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#Katzheide: Vorschlag 5: Gastronomie verbessern

freibad_restaurant

Außengastronomie im Freibad Schwentinental

Wer viel schwimmt bekommt irgend wann auch Hunger. Dafür wäre eine bessere Gastronomie mit Sitzplätzen geeignet. Auch die nahegelegenen Sportstätten und Kleingärten und Schulen könnten das nutzen. Wichtig wäre dann, dass sie auch von außen nutzbar wäre

<< [Vorschlag 4:Rutsche für Kinder/Jugendliche] –
Fortsetzung: [#Katzheide: Vorschlag 6: Solarkollektoren zum Heizen]

Hinweis: Die Vorschläge basieren auf Vorschlägen, die im Verein Katzheide: JA! erarbeitet wurden, sind aber nicht mit ihnen identisch

 

Written by tlow

11. Juli 2017 at 00:35

Tschüß Marine!

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Wie berichtet wird, plant die Marine aus Kiel weg zu gehen. Seit 1865 befindet sich Kiel im Würgegriff der Marine. Kiel und Gaarden wurden von der Marine benutzt und ausgesaugt. Ja klar, auch Geld ist dadurch nach Kiel gekommen – es wurde aber auch effektiv verhindern, dass sich hier etwas anderes entwickelt außer einer maritimen Industrie. Nicht zuletzt im Ersten und im Zweiten Weltkrieg wurden die Folgen deutlich.

Die Auswirkungen sieht man noch heute. Das Munitionslager der Marine am Ostufer, der Kriegshafen am Westufer. Große Teile des Ufers nicht erreichbar. Und das alles, weil die Marine im letzten Jahrhundert sich große Teile mit Einverständnis der Gerichte unter den Nagel reissen konnte.

Insofern sollte man der Marine, die Kiel so viel angetan hat keine Träne nachweinen. Geht doch!

Written by tlow

23. August 2010 at 09:11

Basisgewerkschaft FAU Kiel eröffnet Arbeitskampf im »Wirtshaus«. Aggressive Geschäftsführung ruft Polizei.

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In dem Kieler Gastronomiebetrieb „Das Wirtshaus“ des Unternehmers Stefan zu Putlitz, der zugleich Inhaber des „Louf“ ist, kämpft seit dem 17. August eine Küchenangestellte für einen ihr zustehenden – aber vorenthaltenen – schriftlichen Arbeitsvertrag. Sie ist Mitglied der Basisgewerkschaft Freie ArbeiterInnen Union (FAU) Kiel, deren Beistand sie in diesem Konflikt erhält.

„Wir fordern für unser Mitglied nur, was ihr sogar rein gesetzlich zusteht“ betont Marcus Munzlinger, Sekretär der FAU Kiel. Beschäftigte haben ein Anrecht auf schriftliche Niederlegung der Arbeitsbedingungen nach dem Nachweisgesetz (NachwG).

Ein erstes persönliches Herantreten für einen schriftlichen Arbeitsvertrag wurde abgeblockt. Die FAU Kiel sah sich deshalb als gewerkschaftliche Organisation veranlasst, für ihr Mitglied an Herrn zu Putlitz und die Geschäftsführung heranzutreten. Die Folgen für das Mitglied waren permanente Einschüchterungsversuche und Abblocken ihres Anliegens.

Mit einer Aktion vor dem Wirtshaus am 17. August begann der öffentliche Arbeitskampf nach Ablauf eines gestellten Ultimatums. Die anwesenden Aktiven der FAU Kiel mussten im Verlauf ihr Mitglied von einer aufgebrachten Geschäftsführung abschirmen. Zugleich wurde vor Ort vom Management bei der Polizei eine Anzeige gegen die FAU Kiel wegen angeblichen Rufmordes gegen erstattet. Die Gewerkschaft gab ihrerseits eine Anzeige wegen Beleidigung auf.

„Es ist erstaunlich, wie einfach es das »Wirtshaus« haben könnte, sich aber derart gegen elementare Grundrechte stellt und unverhohlen droht, als handele es sich bei den Forderungen um ein Verbrechen“ bezieht der Sekretär der FAU Kiel Stellung. „Unser Mitglied wird nur noch mit unserer Unterstützung über ihr Arbeitsverhältnis verhandeln“.

Am 18.08. erhielt das Mitglied einen Arbeitsvertrag ausgehändigt. Dieser wird zur Zeit von der FAU Kiel geprüft.

Written by tlow

18. August 2010 at 21:05

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