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PM: SPD Kiel fordert Öffnung der Schulen

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Medieninformation SPD-Kreisverband Kiel
13.04.2020
Schulen nach Ostern schrittweise wieder öffnen und
Konsequenzen für die digitale Lehre ziehen
Die SPD Kiel fordert eine schrittweise Öffnung der Kieler Schulen nach den Osterferien, um Schülerinnen und Schülern eine Vorbereitung auf ihre Abschlussprüfungen zu ermöglichen und langsam zu einem normalen Betrieb zurückzukehren. Außerdem sollen konkrete Konsequenzen aus den Erfahrungen mit digitaler Lehre gezogen werden.
„Die Corona-Pandemie hat auch die Kieler Schulen in den letzten Wochen vor große Herausforderungen gestellt. Wir bedanken uns bei allen Schulleitungen, Lehrkräften und beim Schulamt sowie der Dezernentin Renate Treutel für ihren schnellen und pragmatischen Umgang damit. Dies war keine leichte Aufgabe, zumal vom Land nur bedingt hilfreiche Informationen und Maßgaben kamen,“ erklärt Gesine Stück, Vorsitzende der SPD Kiel.
„Nun ist es aber an der Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, wie es nach den Osterferien weitergehen kann. Hier fehlen bisher klare Ansagen vom Bildungsministerium! Wir fordern, dass die Schulen nach den Ferien schrittweise wieder öffnen. Dies ist aus zwei Gründen wichtig: Zum einen, um denjenigen Schülerinnen und Schülern, die in diesem Jahr ihren Schulabschluss machen wollen, geeignete Räumlichkeiten zur Prüfungsvorbereitung zur Verfügung zu stellen. In Hamburg wird dies bereits um gesetzt. Warum ermöglicht Schleswig-Holstein dies den Schulen nicht durch entsprechende Rahmenbedingungen? Zum anderen müssen wir insbesondere den jüngeren Schülerinnen und Schülern ermöglichen, bald wieder in die Schulen zu gehen, da E-Learning-Angebote für sie besonders schwierig umzusetzen sind. Dabei müssen natürlich die nötigen gesundheitlichen Schutzmaßnahmen beachtet werden. Dies gilt insbesondere auch für die Lehrkräfte, die hier einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind. Es muss berücksichtigt werden, dass so nicht alle Lehrkräfte gleichermaßen wieder ihre Arbeit in der Schule aufnehmen können,“ so Stück weiter.
Ihre Stellvertreterin Christina Schubert fordert: „Unabhängig davon müssen wir die Lehren aus den Erfahrungen der letzten Wochen ziehen, insbesondere was die Ausstattung der Schulen, Lehrkräfte und Lernenden mit digitaler Infrastruktur betrifft. Es hat sich deutlich gezeigt, dass hier nach wie vor große Bedarfe bestehen. Als Kommune können wir dies aber nicht schultern. Deswegen muss das Land Schleswig-Holstein nun – wie die anderen Nordländer auch – den Eigenanteil der Kommunen für Gelder aus dem Digitalpakt Schule endlich übernehmen. Außerdem müssen die Softwarelösungen verbessert werden, sodass den Lehrkräften ein Instrument an die Hand gegeben wird, das eine direkte Kommunikation mit den Schülerinnen ermöglicht, z.B. in Form von Videosprechstunden. So können sich auch in Krisenzeiten Schülerinnen und Lehrer*innen gut vernetzen und vor allem Prüfungsjahrgänge besser auf ihre Abschlüsse vorbereitet werden.“
Tobias Friedrichs, schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, ergänzt: „Kiel als Schulträger wäre in der Lage, viele dieser Punkte umzusetzen, wenn die entsprechen den Rahmenbedingungen vom Land gegeben werden. So wäre es beispielsweise ab solut sinnvoll, endlich die Softwarelösungen landesweit zu vereinheitlichen, sodass die
Stadt ihre Unterstützung effektiv anbieten und gewährleisten könnte.“
Rückfragen

Pressemitteilung 14.3. de SPD Kiel

Written by tlow

13. April 2020 at 14:49

Veröffentlicht in Bildung, Gesundheit

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#SPD zur Kieler Kommunalwahl #kwkiel #rvkiel

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Die SPD hat nach den Piraten als zweite Partei ihr Kommunalwahlprogramm (PDF) für dieses Jahr veröffentlicht. Das Motto lautet „Unser Plan für die Mehrheit in Kiel“. Es bleibt am Ende offen, wie das Motto gemeint ist. Bei mir kommt da eine Abgrenzung zu „Minderheiten“ an. Oder gehts hier nur um die Mehrheit für die SPD?

In Hamburg verlor die SPD bei letzten Prognosen zur Bürgerschaftswahl 20 Prozent. Wenn es in Kiel der gleiche Prozentsatz wäre, lägen sie bei 15 Prozent 2018. Aber Kiel ist ja auch nicht Hamburg.

Weder im Programm noch in Pressemitteilungen noch auf Anfrage findet man nur eine einzige konkrete Maßnahme, die kurzfristig (ich würde da von 12 Monaten nach der Wahl ausgehen) auf die akute Luftschadstoff-Problematik bei den Stickoxiden und der rechtlichen Situation eingeht.  In NRW beantragt die DUH jetzt gegen das Land Zwangsvollstreckung wegen Untätigkeit. In Kiel ist der Groschen offenbar immer noch nicht gefallen. In einer aktuellen Pressemitteilung verweist die Kieler SPD lieber auf andere Mitschuldige, erwähnt aber eben keine eigenen Maßnahmen (außer neue Gutachten).

Dazu noch einmal eine Betrachtung zur Situation: Die Autokonzerne sind primär verantwortlich für gefälschte Abgaswerte („Dieselskandal“). Die Überschreitung der Luftschadstoffwerte waren aber Bund, Ländern und Kommunen schon seit Jahrzehnten(!) bekannt. Diese Überschreitungen sind zum Teil unabhängig von den illegalen Abschalteinrichtungen. Vor allem die Kommunen, die diese Überschreitungen feststellen musste, hätten da Alarm schlagen und Maßnahmen angehen müssen. Gerne auch Druck auf Landes- und Bundesregierungen aufbauen, um eine ECHTE Verkehrswende einzuläuten. Es ist ja klar, dass eine einzelne Stadt gar nicht die Finanzmittel hat, die Wende alleine zu schaffen.

Was aber jede Stadt machen konnte und kann, wäre mit „Bordmitteln“ alles zu tun, um die eigenen Einwohner*innen zu schützen. Hier aber leider bei der SPD das große Schweigen. Aber wir haben im Mai Kommunalwahlen und jede Partei, die antritt, sollte sich zu dieser Frage, die gesundheitliche, rechtliche und auch finanzielle Konsequenzen Gedanken gemacht haben und Konzepte in der Schublade haben, die am Tag eins der neuen Ratsversammlung umgesetzt werden könnten.

Eine Partei, die keine konkreten Gegenmaßnahmen nennen kann, kann man nicht zur Wahl empfehlen. Es sollte hier eher um einen Wettbewerb der besseren Lösungen und Maßnahmen gehen.

Der Rest des Programms ist allerdings auch kaum Wert groß diskutiert zu werden. Eine Menge Allgemeinplätze, vieles von dem ja auch durchaus richtig. Aber 2018 noch von „Entlastungsstraße“ zu sprechen, ist absurd. Es ist statistisch nun ein mal bewiesen, dass mehr Straßen mehr Verkehr bringen und keine Entlastung.

Ich wüsste auch nicht, wie der Ostring II z.B. Gaarden entlasten soll. Man wird ja wohl nicht das ganze Ostufer untertunneln. und irgend wo wird der Verkehr rauskommen und auch verteilt werden müssen. Vielleicht kann jemand mich ja mal auf konkretere Planungen verweisen, die man mal kritisch begutachten kann?

In der LinX von 2001 findet man zu früheren Planungen folgende Sätze:

Bevorzugt wird vom Tiefbauamt offenbar eine vierspurige Schnellstraße, die von der B4/B404 an der Bahntrasse Kiel-Schönberg entlang in Höhe des Stadtrat Hahn – Parks auf den Ostring geführt werden soll.

,,,

Angesichts der weitgehenden Zerstörung des Gaardener Grüngürtels und einer zu erwartenden starken Lärmbelastung des Freibades Katzheide und des Hans-Geiger-Gymnasiums gab es aus dem vollbesetzten Auditorium auch massiv Kritik….

Es gibt da viele offene Fragezeichen. Insbesondere ist es fraglich, wie man eine Verkehrswende bewerkstelligen will, wenn man Millionen in Tunnel und Straßen investiert. Jeder Euro kann nur ein mal ausgegeben werden. Und angesichts z.b. der Defizite des Ostring-Radweges muss man sich am Kopf kratzen, wenn da die Prioritäten Richtung Auto gesetzt werden. Für eine Verkehrswende müssten Mittel im Haushalt umverteilt werden. Insofern muss man konstatieren, das da bei der SPD in Kiel nichts Richtung Umsteuerung geht, höchstens ein vorsichtiges Um- und Mitdenken . Für die 80er Jahre progressiv, aber für 2018 nicht mehr ausreichend. Too little … too late …

Written by tlow

15. März 2018 at 17:43

KooperationsBRUCH: Wahlkampf eröffnet? #rvkiel #ltwsh #kwkiel

Mit dem Austritt der GRÜNEN aus der Rathaus-Kooperation zwischen GRÜNEN,SPD und SSW ist der Wahlkampf eröffnet. Die Kieler und die Landes-CDU reiben sich die Hände und sehen darin Vorzeichen für den Landtagswahlkampf 2017 und Kommunalwahlkampf 2018.

Laut grüner Pressemitteilung waren u.a. folgende Themen ausschlaggebend:

  • Windparkprojekt Meimersdorf
  • familien- und klimafreundliche Wohnungsbau
  • Flughafen Holtenau
  • Alte Mu Nutzung
  • Hotelneubau Exerzierplatz

Das Platzen der Kooperation ist aus meiner Sicht aber auch  ein Armutszeugnis für OB UWe Kämpfer. Dieser wurde zuletzt öffentlich von den GRÜNEN dafür gerügt, wie er die Selbstverwaltung (Ratsversammlung) in Fragen des Hotelneubaus umgangen hat. Angetreten als Strahlemann mit angeblich frischem Wind, hat man Kämpfer doch mehr als Kämpfer fürs Establishment erlebt:

  • für die Möbel Kraft Ansiedung („Kämpfer für Krieger“)
  • für die Olympiade in Kiel
  • für einen Hotelneubau
  • Befürwortung von „Silicon Förde“ (Reise in die USAm Stätepartnerschaft mit San Francisco)
  • und viele, viele weitere Themen
  • als letztes noch die Befürwortung der „Special Olympics“ in Kiel

Inhaltlich ist aber wenig passiert. Kämpfer war nicht in der Lage die Umlandgemeinden zu überzeugen die Stadtregionalbahn mit anzuzpacken. Eher wurden  Themen, die Glanz versprachen angepackt. So als wolle er sich gleich mehrere Denkmäler bauen. Man kann von außen nur vermuten, dass der Dialog mit den GRÜNEN seitens der SPD und des OB nicht erfolgreich geführt wurde. So dass diese keinen Ausweg sahen ein wenig Gesicht zu wahren, als jetzt alles hinzuwerfen.

Weder für die SPD noch die GRÜNEN kommt dabei dieser Schritt zu einem optimalen Zeitpunkt. Die GRÜNEN selbst haben die letzten Jahre unendlich viele Sympathien von ehemaligen Wählern verloren, insbesondere rund um den Konflikt mit Möbel Kraft. Daher fehlt der Begründung für ihren Schritt JETZT auch jegliche Glaubhaftigkeit: Nachhaltige Stadtentwicklung war bislang kein sichtbares Ziel der GRÜNEN, allenfalls ein verbalisierter Anspruch.

Wie geht es jetzt weiter? Unwahrscheinlich das die SPD sich die CDU als Retter ins Boot holt. Müsste sie da doch noch viel eher Federn lassen, was ihre Lieblingsprojekte angeht. Wahrscheinlich erscheint mir einer Minderheitskooperation mit wechselnden Partnern bei unterschiedlichen Themen.

Fürs Land scheint mir das aber kein Vorzeichen zu sein (wie es CDU und FDP gerne sehen wollen). Zu spezifisch die Probleme der Kieler Grünen. Die SPD macht es sich allerdings zu leicht, wenn sie die Schuld nur dem Kooperationspartner zuschiebt, gab sie doch letztes Jahr kein Bild ab von einer Partei, die weiß, wohin sie will.

Vielleicht sind die Kieler GRÜNEN an einen Puntk angelangt, wo sie ihre eigene Politik ihrer Basis überhaupt nicht mehr vermitteln können. Dann helfen natürlich Schuldzuweisungen vom eigenen Versagen abzulenken.

Es wäre interessant mehr darüber zu erfahren, was hinter den Kulissen gelaufen ist. Die Aufzählung der GRÜNEN als Begründung für den Ausstieg erscheint bislang eher unglaubwürdig oder lächerlich. Bei all dem, was die letzten Jahre gelaufen und auch aktiv seitens der GRÜNEN selbst vertreten wurde.

Für den Kommunalwahlkampf 2018 ist es eigentlich noch zu früh, aber SPD und GRÜNE sind schon jetzt bemüht Distanz zueinander zu schaffen, um sich selbst ins beste Licht für die Wähler zu rücken.

Written by tlow

17. Januar 2017 at 23:01

Schiffe versenken: OB, SPD und ver.di vereint für Marinedepot in Kiel

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Nachdem sich erst letztlich OB Torsten Albig für das Marinearsenal stark gemacht hat:

stoßen sich nun in einer Pressemitteilung die „Großstadt-SPD“ und ver.di ins gleiche Horn:

„Die Sicherheit Deutschlands als größte Industrie- und Handelsnation Europas besitzt eine wichtige maritime Dimension. Die Sicherheit im 21. Jahrhundert ist angesichts der sicherheitspolitischen Herausforderungen und zunehmender Marktverflechtungen aller Lebensbereiche global angelegt.
Unser Globus ist zu 7/10 mit Wasser bedeckt und bildet daher die gewaltige, alles umfassende und unzerstörbare maritime Rollbahn zur Projektion wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Einflussnahme.
Die Bedarfe, Erfordernisse und Herausforderungen der Marine durch die Beschlüsse der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages, deren sicherheits- und verteidigungspolitische Einbindung in der Europäischen Union und der Nato, sind hinreichend bekannt. Zur Bewältigung dieser Bedarfe und Erfordernisse sowie zur Überwindung der Herausforderungen braucht die Marine eine hoch kompetente und zuverlässige Dienstleistung. Diese Dienstleistung stellen und erbringen die Marinearsenalbetriebe an Nord- und Ostsee […]“
Eine „alles umfassende und unzerstörbare maritime Rollbahn zur Projektion wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Einflussnahme„? Blöder gehts wirklich nimmer! ver.di? Der Sprecher in dem Falle ist Frank Hornschu, der gleichzeitig auch SPD-Ortsvorsitzener in Russee ist. Ist so eine kriegsverherrlichende Politik wirklich im Interesse der ver.di-Basis? Aber es ist typisch, wie hier Parteipolitik und Gewerkschaftspolitik verzahnt ist. Hier steht DGB und SPD in ihrer eigenen Tradition seit Gewährung der Kriegskredite und der Burgfriedenspolitik 1914. Inzwischen braucht es bei der SPD schon gar keinen Weltkrieg mehr um sich auf die Seite des Militärs zu schlagen. Ihr Herz schlägt für Krieg und für Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Da werden die Meere zur Rollbahn deutscher Interessen degradiert. Wie verkommen muss Politik sein, um solche Sätze bilden zu können? Und wie blöd muss eine Gewerkschaft sein, um in diesen Chor einzustimmen?
Einblicke ins Marinearsenal zum 50. Jahrestag von der Bundeswehr:

SPD als „Großstadtpartei“

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Betonen  das Kiel eine Großstadt ist, muss man nur wenn man Zweifel daran hegt. Das tut offenbar die SPD Kiel, die mir mit einer neu designten Website viel Freude bereitet hat:

 

Neu designte Homepage der SPD Kiel

Die richtige Bezeichnung für den neuen Auftritt ist passend dazu wahrscheinlich GROSSSPURIG ? Oder sagen wir in Zukunft lieber gleich »„Großstadtpartei“« (die Anführungszeichen gehören dann zum Namen dazu) ?

Trotzdem zwei konstruktive Kritiken an dieser Stelle:

  1. Die Website-Suche kann ich nicht mehr finden?
  2. In den Artikel selbst sieht man zwar das Bild des Autors, aber nicht seinen Namen. Beispiel Aktueller Artikel. Davon auszugehen, dass jeder Kieler alle SPD-Köpfe beim Namen kennt ist zu viel des Guten.

Written by tlow

25. November 2010 at 11:50

Veröffentlicht in Rathaus

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