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13.2.-14.3. „Verdacht“ – Schlecker-Kunst

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13.2. „Verdacht“ – Vernissage – Schlecker-Kunst

Schlecker in Halle-Neustadt wird geschlossen (...

Schließung der Schlecker-Filiale in Halle-Neustadt (Info) (Photo credit: gynti_46)

Zur Zwischennutzung ist es der K34 (http://k34.gaarden.net/) gelungen, einen neuen Kunststandort ins Leben zu rufen: die ehemalige Schleckerfiliale am Vinetaplatz in Kiel Gaarden. Unter der Schirmherrschaft der K34 entstehen dort Kunstausstellungen verschiedener Initiativen. Den Anfang macht die raumgreifende und vor allem ortsspezifische Installation „Verdacht“ von Detlef Schlagheck, zu der wir Sie herzlich einladen. Ende März folgt eine Gruppenausstellung des Kuratorenteams „Quarantäne“(http://www.quarantaene-art.de/) aus Hamburg und Kiel.Wir freuen uns auf Ihren Besuch.In der ehemaligen Schlecker-Filiale am Vinetaplatz – Ausstellungseröffnung von Detlef Schlagheck – Installation. Sonst Ausstellung vom 14.02.-14.03.2013 – Mi / Do / So jew. 16-19 Uhr.

ÖPNV und Parken:Haltestelle Karlstal, Busse 11,31,34,22,100

Die FDP

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Da tat sich ja wieder einiges in letzter Zeit. Momentan ist bundesweit der Rösler an der Spitze. Besonders hervorgetan hat sich die FDP durch ihre Ablehnung einer Auffanggesellschaft für Schlecker-Beschäftigte. Begründet wurde das u.a. damit, dass ja Kleinunternehmen keine Subventionen bekommen würden. Vergessen wurde dabei, dass eine Auffanggesellschaft keine Subvention ist. Außerdem sagte die FDP, dass es ja bereits eine tolle Vermittlungsagentur gebe: Die Bundesagentur für Arbeit!

Wer die Arbeitsagentur kennt, der weiß was da dran hängt. Zum einen sind alle diejenigen, die gleich in Hartz IV gar nicht mehr bei der Arbeitsagentur, sondern gleich bei den Jobcentern. Und da gibts schlechtere Vermittlung durch schlechteres Personal – da will ja niemand länger arbeiten, der qualifiziert ist. Und dann sollte man sich keine Illusionen darüber machen, wie schnell Frauen der Generation 50 plus als Einzelhandelsverkäuferin mit geringer Qualifikation wieder einen Job bekommen.

Arbeitslosigkeit bedeutet da für viele ein Einbrechen des monatlichen Einkommens – wenns blöd kommt – z.B. wegen Ratenzahlungen oder anderen Investitionen darauf folgende Verschuldung und  langfristig Altersarmut.

Also nur wer keine Ahnung hat vom Arbeitsmarkt oder von Arbeitslosigkeit kann behaupten, dass die bisherigen Instrumentarien die beste Lösung sind.

Nicht das ich Auffanggesellschaften als der Weisheit letzten Schluss betrachte. Aber was gar nicht geht ist hier an Schlecker ein Exempel zu statuieren. Ich will auch nicht behaupten das die anderen Parteien da teilweise auch versuchen den Fall Schlecker für sich zu nutzen. In dem Fall zeigt die FDP aber mal wieder, wer ihr am nächsten ist. Man erinnert sich dagegen an die Position zu Hoteliers und der Mehrwertsteuer.

Alles zusammen macht die FDP auch zur Landtagswahl 2012 deutlich, dass sie doch nichts anderes ist als die Partei der Besserverdienenden.

Schlecker-Schließungen in Kiel

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Written by tlow

14. März 2012 at 12:17

Veröffentlicht in Wirtschaft

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