO2 und Platzverschwendung. Die Stadt Kiel hat darauf bisher keine Antwort und die Landesregierung hat mit dem Luftreinhalteplan nichts wirklich Fassbares vorgelegt!

Der Kreuzfahrttourismus ist ein wachsendes Problem. Dabei bietet der Landstrom keine Lösung des eigentlichen Problems. Die Wirkung für die heimische Wirtschaft ist relativ gering. Kiels Anteil am globalen Klimanotstand aber erheblich als einer der deutschen Kreuzfahrt-Häfen.

Schleswig-Holstein ist bei der Elektrifizierung nach wie vor Schlusslicht im bundesweiten Vergleich. Weniger als halb so viel wie Brandenburg mit 29%:

Immerhin setzt man jetzt scheinbar doch auch auf elektrische Batteriewagen und vermeidet die technologische Sackgasse der Wasserstoffzüge.(siehe auch die verlorenen Klage von Alstom)-

Dann das völlig falsche Signal wegen einer Erhöhung der Kosten beim Baud er Strecke vom Hein Schönberg das Projekt zwischenzeitlich auf Eis zu legen und damit wertvolle Zeit zu verliere (und damit erneute Kostenerhöhung zu verursachen! Da hat man dann gerade so die Kurve gekriegt. Solche Verunsicherung ist aber für Unternehmen und Regionen tödlich, die ggf. gerade dabei waren Investitionen zu planen. Heute so morgen so geht nicht. Und gerade bei Bahnstrecken gibt es einen hohen Nachholbedarf.

Die Fehmarn-Belt-Querung wird sich nicht rechnen, schon gar nicht für die Schiene.

Eine viel zu teure A20. Und eine katastrophale Anbindung der A21 über eine Südspange Gaarden. Weitere Pläne zum Ostring II. Alles bringt noch mehr Verkehr!

Die Förderung von LNG und damit der Import amerikanischen Fracking-Gases, dass uns dann als neuer Biosprit angedreht werden soll.

Es ließen sich sicher noch mehr Beispiele finden. Aber die Klimabilanz der aktuellen Regierung ist eine Katastrophe. Wichtige Weichenstellungen bleiben aus und werden verschoben. Oder schlimmer noch: Werden mit Autobahnenausbau und LNG die Weichen in die falsche Richtung gestellt! Man fühlt sich teilweise zurückversetzt in die 80er Jahre. Wo der politische konsens noch immer war: Mehr Verkehr ist immer gut. Mittlerweile passt das nicht mehr zusammen. Wenn die Landeshauptstadt 40% weniger Fahrten in 15 Jahren erreichen will, so gilt dies auch für andere Städte in Schleswig-Holstein. In den Prioritäten der Landesregierung kann man das allerdings nicht ablesen!

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